• 15.11.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Bald ist Weihnachten

weihnachten

» Artikel vom

Es ist natürlich noch zu früh, um über Weihnachten zu sprechen, aber wenn der September erst mal da ist, dann geht es ganz fix. Es wird kalt und regnerisch, das perfekte Wetter für meinen Bulldog. Dann gehen wir schön in den Wald und genießen zusammen die frische Waldluft. Muss extra erwähnt werden, dass da keine Frau dabei ist? Sicherlich nicht.

Und wie jedes Jahr um diese Zeit sende ich meine Botschaft an die liierten Männer. Jetzt ist der richtige Moment zu planen, die Alte vor die Tür zu setzen. Das spart das kostspielige Weihnachtsgeschenk, die teure Silvesterparty und die vielen Besuche auf dem Weihnachtsmarkt. Und nicht zu vergessen: Gerade zu Silvester brauchen Frauen neue Kleider, die dann besonders teuer sind. Egal aus welchem Grund, die Alte muss weg. Schmeiß sie raus! Die Entscheidung ist so oder so richtig. Dazu braucht es keinen triftigen Grund. Schließlich muss eine Ehescheidung vor dem Familiengericht auch nicht begründet werden.

Und weil die Zeit so rasend schnell vergeht, müssen die Weihnachtstage und Silvester jetzt geplant werden. Dieses Jahr werde ich über Weihnachten auf die Insel Rügen fahren und mich in einem 4 oder 5 Sterne Hotel einmieten. Vielleicht gibt es eine Suite zum Schnäppchenpreis. Ich war einige Male im Nymphe Hotel in Binz und da war es wirklich sehr schön. Tolles Zimmer, reichhaltiges Frühstück, hundefreundlich und eine nette Bar. Besonders im Winter ist es auf Rügen wunderbar. Der Strand ist leer und die Spaziergänge am Meer an der jodhaltigen Luft sind Klasse. Einen schönen Urlaub rundet natürlich meine treue Begleiterin ab. Der Bulldog.

Für Partys bin ich nicht zu haben und so werde ich Silvester bei Freunden in München verbringen mit einem feinen Buffet, reichlich Champagner und guten Gesprächen von Mann zu Mann. Mein Bulldog fühlt sich dort sehr wohl, denn meine Freunde lieben meine Betti. Zuerst fanden sie Betti überhaupt nicht schön, weil sie angeblich hässlich aussieht. Heute, nachdem sie ihren tollen und treuen Charakter kennen, schwärmen sie von meinem Bulldog. Und echte Freunde sind was wert. Als ich im Krankenhaus lag, kamen sie extra von München nach Oberfranken gefahren, um mein Hündchen abzuholen. Solche Taten vergesse ich nie. Ich bin ein dankbarer Typ!

Auch das neue Jahr muss bereits jetzt mit Verstand vorbereitet werden. Im Januar habe ich eine 4-wöchige Weiterbildung mit einer ziemlich schweren Prüfung. Dann ist mein Hauptziel erreicht, aber die Prüfung muss ich erst noch bestehen. Da werde ich wohl ein wenig lernen müssen. Immerhin kann ich mich vorher auf der Insel Rügen gut erholen. Natürlich wird es auch im Jahr 2019 wieder in mein wassergefülltes Betonloch nach Thailand gehen. Zwei Wochen müssen einfach drin sein. Ich finde, dass die Videos aus Thailand stets besonders schön rüberkommen. Schließlich muss ein Unterhaltspreller auch mal Urlaub machen und sich erholen. Wer was leistet, kann sich was leisten!

Und weil wir gerade bei der Unterhaltsprellerei sind: Der Dokumentarfilm über die Rabenväter wird am 08.10.2018 um 22 Uhr im NDR ausgestrahlt. Produziert von Dr. Rita Knobel-Ulrich. Sicherlich bin ich das Highlight, weil ich die Position eines Egoisten eingenommen habe. Was gehen mich fremde Kinder an, auch wenn ich der Erzeuger bin? Zwar guckt keine Sau den NDR, aber das Filmchen wird dann sicher auf Youtube hochgeladen. Die Zeiten, in denen ich nicht mehr in den anständigen und seriösen Medien zu sehen war, sind dann vorüber.

Eigentlich habe ich momentan keinen Bock, über die blöden Weiber zu schreiben, aber es spricht eben doch einiges dafür. Einerseits gibt es noch viel über das Wesen der Frau zu berichten, anderseits bekomme ich sehr viel Kritik, wenn ich über andere Themen schreibe. Ich hätte gerne etwas über den Brückeneinsturz in Genua geschrieben und wie es um die Brücken in Deutschland bestellt ist. Aber mein Lektor hat das abgelehnt. Und weil wir im Team arbeiten, müssen wir eine gemeinsame Linie finden. Recht hat er, denn das Hauptthema hier sind nun mal die Weiber.

Schließlich sind wir Männer von Weibern regelrecht umzingelt und die machen uns jeden Tag das Leben schwer. Sei es die Unfähigkeit der Bäckereifachverkäuferin, das zweite Brot von links zu finden, oder die vom Neid zerfressene Sekretärin, die ihr gesamtes Arbeitsumfeld terrorisiert. Jeden Tag erleben wir solche Desaster und müssen uns darüber aufregen. Am schlimmsten sind die Autofahrerinnen, die sich statt auf den Verkehr auf ihr Aussehen und ihr Smartphone konzentrieren. Sie eiern auf der Mitte der Straße herum und bremsen andere Autofahrer aus. Da bestehen gravierende Fahrmängel und es ist mir ein Rätsel, wie diese Hühner den Führerschein geschafft haben. Wahrscheinlich nur mit ihrer Allzweckwaffe, Titten und Tränen. An meinen neuen Transporter kommen jedenfalls eine ordentliche Hupe und ein Bullenfänger dran. Irgendwie muss man sich als Mann ja schützen. Bei Fahrfehlern kann dann in Kombination mit entsprechender Gestik ordentlich gehupt werden, und trotzdem: Die Weiber werden es eh nicht kapieren!

Und so möchte ich diesen wunderschönen Tag mit einer Story beenden:

Heute beim Tierarzt. Vor mir eine reife Frau mit zwei ungezogenen Kindern und einem Labrador, der laufend versucht hat, mich anzuspringen. Die Frau zu mir: "Ihr Hund ist gefährlich!" Ich: "Sie sind gefährlicher!" Sie guckte etwas dumm. Irgendwie kam ich nicht dran, obwohl ich schon längst an der Reihe war. Da sagte die Tierarzthelferin auf meine Nachfrage, dass sie dachte, wir gehören zusammen. Ich: "Das ist nicht meine Mutter!" Da ist die reife Dame komplett ausgeflippt. Das war meine Rache. Übrigens saß Betti die ganze Zeit brav da, nur der Labrador kläffte in einer Tour. Und die Kinder waren rotzfrech, wie es nur Kinder einer Alleinerziehenden sein können.


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