• 18.11.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Manuela Schwesig, die Retterin der Frauen

manuela_schwesig

» Artikel vom

Manuela Schwesig. Die ostdeutsche Blondine aus Mecklenburg Vorpommern, dem Armenhaus Deutschlands, läuft Wochen nach der Geburt ihres zweiten Kindes noch immer recht breitbeinig. Mein Tierarzt meint, dass das Töchterchen wohl bei der Geburt die Muschi aus dem Rahmen gerissen hat. Doch nun wächst wieder zusammen, was zusammen gehört. Frauen ist es immer etwas peinlich, ihre Muschi öffentlich zu kraulen, um die Durchblutung und damit den Heilungsprozess zu fördern, aber was Jogi Löw vor Millionen Zuschauern macht, das sollte ihr in Zeiten der Gleichberechtigung auch erlaubt sein. Nun hat Manuela Schwesig endlich ihr zweites Kind und ihr Mann eine völlig neue Ehefrau. Mit dem ersten Kind wird die Prinzessin zur Emanze und mit dem zweiten Kind zur Furie.

Und furienartig gibt Manuela Schwesig nach ihrer kleinen Muttipause Vollgas. Nun will sie aber endlich Lohngerechtigkeit in Deutschland zwischen Männern und Frauen. Es sei ein Skandal, dass Frauen immer noch 21% weniger als Männer verdienen. In Ostdeutschland seien es zwar nur 8%, aber in Westdeutschland satte 23%.

Schwesig hat sich zur Herstellung von Lohngerechtigkeit einen tollen Fünfpunkteplan ausgedacht. Kernpunkt ihrer Kampagne ist die Veröffentlichung von Gehältern. Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin im Betrieb soll künftig erfahren, was und wie viel der Kollege verdient. Schwesig geht davon aus, dass nach Bekanntgabe der Gehälter Frauen den Aufstand proben werden, wenn ein Kollege mehr verdient als sie selbst. Einen weiteren wesentlichen Punkt sieht Schwesig in den vielen Minijobs, die Frauen machen müssen. Dazu gehören auch die von Frauen angeblich ungeliebten Teilzeitstellen. Das betrifft immerhin 3,4 Millionen Frauen. Schwesig beklagt darüber hinaus, dass es viel zu wenige Kindergärten in Deutschland gibt und Frauen deswegen überhaupt keine Chance haben, einer Vollzeitbeschäftigung nachzugehen. Frauen wüssten nicht, wo sie ihre Kinder parken sollen, wenn sie den ganzen Tag an der Werkbank in einer Fabrik schuften gehen würden.

Manuela Schwesig hat sich ein hohes Ziel gesetzt, verkennt dabei als kleines Blondchen vom Lande wie schon oft die Realitäten. Da juckt der Venushügel, wenn Schwesig an ihre vielen vollmundigen Versprechen denkt, die sie noch einlösen muss. Manchmal kratzt sie etwas zu tief und verspürt dann eine wohlige Wärme im ganzen Körper. Dabei steigt ihr die Röte ins Gesicht und Gabriel, der alte Profi, macht sich immer lustig darüber. „Hör auf Dir einen zu scheppern“, sagt er und die ganze Runde lacht dann. Das findet Schwesig ungerecht, denn von der Putzfrau weiß sie, was ihre roten Brüder und der Pralinen-Toni von den Grünen auf der Toilette treiben. Nein, ihre Beschwerden haben noch nichts gebracht und die Bilder von ihr, die sie immer wieder von den Toilettentüren reißen muss, hängen am nächsten Tag wieder da.

Schwesig verkennt in ihrem Kampf für mehr Lohngerechtigkeit das Wesentliche. In kleinen Nebensätzen, die ihr manchmal rausrutschen, gibt sie zwar zu, dass unter gleichwertigen Bedingungen, wie gleiche Qualifikation und Berufserfahrung, nur eine Lohnlücke von 7% zwischen Männer und Frauen klafft, aber trotzdem kreischt sie weiter die berühmten 23% durch den Äther.

