• 12.12.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die Zeit ist verdammt knapp

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» Artikel vom

Eine Woche Weiterbildung geht ziemlich schnell rum und meine geschätzten Leser warten ziemlich ungeduldig auf einen neuen Artikel. Das tut mir natürlich nicht leid, aber mein tiefes Mitgefühl spreche ich trotzdem aus. Immerhin hängen hier einige Loser ab, die keine tolle Frau abbekommen und nichts anderes zu tun haben, als hier zu lesen und ihren Müll abzulassen. Ja, das Leben ist verdammt hart.

Nun habe ich mich mit meiner Weiterbildung etwas vertan. Ich dachte, dass es vorwiegend um Beton gehen würde. Das ist bekanntermaßen mein Lieblingsthema. Falsch gedacht. Wenn ein DDR-Bürger schon mal denkt, dann kann nicht viel dabei herauskommen. Jedenfalls ging es um Tankstellen und das ganze Gedöns. Das war richtig schwere Kost, aber nun kann ich das auch. Mir hat das gegen Ende der Weiterbildung sogar richtig Spaß gemacht. Die Prüfung habe ich jedenfalls bestanden und nun bin ich „Qualifizierter Planer“. Nur habe ich noch keine Ahnung, was das für mich bedeutet und ob ich damit jemals Geld verdienen kann. Das weiß nur Gott, unser Herrscher und Gebieter.

Zur Weiterbildung nach Krefeld bin ich selbstverständlich mit meinem Lada gefahren. Allerdings scheint mein Lada für andere wohl nicht so der Burner zu sein, denn ein Kollege meinte etwas herablassend, dass er einen Porsche fährt. Da musste ich lachen. Einen Porsche kann ja wohl jeder fahren, einen Lada mit Sicherheit nicht. Aber eine große Gemeinsamkeit dieser beiden Autos gibt es. Der Zündschlüssel befindet sich links vom Lenkrad. Ein Porsche gehört nicht zu meinen Präferenzen, denn da sitze ich doch recht eingezwängt ohne jedes Gefühl von Freiheit.

Ein Fehler war, dieses Mal kein 4- oder 5-Sterne Hotel gebucht zu haben. Irgendwie hatte ich darauf nicht geachtet. Das Zimmer war an sich in Ordnung, aber das Bett war einfach zu weich. Da tat mir nach zwei Tagen mein Kreuz weh. Auch das Frühstück entsprach nicht meinem Mindeststandard. Ein Ehemann wäre über so ein Frühstück glücklich, ich aber nicht. Da bin ich doch anderes gewöhnt. Das passiert mir nicht wieder.

Mein Abendmahl nahm ich jeden Tag bei einem Italiener ein. Das war köstlich. Bruschetta, Schrimps und Nudeln mit frischer Tomatensauce. Hinterher einige Kaffees und schon war ich glücklich. Gutes Essen ist einfach wichtig für das persönliche Wohlbefinden. Damit steht und fällt meine Tageslaune. Im Bildungszentrum gab es keine Leckereien wie im solventen Bayern. Da war ich bisher stets verwöhnt worden. Butterbrezel, Obstteller und nachmittags Kuchen. Der Ruhrpott ist eben nicht das Gelbe vom Ei. Falls ich da nochmal hin muss, dann gehe ich frühmorgens zum Bäcker, um mich für den langen Tag einzudecken. Und die Fahrt in den Ruhrpott ist einfach zu lang. Wenigstens steht nicht nur mein Lada im Stau, sondern alle. Von den schlechten Straßen in NRW ganz zu schweigen. Hoffentlich bringt der Kollege Laschet die schlechte Infrastruktur bald auf Vordermann.

