• 12.12.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Das Problem der geringen Rente nicht nur für Unterhaltspreller

bihac

» Artikel vom

Die Rente fällt in der Regel nicht mehr üppig aus. Seit Jahren ist sie im freien Fall und ein Ende ist nicht in Sicht. Das ist nicht weiter schlimm, denn als Unterhaltsschuldner ist die Höhe der Rente praktisch egal. So muss man als Rentenempfänger nichts an die geldgeile Exfrau abdrücken.

Sicherlich hat jeder schon mal eine Rentenberechnung erhalten. Bei mir stehen momentan 1.095,40 € auf der Uhr. Und weil sich mein Einkommen der letzten fünf Jahre auch in Zukunft kaum ändern wird, sieht meine Rente ziemlich mager aus. Aber nur auf den ersten Blick. Das Positive ist, dass meine Rente unterhalb des Pfändungsfreibetrags liegt und meine zahlreichen Exfrauen wie bisher leer ausgehen. Das ist ein toller Nebeneffekt. Bei meinen Unterhaltsschulden brauche ich mir in Zukunft kein Bein ausreißen, zumal ich immer noch traumatisiert und damit nicht leistungsfähig bin.

Bei einer schmalen Rente ist es entscheidend, wo man seinen Lebensabend verbringt. Diese Frage stellt sich bei mir im Moment freilich noch nicht konkret, aber einige Überlegungen habe ich bereits angestellt. Auch als Rentner werde ich sicherlich noch hochgradig traumatisiert sein, denn diese Krankheit sehe ich als unheilbar an. Aber als Rentner hat man jede Menge Zeit für private Aktivitäten, die auch mal ein kleines Zubrot einbringen können. Ich hoffe, dass ich als Rentner nicht in die Altersarmut abrutsche und wenn ich wider Erwarten keine Nebeneinnahmen generieren kann, dann gibt es andere Wege und Möglichkeiten.

Zwar träumen viele Rentner von einem Leben in Saus und Braus unter Palmen, aber mit einer schmalen Rente ist das kaum drin. Bei vielen deutschen Rentnern reicht es z.B. in Thailand nur zu einem Leben auf unterstem Level. Natürlich locken junge Frauen und nichts frischt einen alten Sack mehr auf, wie ein junges Häschen. Doch wer dafür kein Geld übrig hat, der kann sich das Treiben in den unzähligen Bars lediglich aus der Ferne angucken. Nichts mit Bierchen, keine Massage und keine körperliche Entspannung.

Doch es gibt noch Länder, wo die Lebenshaltungskosten sehr gering sind. Bosnien wäre so ein Land. Nur wenige Autostunden von Deutschland entfernt und landschaftlich sehr schön. Die Menschen sind ausgesprochen freundlich, aber eben sehr arm. Da sind die Mieten und die Lebenshaltungskosten entsprechend gering. Mit 1.000,- € kann man in Bosnien wie Gott in Frankreich leben. Trotzdem müssen auch hier die richtigen Weichen gestellt werden.

Bekommen die Verfolger spitz, dass der Unterhaltsschuldner im günstigen Bosnien abhängt, dann droht durchaus die Pfändung der Rente. Der Staat bedient sich trickreich an den günstigen Lebenshaltungskosten und senkt ganz flott den Pfändungsfreibetrag. Freilich gibt es eine einfache Gegenmaßnahme. Man bleibt in Deutschland bei einem Freund gemeldet, der einem die Post einscannt und zumailt. Das ist easy. Und wenn in Deutschland mal ein wichtiger Termin ansteht, dann ist der Weg dorthin nicht weit.

Ein Lebensabend in Bosnien muss nicht schlechter als in Asien sein. Klar fehlt da die große Auswahl an Mädels, die einem das Leben versüßen können. Doch Frauen kosten überall Geld und junge Frauen geben sich mit einem Rentner nur ab, wenn der Lebensstandard stimmt. Außer wohlhabenden Rentnern kann sich den niemand leisten.

Sicherlich gibt es weitere osteuropäische Länder, die auch schön und sicher sind. Bosnien ist nur ein Beispiel, um die eigene Fantasie anzuregen, welche Möglichkeiten es noch gibt. Osteuropa ist deswegen interessant, weil die Gepflogenheiten und das Rechtssystem ähnlich wie bei uns sind. Da muss man sich nicht groß umstellen. Klar ist die Landessprache ein Problem, aber im Rentenalter noch was zu lernen, kann nicht schaden. In Bosnien sprechen gerade die jungen Leute deutsch und das macht das Leben etwas einfacher. Und Freunde findet man überall.

In Deutschland ist ein Leben mit einer kleinen Rente nicht möglich. Ein reiches Land und trotzdem kann man sich nichts leisten. Das ist die moderne Armut. Wer jedoch in armen Ländern mit etwas mehr Geld als die einheimische Bevölkerung lebt, dem geht es nicht nur gefühlt besser. Ein besonderer Nebeneffekt ist die grenzenlose Nachbarschaftshilfe. Die ist in armen Ländern besonders ausgeprägt, weil die Menschen dort auf gegenseitige Hilfe angewiesen sind. Das führt oft zu besonders festen Freundschaften. Wer hilft, dem wird auch geholfen. So einfach ist die Überlebensformel in diesen Ländern.

Nun locken in den osteuropäischen Ländern zwar auch junge Häschen, aber man sollte da doch die etwas reifere Frau ins Visier nehmen. Die ist leichter finanzierbar und wenn man 70 ist, dürfte eine 50jährige so schlecht nicht sein.

Nebenbei ist das Essen auf dem gewohnten Level. Braten mit guter Soße und jede Menge weitere Spezialitäten, die den deutschen Gaumen verwöhnen. Ich denke gerade an Burek oder den sehr schmackhaften bosnischen Schinkenspeck. Das bosnische Essen ist super, aber es macht auch etwas dick. Bosnier essen sehr gerne vom stets reichlich gedeckten Tisch. Da wird jeder Mann schwach. Bosnien ist zwar muslimisch, aber das Trinken von Alkohol ist völlig normal. Wie das mit dem Koran vereinbar ist, weiß ich nicht so genau, aber es wird schon seine Richtigkeit haben. Wie auch immer, andere Länder, andere Sitten, doch größere Anpassungsschwierigkeiten gibt es in Bosnien nicht.

Wer sparsam in einem günstigen Land lebt, kann sich durchaus ab und zu einen Urlaub in Asien leisten. Und dann winkt vielleicht doch eine nette Urlaubsbekanntschaft. Nichts ist unmöglich.

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