• 04.12.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Frau und Kind sind nicht der Nabel der Welt

kindflennt

» Artikel vom

Probleme müssen gelöst werden und dürfen nicht zu einem lästigen Dauerbrenner werden. Sonst überschatten negative Ereignisse immer mehr das Privatleben und führen früher oder später zu der Erkenntnis, dass es kaum noch etwas Lebenswertes gibt. Das muss nicht sein.

Bei Trennungen geht es immer um die gleichen Themen wie Unterhalt, Versorgungsausgleich, Sorgerecht, Aufenthaltsbestimmungsrecht und der ganze Kram. Alles nervige Geschichten, die nicht nur viel Geld, sondern auch kostbare Lebenszeit verbrauchen. Ok, wer sich mit diesen Themen für den Rest seines Lebens beschäftigen will, soll es tun. Zwar sieht eine angenehme Lebensqualität anders aus, aber wer sich jeden Tag, Jahr für Jahr ärgern will, der soll sich in das Hamsterrad, das von der Exfrau und ihren Juristen gedreht wird, begeben.

Der Kampf um das Sorgerecht ist ein beliebtes Spielchen der Frauen. Darüber freuen sich die Rechtsanwälte, denn die profitieren von langen und komplizierten Rechtsstreitigkeiten. Und sind wir mal ehrlich: Eine Mutter gewinnt doch vor Gericht fast immer, weil in den Köpfen der meisten Richter ein Kind zur Mutter gehört.

Wer in der Ehe ein Kind in die Welt gesetzt hat, der bekommt das hälftige Sorgerecht. Per Gesetz. Dennoch versuchen die Exehefrauen, das alleinige Sorgerecht zu bekommen, weil sie nicht bei jeder Entscheidung den ungeliebten Exehemann fragen wollen. Klar, man könnte sich dagegen wehren und einen Anwalt beauftragen. Doch das kostet richtig Geld. Gutachten, Anwaltskosten, Gerichtskosten und darüber hinaus die Verschwendung kostbarer Lebenszeit. Lass doch die Ex mit ihrem Kind machen, was sie will. Abhaken. Und wer unbedingt ein Kind haben möchte, der kann sich eine neue Frau suchen und die schwängern. Das ist doch eine gute Alternative. Wer das nicht schafft, kann Patenschaften übernehmen und sich um fremde bedürftige Kinder kümmern. Das können Geldspenden, aber auch Nachhilfeunterricht sein. Die Möglichkeiten sind vielfältig und am einfachsten ist es, sich einer Hilfsorganisation anzuschließen.

Fast alle redlichen und anständigen Väter machen sich da etwas vor und oft klingt es nach Heuchelei. In Wirklichkeit wollen diese anständigen und redlichen Väter ihrer Ex eins auswischen und benutzen dazu das Kind. Damit sind diese Väter nicht besser oder schlechter als die zickigen Mütter.

Die nicht verheirateten Erzeuger von einem süßen und niedlichen Baby haben faktisch sowieso keine Rechte. Da ist die Rechtslage ziemlich überschaubar. Das Kind gehört zur Mutti und die ist für seine Entwicklung verantwortlich. Freilich trägt der Gesetzgeber hier eine entscheidende Verantwortung, weil er die Spielregeln festlegt. Vernachlässigte Kinder von Alleinerziehenden sind auch das Produkt des Staates. Der männliche Erzeuger trägt da weder eine Mitschuld, noch eine Verantwortung. Das hören zwar weder der Staat, noch die Alleinerziehenden gerne, aber die Gesetzeslage ist so.

Natürlich werden Männer als Erzeuger immer in die moralische Arschlochecke geschoben. Das ist menschlich zu verstehen, denn für seine Fehler möchte niemand verantwortlich sein, Frauen schon gar nicht. Da ist es leicht, die Schuld auf den Erzeuger zu schieben, der sich um das Kind weder gekümmert, noch darum gekämpft hat.

Das mit dem Kämpfen ist besonders lustig. Warum muss ein Erzeuger um das Kind kämpfen? Mutti könnte ganz einfach das gemeinsame Sorgerecht und einen großzügigen Umgang gewähren. Dafür sind weder Anwälte, noch Richter nötig. Alles andere ist billige Propaganda der Alleinerziehenden und ihren vielen kleinen daran gut verdienenden Helferlein. Und davon gibt es jede Menge.

Oft schreiben entsorgte Väter seitenlange Briefe, um auf ihre missliche Lage aufmerksam zu machen. Am Ende ist das Ergebnis immer das Gleiche. Mutti hat gewonnen und Papi ist pleite. Ohne Geld gibt es in Deutschland eh kein Recht oder gar einen Sieg vor Gericht. Nur die Unwissenden glauben naiv an Gerechtigkeit. Die Justiz ist nicht gerecht, das ist nichts Neues.

Bei einer Klage seitens der Exfrau muss man sich nicht sonderlich wehren, aber eine passende Antwort verdient die Richterin. Hier ein Beispiel:

„Sehr geehrte Richterin XXX,

ich stimme zu, dass die Klägerin, Mutter des gemeinsamen Kindes XXX, das alleinige Sorgerecht erhält. Immerhin steht die Klägerin dem Kind intellektuell am Nächsten.

Bitte tragen Sie dafür Sorge, dass ich zukünftig weder von der Klägerin, noch von ihrem Kind in irgendeiner Form belästigt werde. Ich untersage jeglichen Kontakt zu mir.

Freundliche Grüße

Ihr ergebener Unterhaltsknecht“

In Schreiben an das Familiengericht sollten keine Beleidigungen stehen, aber versteckte Seitenhiebe sind durchaus erlaubt. Der Text muss extrem kurz und knackig sein, dann verfehlt er nicht seine Wirkung. Lange Briefe liest sich eh niemand durch.

Die ersparte Zeit, Energie und Geld sollte jeder Erzeuger für sich verwenden. Alleine von den gesparten Anwaltskosten kann man einen netten Urlaub machen. Der sollte gleich gebucht und bezahlt werden, bevor sich die Ex dieses Geld einverleibt. Es versteht sich praktisch von selbst, dass man der Ex sofort den Geldhahn abdreht. Die Versorgung von Mutti und Kind übernimmt sehr gerne der deutsche Staat. Nicht umsonst sind die Gesetze so, dass der Staat sich um die Alleinerziehenden und ihre Nachkommen kümmern darf.

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