• 21.09.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die Bundeswehr ist ein demokratischer Freizeitverein

bundeswehr

» Artikel vom

Die Bundeswehr ist mit einer Einheit in der Türkei stationiert und sichert dort das türkische Territorium vor dem Beschuss mit Raketen aus Syrien. Die Luftabwehr besteht aus dem Patriot Abwehrsystem.

Die Bundeswehr auf Befehl in der Türkei. Nun mag es sein, dass die Türkei um militärische Hilfe gebeten hat, aber dieser militärische Einsatz obliegt letztlich der Bundeswehr und einem Befehl.

Die Bundeswehrsoldaten haben sich beim Wehrbeauftragten Königshaus beschwert, dass deutsche Soldaten in der Türkei nicht beliebt sind und sich die Türken nicht vor Dankbarkeit verneigen, wie bei ihren Gebeten zu Allah, dem Allmächtigen. Auch weinen die Bundeswehrsoldaten insbesondere darüber, dass die Unterkünfte dreckig sind und die Toiletten nicht den westdeutschen Ansprüchen für einen ordnungsgemäßen Morgenschiss entsprechen. Und obendrein wurde eine Feldjägerin durch einen türkischen General belästigt. Das alles klingt für einen Zivilisten wirklich grausam und man möchte in der Tat meinen, dass die deutschen Soldaten nach Hause beordert werden sollten.

Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit, zeigt aber das Versagen der Bundeswehr und ihre stümperhafte Vorbereitung auf diesen militärischen Einsatz. Eine ordentliche militärische Aktion soll und muss ein Befehlshaber sorgfältig vorbereiten. Welche Unterkünfte stehen zur Verfügung und welche logistischen Massnahmen sind notwendig. Die Bundeswehr kam nicht auf die Idee, einen Offizier vor diesem Einsatz in die Türkei zu schicken, um die Randbedingungen festzustellen. Das ist schwach und zeigt das Versagen der Bundeswehrführung. Ein schönes Zeltlager ist oft besser als eine Kaserne, denn ein gut organisiertes Camping ist nicht nur romantisch, sondern es dient auch der Kameradschaft. Und wenn dies ein militärischer Einsatz ist, dann ist ein Zeltlager aus militärischer Sicht viel effektiver, denn der Standort kann beliebig oft gewechselt werden. Auch ist die Sicherheit um ein vielfaches höher, denn die Bewachung kann durch eigene Soldaten erfolgen und man ist unabhängig vom Nato-Partner Türkei. Man benötigt lediglich ein Grundstück und das wird sich finden lassen. Die anscheinend ist die Bundeswehr sogar dafür zu blöd.

Auch beschweren sich die deutschen Soldaten darüber, dass sie sich nicht frei bewegen dürfen. Eine straff geführte Armee ist kein demokratischer Verein. Natürlich darf ein Soldat nicht einfach in fremden Einheiten rumdackeln und schnüffeln. Dafür gibt es Befehle und Genehmigungen und wenn es keine gibt, dann wird der Soldat eben des Platzes verwiesen. Und wenn eine kleine Feldjägerin das Fahrzeug eines türkischen Generals stoppt, dann blüht ihr natürlich mächtiger Ärger. Einen örtlichen General kennt man und dieser wird logischerweise absolut bevorzugt behandelt. Dafür ist der Mann schließlich General. Und wenn die Feldjägerin auf ihr formales Recht bestanden hat, dann gibt es eins auf die Mütze. Normalerweise wird so ein unflätiger Soldat in den Bau geworfen, oder zumindest degradiert.

Eine Armee soll die Demokratie beschützen, aber sie darf die Demokratie niemals praktizieren. In der Bundeswehr darf sich ein Soldat sogar über seinen Vorgesetzten beschweren. Kein Wunder, dass die Bundeswehr belächelt wird. So agieren nur Freizeitvereine, die sich darüber streiten, wer zuerst duschen darf. Ein richtiger Soldat weint sich niemals bei einem Zivilisten aus, sondern geht zu seinem militärischen Vorgesetzten. Der Wehrbeauftragte sollte lieber die Bundeswehrführer kritisieren, die diesen Einsatz stümperhaft vorbereitet haben. Da liegt der "Hund" begraben.

Nun wurde sogar im Fernsehen berichtet, dass das Essen für die deutschen Feinschmeckersoldaten kalt sein soll. Hat die Bundeswehr keinen eigenen Koch und keine Gulaschkanone? Die Logistik der Bundeswehr ist unterirdisch schwach.

Lieber Gott, lass es niemals Krieg geben, denn die Bundeswehr kann uns nicht ausreichend beschützen. Hoffentlich helfen uns im Ernstfall die Russen, Polen oder Franzosen. Die Bundeswehr ist dazu nicht in der Lage.

Im alten Preussen war ein Offizier stolz auf seine Uniform. Er hat sie praktisch nie abgelegt. Die letzten Jahre habe ich keinen Bundeswehroffizier in Uniform in der Öffentlichkeit gesehen, weil diese Figuren ihren Beruf als Job sehen. Von Berufung sind diese Offiziere meilenweit entfernt. Wo ist der Stolz, ein deutscher Offizier zu sein? Die Bundeswehr sieht weder deutsch aus, noch handelt sie danach. Dabei ist die militärische Tradition der Deutschen umfangreich, auch wenn sie früher als Angriffsarmee agierten. Die Deutschen haben in der Vergangenheit genug militärische Aktionen durchgeführt, aber anscheinend lernen die Soldaten die Bedienung eines iPhone, anstatt sich auf einen Krieg vorzubereiten. Soldaten müssen für den Krieg und zum Töten ausgebildet werden. Dafür muss alles getan werden. Dann entstehen auch keine Desaster, wie jetzt in der Türkei.

Die Bundeswehr sollte darüber nachdenken, dass man sich den Respekt verdienen muss, nämlich durch Leistung in einem Einsatz. Nicht der Soldat ist die Pfeife, sondern die deutschen Bundeswehroffiziere. Aber diese Luschen fühlen sich unschuldig und zinken die Türken an. Das ist peinlich und blamabel.

Hier ist ein schöner Jammerbericht in der deutschen Presse.

Quelle: t-online.de

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