Die angeblichen Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen sind Blödsinn und lassen sich mit statistischen Tricks beliebig darstellen. Ob Schwesig ein Beispiel aus der Praxis verstehen wird, kann durchaus bezweifelt werden, aber auf einen Versuch kommt es an. Eine nette Zahlenspielerei verdeutlicht, wie Zahlen entstehen und wie unterschiedlich sie bewertet werden können.

In einem Krankenhaus arbeiten 10 Ärzte und 10 Ärztinnen jeweils zu einem Monatsgehalt von 6.000 Euro sowie 10 Krankenpfleger und 10 Krankenpflegerinnen jeweils zu einem Monatsgehalt von 2.000 Euro. Durchschnittlich verdienen Männer wie Frauen also gleich viel, nämlich 4.000 Euro.

Nun werden 3 Krankenpfleger durch Frauen ersetzt, wodurch alle Männer zusammen statt 80.000 Euro nur noch 74.000 Euro (10 x 6.000 Euro plus 7 x 2.000 Euro) verdienen und alle Frauen zusammen nun 86.000 Euro (10 x 6.000 Euro plus 13 x 2.000 Euro) statt 80.000 Euro. Die Frauen verdienen damit 16% mehr als die Männer.

Allerdings verteilen sich die 74.000 Euro der Männer auf 17 Personen und die 86.000 Euro der Frauen auf 23 Personen. Das Durchschnittsgehalt der Männer beträgt damit sagenhafte 4.353 Euro und das der Frauen nur noch 3.739 Euro. Die Frauen verdienen nun also durchschnittlich 14% weniger als die Männer, obwohl alle Männer und Frauen für dieselbe Tätigkeit gleich bezahlt werden.

In der Statistik nennt man diesen Effekt das Simpson-Paradoxon, wonach die Bewertung verschiedener Gruppen unterschiedlich ausfällt, je nachdem ob man die Ergebnisse der Gruppen kombiniert oder nicht.

Manuela Schwesig kennt solche Fallbeispiele von ihren männlichen Kollegen. Sie hat schon unzählige Stunden darüber nachgedacht und versucht, die Zusammenhänge zu verstehen. Nein, sie schafft es einfach nicht. Und warum die Creme nicht hilft, die ihr Arzt gegen das Jucken ihres Venushügels verschrieben hat, kann sie sich auch nicht erklären. Nun hat sich Manuela mit ihrem lästigen Problem an den Pralinen-Toni gewandt. Ein sehr einfühlsamer Mann und so verständnisvoll. Toni hat den Venushügel kurzerhand mit warmem Öl eingerieben, so wie er es zu Hause im Stall mit seinen Kühen macht, wenn sie unruhig sind. Das hat wirklich ein wenig Erleichterung gebracht. Zwar ist Toni öfters mal abgerutscht, aber nach zwei Kindern ist das ja kein Wunder.

So leicht wird Manuela Schwesig nicht aufgeben. Nein, auf gar keinen Fall, denn dafür ist sie eine Frau. Sie wird kämpfen bis zum Umfallen und dabei hofft sie, dass sie nicht auf den Rücken fällt und schon wieder schwanger wird.

Diskutiere über diesen Artikel und teile Deine Erfahrungen mit anderen Lesern!

Beachte bitte die Hinweise für Kommentare.

Alle Artikel im Archiv lesen - Das Männermagazin

»Check out

wohnung

Es ist Mitte November. In den Schaufenstern stapeln sich die Lebkuchen und die Freundin wird allmählich nervös. Weihnachten…

»Die neue Rubrik

pbanner

Willkommen in der neuen Rubrik "Väter Kinder Trennung Scheidung" des Männermagazins. Nachdem Leutnant Dino wegen Verstößen…

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert


Über Leutnant Dino
Impressum
Datenschutz