• 16.09.2020

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Ausnahmefrauen

beton

» Artikel vom

Feministinnen und ihre linksgrün versiffte Gefolgschaft beschimpfen ehrbare und anständige Männer, die in ihrem Leben richtig viel leisten, bei jeder Gelegenheit als alt, weiß und toxisch. Das gilt selbstverständlich weder als beleidigend, noch als volksverhetzend, einfach nur, weil es Frauen sagen und Frauen haben schließlich Narrenfreiheit und immer recht. Jeder Mann weiß das. Im Männermagazin wurde viel über die angeborene Blödheit der Frauen geschrieben und ausgiebig kommentiert, garniert mit zahlreichen Beweisen, einerseits aus eigenem Erleben, andererseits aus Beiträgen der Presse. Aber es geht auch anders.

Es gibt sie wirklich, richtig kluge Frauen, mit denen ein Mann prima klarkommt. Doch das sind echte Ausnahmen. Ich kann da keinen prozentualen Anteil abschätzen, aber es wird sich im Promillebereich bewegen. Diese Frauen haben mit Genderkram und Feminismus nichts am Hut, sie wollen durch ihre eigene Leistung anerkannt werden. Das sind Frauen, die völlig normal sind und ein Denkvermögen wie Männer haben. Man kann mit ihnen auch mal einen deftigen Scherz machen, aber wenn es um die Sache geht, dann wird auf Augenhöhe diskutiert.

In den letzten Jahren habe ich Kontakt zu zwei dieser außergewöhnlichen Frauen gehabt. Die eine Dame ist leider schon in Rente und die andere ist in meinem Alter.

Die Rentnerin war eine Bauherrenvertreterin, die mich mit Planungsleistungen beauftragte. Diese Entscheidung war goldrichtig, denn ich bin bei meiner Arbeit stets mit Herzblut bei der Sache. Einmal handelte es sich um einen etwas komplizierten Sachverhalt, wozu ich die verschiedenen Möglichkeiten einer Instandsetzung beschrieben habe. Das ist manchmal nicht ganz so einfach, denn es benötigt viel Verständnis, um zu einer tragfähigen Entscheidung zu kommen. Ich hatte die Vorplanung fertig und überlegte mir eine Strategie, wie ich die einzelnen Konzepte vorstellen werde. Am Ende war die ganze Arbeit zum „Wie erkläre ich das“ überhaupt nicht notwendig, weil die Bauherrenvertreterin sich einige Bücher zu dem Thema gekauft und gelesen hatte. Als Ingenieurin war ihr der technische Sachverhalt sonnenklar und ich war von ihren gezielten Fragen begeistert. Üblicherweise höre ich viele dumme Fragen, aber nicht von ihr. Sie entschied sich für die etwas teurere Instandsetzungsvariante, weil sie den Gesamtüberblick hatte und erkannte, dass die künftigen Wartungskosten hier gering sind bei gleichzeitig hoher Dauerhaftigkeit. Das war beeindruckend. Die Planung wurde abgeschlossen und dann bauten wir gemeinsam. Das lief alles wie am Schnürchen, wie man so schön sagt. Auf der Baustelle wurden Entscheidungen schnell getroffen und alle zogen an einem Strang. Das war echte Partnerschaft auf dem Bau. Ich habe es sehr bedauert, als diese kluge und engagierte Frau in den Ruhestand ging. Ich denke oft an sie und finde es schade, dass es von solchen Frauen einfach zu wenige gibt. Nebenbei hatte sie mit meinen Witzchen nie ein Problem. Einmal sagte ich, dass sie zu uns Männern gehört, obwohl sie eine Frau ist. Da lachte sie und ich sah, dass sie meine Bemerkung als Kompliment aufgefasst hat.

Die zweite Frau ist eine Managerin, ungefähr in meinem Alter. Ich habe noch keine Frau gesehen, die so auf Zack ist. Kurze, knappe E-Mails und immer auf den Punkt gebracht. Die Telefonate sind ohne Palaver und sie kapiert selbst schwierige Sachverhalte sofort. Das macht richtig Spaß und auch sie denkt wie ein Mann, was keine Beleidigung, sondern ein Kompliment ist. Wir führen unsere Gespräche auf Augenhöhe und Dokumente, die ich ihr bereitstelle, werden stets zügig bearbeitet. Auch sie ist eine Bauherrenvertreterin. Nichts geht über ein gutes und kameradschaftliches Verhältnis, da macht es mir sehr viel Spaß zu bauen. Und wenn es allen Beteiligten am Bau Spaß macht, dann wird echte Qualität abgeliefert. Da legt jeder gerne noch eine Schippe obendrauf, ohne gleich die Hand aufzuhalten.

