• 16.05.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Das Datenproblem mit den Smartphones

gmail

» Artikel vom

Vor Jahren hatte ich das permanente Problem, wie man Daten schnell und vor allen Dingen ohne Verlust auf ein neues Smartphone aufspielt. Ein Freund brachte mich auf die einfache und eigentlich nicht unbekannte Idee, den Service von Google zu nutzen. Es versteht sich von selbst, dass ein Mann von Klasse das Blackberry Q10 oder Passport nutzt.

Das Emailkonto Gmail von Google hat sagenhafte 15 GB freien Speicher. Fremde Emailadressen werden nicht nur als Alias behandelt, sondern können auch mit externer POP3/SMTP Konfiguration eingegeben werden. Der Nutzer hat ein riesengroßes Spektrum an nützlichen Tools und Ausfälle des Google-Dienstes sind sehr selten. Natürlich können die NSA, der CIA oder das FBI im Gmail-Konto schnüffeln. Es gibt kein absolut sicheres Emailkonto und einen Tod muss man schließlich sterben. Ein illegaler Zugriff amerikanischer Dienste auf meine Emails ist mir lieber, als die „legale“ Verwertung meiner Daten durch den deutschen Staat. Diese Logik versteht sich von selbst.

Gmail bietet nebenbei einen Kalender und eine Kontaktliste, die mit dem Emailkonto verknüpft sind. Das ist praktisch, denn so sind alle Daten in einem einzigen Programm verfügbar. Das hat den unschlagbaren Vorteil, dass nun fast jedes Smartphone mit den Gmail-Daten verknüpft werden kann und diese Daten automatisch auf das Smartphone gesaugt werden. Das klappt problemlos mit Android-Smartphones, aber auch mit dem Blackberry. Das Einrichten dauert weniger als eine Minute.

Das alte Gegenargument, dass Gmail ein träges Onlineprogramm ist, dürfte überholt sein. Über Google Chrome kann Gmail auch offline genutzt werden und der Kalender und die Kontaktdaten können über das nützliche Hilfsprogramm EssentialPIM Pro verwaltet werden. Die Oberfläche sieht aus wie Outlook und funktioniert prächtig. Alle Daten werden automatisch mit dem Smartphone und dem Gmail-Konto synchronisiert. Daten können durch einen Wechsel des Smartphones nicht verschwinden.

Die Passwörter sollen so komplex wie möglich gewählt werden, damit deutsche Sicherheitsorgane diese nicht oder nur mit Einsatz von Hochleistungscomputern knacken können. Zwar ist es auch möglich, Passwörter durch Folter zu erfahren, aber in bedrohlichen Situationen vergisst man schnell ein kompliziertes Passwort. Die Polizei weiß das natürlich. Da macht die Folter keinen Sinn mehr.

Empfehlenswert ist ein Masterschalter an der Wohnungstüre. Man stelle sich vor: Es klingelt an der Tür und die Polizei steht da. Gerade bei Unterhaltsprellern ist eine Hausdurchsuchung besonders beliebt und wer dann den kompletten Stromkreis mit nur einem Schalter an der Tür unterbrechen kann, der steht in der ersten Reihe. Natürlich hat ein Unterhaltspreller nichts zu verstecken, aber der Spassfaktor ist einfach größer, wenn Polizei und Staatsanwaltschaft geheime Konten vermuten. Nun dürfte selbst der dümmsten Staatsanwältin klar sein, dass ein geheimes Konto nicht verraten wird. Deswegen heißt es geheim. Frauen verstehen diese Logik natürlich nicht.

Alle Artikel im Archiv lesen - Das Männermagazin

»Miteinander reden

pbanner

Für einen netten Lacher hat letztes Weihnachten der Herr Steinmeier gesorgt, seines Zeichens oberster Grüßaugust mit einem…

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert


Über Leutnant Dino
Impressum
Datenschutz