• 22.01.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Gott hat bei den heutigen Frauen Mist gebaut

rubensfrau

» Artikel vom

Lange habe ich überlegen müssen, warum Frauen ab 30 nicht mehr hübsch sind. Wir alle wissen, dass mit 30 zuerst die Falten kommen und dann schnell die weiteren Altersschäden an Bauch, Beinen und in der Birne. Das Gesicht wird entweder knittrig wie eine zerdrückte Bierdose oder rund wir ein Kürbis. Auch den Frauen gefällt das eigene Erscheinungsbild überhaupt nicht, aber sie können wenig dagegen tun. Und uns Männern fehlt bald die Lust, unseren Liebessaft in einer abgedienten Ziege abzuladen. Lieber schütteln wir heimlich hinter der Badzimmertür oder gehen zur 19-jährigen Studentin Natascha, die immer etwas Kleingeld für ihr Studium braucht. Wieso bestraft uns Gott bloss mit alten Weibern?

Nach intensiven Recherchen musste ich feststellen, dass Frauen im Mittelalter mit knapp 30 Jahren verstarben. Das hat Gott punktgenau hinbekommen. Die Rose verwelkt und kommt auf den Kompost bzw. unter die Erde. Gott wusste schon damals, dass eine alternde Frau wenig Wert hat. Außer ihrem Körper haben Frauen den Männern nichts weiter zu bieten. Die natürlichen Instinkte eines Mannes beschränken sich nur auf das Aussehen einer Frau. Ist sie hübsch und gut gebaut, dann ist Paarungszeit. Rock hoch, Hammer rein, Süppchen raus und die Magd ist schwanger, womit der biologische Auftrag erfüllt ist. Schön war es im Mittelalter, denn das dumme Gerede über Orgasmus und Beziehungsprobleme gab es damals nicht. Im Mittelalter wurden auch fleißig die Schwänze genuckelt und kein Mann musste auf extravaganten Sex verzichten. Die Frau von damals war glücklich und im siebten Himmel, wenn ein Mann sie ehelichte. Sie hatte dann ein Dach überm Kopf, etwas zu Essen und einen schönen Platz am mollig warmen Ofen. Der Sex ging im Mittelalter ohne großes Tamtam über die Bühne und alle waren glücklich. So einfach kann das Leben sein!

Unterm Strich wurden die Männer im Mittelalter von Gott reich beschenkt. Es gab damals zwar eine hohe Kindersterblichkeit, aber war diese kritische Phase überstanden, dann wurden Männer immerhin 40 bis 60 Jahre alt. Männer lebten damit etwa doppelt so lange wie Frauen. Das war göttlich! Die Ehefrau verstarb, sobald sich die ersten Fältchen zeigten und schon konnte der Mann die nächste Blume pflücken. Männer konnten locker zwei bis drei Ehefrauen begraben und hatten immer noch genug Tinte im Füller. Witwer zu sein war zur damaligen Zeit recht praktisch und ersetzte die aufwändige Scheidung vom ausgedienten Gaul. Gott hatte eine Scheidung der Ehe überhaupt nicht in Betracht gezogen. Die modrige Stute verstarb einfach und Frauen im Mittelalter haben damit gut leben können. Sie schauten morgens in den Spiegel, sahen die ersten grauen Haare und ein lockerer Zahn war das Zeichen Gottes, nun die Schaufel in die Hand zu nehmen und die letzte Ruhestätte aus der Erde zu heben. Die Trauer der Männer währte beim Tod der Ehefrau nicht lange, denn schon mittags stellte sich die Nachbarstochter vor. Nach einer Probeschmierung des jungen Fohlens, schließlich musste schon damals die Kompatibilität geprüft werden, wurde abends geheiratet. Dagegen sprach überhaupt nichts, denn ein junges Fohlen braucht ein warmes Bettchen und den wohlgeformten Riemen vom Chef.

Heute sieht es dagegen voll beschissen aus. Gott wusste, dass die Menschen ihr Leben verlängern wollen und hat wenigstens bei Frauen einen Riegel vorgeschoben. Nachdem um die Jahrhundertwende noch viele Frauen an sogenannten gerechten Krankheiten verstarben, nach Angaben des Vatikans handelt es sich hierbei um Gebärmutterhals- und Brustkrebs, haben die Männer genervt von dem ewigen Gejammer der Frauen irgendwann lebensverlängernde Medikamente erfunden. Nebenbei haben Frauen es geschafft, dass sie weniger arbeiten müssen als Männer und heute sogar deutlich länger leben als das angeblich starke Geschlecht. War früher die Männerwelt noch in Ordnung, so sind wir Männer heute die Sklaven der Titten und Vaginas von alten Weibern geworden. Wo ist Gott nur geblieben? Es war mit Sicherheit nicht sein Wille, dass alte und hässliche Frauen die schöne Erde verschandeln. Der Tod war für die Frau im Mittelalter die Erlösung vor dem hässlich werden. Nun müssen wir Männer damit leben, dass die Ehefrau nicht mehr verstirbt, sondern uns als großmäulige Knitterfalte auf den Sack geht.

An sich ist der Tod nichts Ungewöhnliches, er gehört zum Leben. Aber müssen Frauen wirklich älter als 30 Jahre werden? Ich bete jeden Tag zu Gott, dass er sich auf die Vergangenheit besinnt und uns Männer von der Geissel der alten Frauen befreit. Wir wollen junges und knackiges Gemüse sehen, aber keinen alten Gummiadler.

Doch es besteht noch etwas Hoffnung, denn der katholische Pfarrer meines Vertrauens versprach mir bei der Beichte, dass der nächste Papst einen Plan hat und die Welt wieder in die richtigen Bahnen lenken wird. Darauf freue ich mich schon riesig, denn dann wird sich meine vierte Ehefrau nicht von mir scheiden lassen können. Sie wird dann auf natürliche Art und Weise, von Gott gewollt, in der Hölle schmoren. Im Gegensatz zum Mittelalter hebe ich ihr dann selbst freiwillig das Grab aus. Mit einer geliehenen Rüttelplatte werde ich das Erdreich intensiv verdichten, so dass sie nicht mehr auferstehen kann. Und dann wird es Zeit für die neue Ernte, denn das junge Gemüse wächst immer nach. Daran herrscht kein Mangel.

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