Ich bin an sich ein einfacher Prolet, weil ich erfrischend das sage, was ich denke und das ist manchmal etwas ungeschliffen. Auf dem Bau herrscht oft ein etwas rauer Ton, der aber nie boshaft ist. Meine Strategie ist ziemlich einfach. Wenn bei einer Baubesprechung jeder Teilnehmer etwas zu Essen und Trinken bekommt, dann gibt es keine Aggressionen. Obendrein nimmt mein Bulldog an allen Baubesprechungen teil, der mit seinem Schnarchen eh alle beruhigt. Damit das Hündchen nicht aufwacht, darf niemand laut werden oder auf den Tisch hauen. Alle Kollegen müssen sich benehmen, damit es dem Bulldog und somit uns allen gutgeht. Ich selbst achte immer darauf, dass nichts zu einem Dauerstreit ausartet. Streit muss freilich auch mal sein, aber der darf nie zu einem Dauerbrenner werden. Die Welt ist nicht schwarz oder weiß, sondern grau. Es ist ein Teil meiner Aufgabe, Kompromisse zu formulieren und eine Einigung zu erzielen. Immer für die Sache mit dem Ziel, stets eine qualitativ hochwertige Leistung abzuliefern. Und diese zwei Frauen haben es drauf. Das sind echte Ausnahmefrauen. Ist das die Regel? Ganz klar: nein. Und das ist nicht die Schuld der Männer, sondern der Frauen selbst. Leider werden solche Ausnahmefrauen nicht als Vorbilder gehandelt, weil sie sich nicht in den Mittelpunkt stellen, sondern schlichtweg eine gute Arbeit machen. Wir Männer merken das und ziehen den Hut davor.

Vor einigen Tagen hat mich eine Bauingenieurin am Telefon angeschrien, nachdem ich zu ihr sagte, dass sie als Fachfrau das doch wissen sollte. Da ist sie komplett ausgerastet. Sie würde es nicht verstehen, warum Männer das immer wieder zu ihr sagen. Und das ist der Point. Sie ist nicht selbstkritisch, sondern sucht den Fehler bei den Männern, die sie so schlecht behandeln. Fuck off. Soll sie machen, was sie will. Mir ist das doch scheißegal und natürlich werde ich sie noch einige Male zur Weißglut bringen. Es macht mir ziemlich viel Spaß, so eine Frau zum Ausrasten zu bringen. Dann habe ich als Mann alles richtig gemacht.

Ich stand mal mit einer Bauleiterin, die wirklich gut aussieht, vor dem Baustellencontainer und wir plauderten. Von weitem sah ich zwei junge Dinger, die auf uns zu schlenderten. Beide hatten außergewöhnlich große Brüste, die sie sichtlich stolz zur Schau stellten. Als Fan großer Brüste hielt ich im Gespräch inne und sagte zur Bauleiterin, dass sie mal kurz warten soll. Dann drehte ich mich um zu den beiden Grazien, um sie ausgiebig anzuglotzen. Die Bauleiterin stand fassungslos daneben. Nachdem ich mich satt gesehen hatte, sagte sie zu mir, dass ich ein sexistisches Arschloch sei. Das war ok für mich, denn es entspricht der Wahrheit. Die dicken Brüste waren wirklich grandios. Ich fragte die Bauleiterin, warum sie nicht solche Prachtexemplare hat? Dabei ging ich vorsichtshalber einen Schritt zurück. Doch sie konnte diesen unmöglichen Spaß vertragen. Wenn eine Frau auf dem Bau arbeitet und auch noch jung sowie gutaussehend ist, dann ist der Sexismus nicht weit entfernt. Was kann eine junge Frau dagegen tun? Sie kann mit Leistung glänzen und sollte nicht rumlaufen wie ein Püppchen. Und da liegt oft das Problem. Müssen es knallenge Hosen sein? Müssen es die kurzen Söckchen sein? Und und und. Leider hören junge Frauen nicht auf mich, denn ich empfehle immer etwas weitere, moderne Arbeitssachen. Einfach baustellengerecht muss es sein. Obendrein sollte sich gerade eine junge Bauleiterin dafür interessieren, was die Bauarbeiter so machen. Auch hier wird auf mich nicht gehört. Deswegen sind die meisten Frauen auf dem Bau nicht allzu gut angesehen und dann gibt es immer wieder Streit und Diskussionen. Fast alle Bauarbeiter sind der Meinung, dass eine Frau nicht auf den Bau gehört. Das Theater mit ihnen ist meist zu groß.

Ich sehe es als großes Glück, einen Beruf zu haben, in dem nur wenige Frauen arbeiten. Unter Männern ist es viel einfacher und die von mir beschriebenen Frauen sind eben leider nur die Ausnahme.

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