Die Weiterbildung in Krefeld hatte aber auch ihr Gutes. Jeden Tag ging ich in eine Eisdiele, um mich dort an jungen Unterschichtenweibern zu ergötzen. Es ist immer wieder köstlich zu sehen, wenn junge knackige Dinger aus Geldmangel kaum Stoff am Leib tragen. Das sieht schon richtig gut aus. Mir ist natürlich klar, dass diese Weiber nur für die Kiste taugen, ansonsten rangieren sie unter der Rubrik nutzlos. Aber wem ich erzähle ich das. Wenn man zu lange in Oberfranken wohnt, dann weiß man gar nicht mehr, wie geil junge Hühner aussehen können. Deswegen bin ich froh, wieder zu Hause zu sein. Da droht keine ungewollte Erektion auf der Straße.

Und natürlich habe ich täglich bei meiner feministischen und alleinerziehenden Bloggerkollegin Dr. Finke auf Twitter gelesen, was es so Neues bei ihr gibt. Da spielen sich ja momentan regelrechte Dramen ab. Für ihren Sohn fehlt die Kohle, um 210 Euro für das Landschulheim zu bezahlen. Und im Jahr 2017 hat sie so wenig Geld verdient, dass sie keine Steuern zahlen darf. Als Begründung führt Frau Doktor an, dass die Kinder zu oft und zu lange krank waren. Deshalb hat sie 50% weniger als 2016 verdient. Nach der Finkerechnung waren die Kinder demzufolge ein halbes Jahr krank. Keine Ahnung wer diesen Unsinn glaubt, aber so schreibt sie es. Als Lösung für ihre Geldprobleme führt sie wie immer nichts an. Wenn es ihr Scheiße geht, dann sind stets ihre Kinder die Ursache. Aber sie hat jede Menge Zeit, um morgens in Ruhe ihren Kaffee zu schlürfen und ein Honigbrötchen in ihren ausgemergelten Körper zu stopfen. Dann wird noch eine Kippe geraucht und schon ist es Mittag. Höchste Zeit, endlich aus dem Nachthemd zu steigen und den Schlüpfer anzuziehen. Ein Tweet von Dr. Finke machte mich wirklich sprachlos: „Müde trotz Sonnenscheins, genügend Schlaf, nur einem Termin für ein Kind am Nachmittag. Perspektivlosigkeit macht müde. #Rückschritte #Existenzsorgen“. Ich verstehe das so, dass sie bis mittags geschlafen hat und nur deshalb aufsteht, weil am Nachmittag ein Termin fürs Kind ansteht. Und das strengt sie bereits im Vorfeld so an, dass sie fix und fertig ist. Das Wort Arbeit kommt dabei nicht vor, oder wie sie sich Gedanken macht, neue Aufträge zu akquirieren.

Frau Dr. Finke ist und bleibt das leuchtende Beispiel für alle Alleinerziehenden. Wenn kein Geld da ist, dann wird der Staat ausgenommen und alle erdenklichen Sozialleistungen abgeschöpft. Und immer wird öffentlich gejammert und jede Menge Mitleid eingefordert. Dass die Dame bis mittags überhaupt nichts macht, das will von ihren Jüngerinnen niemand wissen oder hören.

Abschließend noch ein toller Tipp für alle Männer, die noch Dates mit Frauen eingehen. Also, liebe Männer, wenn Ihr Euch mit einer Frau in einem Restaurant verabredet, dann geht bereits eine halbe Stunde früher hin, gebt dem Kellner 10 Euro und sagt ihm, dass nachher eine Frau kommen wird und wenn Du die Rechnung verlangst, dann soll er automatisch zwei getrennte Rechnungen bringen. Eine für die Dame und halt die eigene. Es wird ein Genuss sein, wenn der Alten die Fresse aus ihrem Gesicht fällt sobald sie realisiert, dass sie als moderne und unabhängige Frau die von ihr bestellten Köstlichkeiten selbst bezahlen muss. Die meisten Frauen haben eben nicht die Eier, die Rechnung dem Mann aufzuschwatzen. Damit würden sie sich als Golddiggerin entlarven. Das ist ein Knaller Tipp und unbezahlbar! Probiert es aus und berichtet!


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