• 12.12.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die angebliche Hater Email über Frau Dr. Finke

alleinerziehende

» Artikel vom

Liebe Bürgermeister,
Liebe Stadträte,

mittlerweile sprechen mich öfter Verwandte und Bekannte (auch) außerhalb von Konstanz an und fragen mich, wer denn unsere Stadträtin "Dr. Christine Finke" sei. Ich selbst kann zu dieser Person nichts sagen, weil ich sie nur zwei- oder dreimal beim Einkaufen gesehen habe. Allerdings wurde ich in der Vergangenheit, wie auch heute, auf ihre Einträge in einem Medium Namens "Twitter" aufmerksam gemacht, in welchem sie über ihr Leben berichtet. Vorab: Dies ist nicht verwerflich.
Allerdings regen einige Einträge, die sie immer öfter hinterlässt, nicht zum Nachdenken an, sondern lösen eher ein Fremdschämen aus. Zumindest in mir. Auch daran habe ich prinzipiell nichts auszusetzen. Jeder kann erstmal tun und lassen was er will. Allerdings steht in ihrem Profil immer dabei, dass sie Ratsmitglied der Stadt Konstanz ist (was ja stimmt) und dass sie viel "Ehrenamt" zu bewältigen habe, was sehr löblich ist. Für mich und viele andere erfüllt sie daher auch Repräsentationsaufgaben der Stadt Konstanz und einzig aus dem Grund bin ich der Auffassung, dass diverse Veröffentlichungen ihrerseits für das Ansehen der Stadt Konstanz unzuträglich sind. Dies ist aber meine persönliche subjektive Meinung zu diesem eher heiklen Thema.

Ich würde Sie alle daher bitten in einer ruhigen Minute über mein Anliegen nachzudenken und zu überlegen, ob mit dieser Frau darüber gesprochen werden könnte. Insbesondere ob nicht ein paar Änderungen in ihrem Online-VErhalten möglich wären. Damit meine ich nicht, dass sie mit ihrer Online-Präsenz abschließen sollte, sondern nur, dass sie nicht mehr allzu persönliches über sich berichten sollte. Zumindest nicht, solange sie noch Stadträtin ist. Vieleicht sind bei den Jüngeren unter uns die Moralvorstellungen aber auch andere und die folgenden Auszüge mittlerweile gesellschaftlich anerkannte Themen über die öffentlich berichtet werden darf/muss. Ich bin schließlich ein Jahr älter, frage mich aber dennoch, was die Kinder von Frau Dr. Finke in der Schule deswegen erleben müssen.











(Der Sohn war damals keine zehn Jahre alt)

https://mama-arbeitet.de/kurzgebloggt/tampons-kindern-erklaeren

(Sehr grenzwertig)

https://mama-arbeitet.de/gestern-und-heute/das-zweite-erste-mal-sex-nach-der-eh









Mittlerweile ist es aus meiner Sicht so schlimm, dass sich ein richtiger Männer-Kult um Frau Dr. Finke herum gebildet hat. Er wird von einem Menschen aus Oberfranken angeführt, der dutzende Artikel zu dem Phänomen Dr. Finke verfasst hat. Der Initialartikel ist entstanden nachdem Frau Dr. Finke diesen Herren auf einer Plattform namens Facebook beleidigt hat. Mit der Wortwahl scheint es die studierte Sprachwissenschaftlerin generell nicht so zu haben. Zumindest teilt sie sehr gerne aus.



und rennt dann zur Polizei, wenn es Gegenwind gibt. Und Gegenwind gibt es reichlich. Eine google-Suche nach "christine finke stadträtin" ergibt folgende Treffer. Erst an der letzten Stelle taucht die Webseite der Stadt Konstanz auf:



Sehr viele Artikel führen zu dem ominösen Männermagazin, gegen dessen Herausgeber Frau Dr. Finke Strafanzeige wegen "schwerer Beleidigung" erstattet hatte. Das Verfahren wurde zwischenzeitlich eingestellt. Dessen Artikel werden allerdings tausendfach kommentiert:

https://das-maennermagazin.com/blog/christine-finke-aus-konstanz-mama_arbeitet-und-ihre-koerperhygiene

Schlussbemerkung:

Ich bin sicher, Frau Dr. Finke macht als Alleinerziehende eine gute Arbeit. Ich bin zwar nicht betroffen, kann mir aber vorstellen, dass das eine schwierige Situation ist. Darum geht es mir auch nicht. Ich möchte lediglich, dass das Ansehen der schönsten Stadt der Welt nicht durch irgendwelche zu persönlichen Offenbarungen und private Rachefeldzüge von Frau Dr. Finke beschädigt wird.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen noch einen schönen Sonntag.

Sarah Hartmann


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