• 21.09.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Arne Hoffmann bloggt wieder

arnehoffmann

» Artikel vom

Arne Hoffmann ist wieder da und er hat interessante und diskussionswürdige Themen aufbereitet, die in Kürze online erscheinen werden.

Genderama heisst der Blog von Arne Hoffmann.

Seine angesprochene Kritik, dass die Tonart rauer geworden ist, teile ich. Auch ich finde es persönlich unschön, dass gerade anonyme User in diversen Foren unsägliche Schimpftiraden ablassen, die weder Witz noch Humor versprühen. Das ist im Übrigen der Hauptgrund, dass ich hier in meinem Blog keine Kommentarfunktion habe.

Nun darf man aber gleichzeitig nicht vergessen, dass in der antifeministischen Studie von Hinrich Rosenbrock auch Linke zitiert werden, welche die Fäkalsprache in ihren Blogs bevorzugen. Es wäre ungerecht, dies nicht zu erwähnen. Mich wundert es, dass gerade solche Linke mitwirken, die das jetzige Rechtssystem ablehnen und durch ihre Aktionen Anarchie erzeugen wollen. Es ist der falsche Weg diese Personen von der Diskussion auszugrenzen. Nur warum werden von Hinrich Rosenbrock die Antifeministen grundsätzlich gemieden? Darüber zu schreiben ist gut, schlecht ist aber, dem Kontakt mit Antifeministen zu meiden. Er hat mit niemanden gesprochen, ausser mit seinen Gleichgesinnten. Fair und ausgewogen sieht völlig anders aus. Einseitige Schriftstücke sind nichts anderes als propagandistisch.

Ich weiss, was eine wissenschaftliche Arbeit ist, da ich nicht nur Akademiker bin, sondern in meiner Freizeit an einem Projekt selbst als (kleiner) Forscher tätig bin. Leider will man an der Studie von Rosenbrock keine sachliche Kritik zulassen. Das riecht irgendwie danach, dass sich die Feministinnen nur untereinander heiss reden wollen. Allen anderen spricht man die Fähigkeit zur sachlichen Kritik ab. Wollen die Verfasser die Kritik für ihre Studie jetzt schon selbst schreiben?

Ich sehe den Antifeminismus unabhängig von einer politischen Ansicht oder Meinung. Das macht die Sache ja so kompliziert. In der Tat können Antifeministen von links bis rechts sein, weiss bis schwarz, gross oder klein, Mann oder Frau. Ich vergass noch: schwul oder hetero. Habe ich jemanden vergessen? Und diese große Gemeinschaft wird man niemals unter einen Hut bringen können, geschweige denn irgendwie vereinigen.

Ich selbst gönne mir den Spass und die Freiheit, bestimmte politische Themen aufzugreifen und durch meinen Charme so ins Lächerliche zu ziehen, dass vielleicht mehr darüber nachgedacht wird. Sollte mir das gelingen, dann habe ich mein Ziel erreicht. Eine Gleichschaltung der Meinungen hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun. Weder die Linken noch die Rechten haben die Wahrheit gepachtet und es verwundert schon, dass die Parolen ziemlich flott die Fronten wechseln. Das ist eben die Politik. Gestern Hartz IV für alle, heute Hartz IV für gewisse Ausländer nicht mehr. Ist das jetzt links oder rechts? Oder gar faschistisch? Wahrscheinlich passt das auf jede politische Richtung.

Genau diese Diskussion ist spannend und darauf freue ich mich. Arne Hoffmann ist wieder da und es ist kurios, dass er wieder bloggt und ich auch erst vor kurzem wieder online bin. Ich möchte mich keinesfalls mit ihm vergleichen wollen, da meine Leserschaft nicht so zahlreich und breit gefächert ist. Einen Kaffee und Kuchen habe ich für Arne Hoffmann immer da, falls er mal in meiner Nähe weilen sollte.

Das Internet ist wieder um eine wichtige Meinung reicher!

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