• 17.03.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Was RTL über den dreistesten Unterhaltspreller Deutschlands nicht sagte

dino1

» Artikel vom

Der kleine Film von RTL über den dreistesten Unterhaltspreller Deutschlands hat wie erwartet eine kleine Welle losgetreten. Mich erreichten einige Emails von Frauen, insbesondere von Alleinerziehenden mit wüsten Beschimpfungen. Ich habe mich köstlich amüsiert.

Im Bemühen um einen ausgewogenen Filmbeitrag hat RTL intensiv versucht, wenigstens eine meiner zahlreichen Exfrauen zu interviewen. Auch deren Anwälte und Anwältinnen wurden kontaktiert, doch niemand hat sich zu einem Statement bereit erklärt, geschweige denn dazu, die sonst bei jeder Gelegenheit erhobenen Falschbeschuldigungen gegen mich vor der Kamera zu wiederholen. Da fehlt ihnen dann doch der Mut. Man stelle sich vor, wie meine liebe Noch-Ehefrau über ihr Leben als Putz- und Sexsklavin berichtet hätte, oder darüber, wie sie in den Urlaub gezwungen wurde und dabei weder Spass noch Freude hatte. Das Bregenzer Bezirksgericht, vertreten durch eine Richterin, hat die unheimlich schwere Aufgabe, mich als schuldig zu verurteilen. Dazu müssen die Vorwürfe der Klägerin vor dem Bregenzer Bezirksgericht nicht bewiesen werden, denn eine Frau hat niemals einen Grund zur Lüge oder gar zu einer Falschbeschuldigung. Diese Tatsache ist die Grundlage eines jeden Urteils in Scheidungsverfahren. Da ich auf ein Urteil des Bregenzer Bezirksgerichts bestehe, dürfte der Inhalt recht interessant werden.

Falschbeschuldigungen von Exfrauen sind der Standard. Man kann durchaus von großem Glück sprechen, wenn der überdrüssig gewordene Ehemann keine Strafanzeige wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung bekommt. Dem aufmerksamen Beobachter entgeht es nicht, dass sich Frauen einer Vergewaltigung erst Jahre später bewusst werden. Bei dieser Frauenmasche ist klar, dass Staatsanwaltschaft und Polizei keine Beweise finden und es kommt ihnen auch sehr selten in den Sinn, dass es sich um eine typische Frauenrache handelt. Die Strafverfolgungsbehörden glauben selbstverständlich jeder Frau, denn Frauen lügen aus deren Sicht nie. Doch eine Strafanzeige wegen Vergewaltigung hat weitreichende Folgen für den Mann. Er ist im Prinzip erledigt. Bekannte Beispiele sind Jörg Kachelmann oder der Fall Horst Arnold.

Eine interessante angebliche Vergewaltigung hat sich in Ahrweiler zugetragen. Quelle: Rheinzeitung Im Herbst 1997 hat sich ein Ehemann angeblich einen Pornofilm angeschaut und dann seine Ehefrau vergewaltigt. Die Ehefrau hat sich jedoch erst im Jahr 2007, also 10 Jahre später daran erinnert und Strafanzeige gestellt. Die Scheidung des wohl unglücklichen Ehepaars erfolgte im Jahr 2006. Anscheinend lief die Scheidung für die Ehefrau nicht zufriedenstellend und so brachte sie die angebliche Vergewaltigung zur Anzeige. Interessant ist hierbei auch die Selbstüberschätzung der Ehefrau. Dem Mann ist nach hunderten Ritten auf dem gealterten Gaul, der sich Ehefrau nennt, der Appetit vergangen. Die meisten Ehemänner müssen an eine andere Frau denken, um überhaupt eine Erektion zu bekommen. Und da reden Ehefrauen von Vergewaltigung? Das ist lächerlich, wenn da nicht die jahrelangen Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden wären.

Vergewaltigungsvorwürfe oder Anschuldigungen, die Ehefrau als Sexsklavin gehalten zu haben, sind schwerwiegend. Vor dem Bregenzer Bezirksgericht habe ich vom gegnerischen Anwalt, einem promovierten Juristen, gelernt, dass es in Österreich bei einer Sexsklavin feine Abstufungen gibt, die er jedoch nicht weiter ausführte. Ich musste mir die Bemerkung verkneifen, dass meine Noch-Ehefrau auf Grund ihres Alters und Aussehens wohl kaum zur Sexsklavin taugt. Als höflicher Beklagter ertrage ich die Falschbeschuldigungen, weil sie wertlos sind. Ich werde weder Unterhalt, noch Anwalts- oder Gerichtskosten abdrücken. Das machte die Richterin ziemlich wütend und ich genoss ihre Fassungslosigkeit. Ich hoffe, dass die Richterin mein Filmchen auf RTL gesehen hat.

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