• 13.11.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die moderne Vergewaltigung im 21. Jahrhundert

vergewaltungsbild

» Artikel vom

Vergewaltiger haben einen ziemlich schlechten Ruf, obwohl eine Vergewaltigung nüchtern betrachtet nach dem Strafgesetzbuch keine besonders schwere Straftat ist. Bei normalen Vergewaltigungen, wenn man dies überhaupt so sagen darf, geht der Täter für 3 bis 5 Jahre ins Gefängnis. Manche Steuerpreller müssen viel länger in den Knast und selbst Unterhaltspflichtverletzer können mit bis zu 3 Jahren Gefängnis bedacht werden. Die Wertigkeit einer Vergewaltigung ist also nach dem Strafgesetzbuch nicht besonders hoch.

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Vergewaltiger offenbar vermehrt in der Gruppe der Prominenten zu finden sind. Es ist erstaunlich, dass sich wohlhabende und berühmte Männer, vor deren Betten junge Frauen auf der Jagd nach Ruhm und Geld Schlange stehen, zu Vergewaltigungen hinreissen lassen sollen. Die Opferinnen fallen besonders dadurch auf, dass die Anzeige bei der Polizei erst Monate oder gar Jahre nach der angeblichen Tat erstattet wird. Diese Frauen wissen natürlich nicht, dass Straftaten sofort anzuzeigen sind, damit die Polizei Spuren und Beweise sichern und so den Täter zweifelsfrei überführen kann. Die angeblich vergewaltigten Frauen glauben, dass die Polizei auch nach Jahren noch Beweise finden könnte, aber nach dem wochenlangen oder monatelangen Reinigen des vergewaltigten Körpers lässt sich eben nichts mehr finden. Und damit passiert folgendes: Das angeblich vergewaltigte Opfer geht nach Monaten zur Polizei, stellt die Strafanzeige und der mutmaßliche Täter wird umgehend verhaftet und in Untersuchungshaft gesteckt. Die blosse Behauptung der Vergewaltigung reicht völlig aus und der Mann geht in den Knast. So einfach und leicht geht das und Staatsanwälte gehen davon aus, dass es keinen Grund für eine Falschbeschuldigung der Vergewaltigung geben kann. Die Anzeigenstellerin ist per Definition keine Lügnerin, denn Frauen sagen stets die Wahrheit!

Die Wucht des Gesetzes haben schon viele Berühmtheiten zu spüren bekommen wie Andreas Türck oder Jörg Kachelmann. Auch Exehemänner werden besonders gerne als Vergewaltiger angezeigt. Selbst Juden erfahren keine Gnade und werden an den Pranger gestellt. DSK (Strauss-Kahn) durfte in New York einige Zeit unter Hausarrest schmoren, bis die Klage fallen gelassen wurde. Alle diese mutmaßlichen Vergewaltiger haben einen hohen Preis zahlen müssen. Sie sind komplett ruiniert und ein Vergewaltigungsvorwurf klebt dem Mann wie Hundekacke an den Hacken. Diesen Makel wird man nie wieder los, auch weil es kaum glasklare Freisprüche seitens der Richter gibt. Verfahren eingestellt, weil die Beweise nicht ausreichten – so heißt es regelmäßig. Und eins ist auch Gesetz: Lügnerinnen und Falschbeschuldigerinnen haben nichts zu befürchten. Im schlimmsten Fall gibt es eine kleine Ordnungsstrafe und gut ist es. Die Dame gewinnt immer und kann sich obendrein noch als Opfer inszenieren.

Nun hat es den Opa Karl Dall erwischt. Karl Dall hat schon Schwierigkeiten beim Gehen und ist recht klapprig, aber sein Schwanz muss aus Krupp-Stahl sein, denn er soll eine 43-jährige Journalistin vergewaltigt haben. Diese Dame stellte nach zwei Monaten eine Strafanzeige und Beweise gibt es nicht. Karl Dall saß vier Tage in Untersuchungshaft und eins dürfte jetzt schon klar sein: Die Karriere des Karl Dall ist beendet, wie auch immer sein mögliches Strafverfahren für ihn ausgehen wird. Selbst alte Männer werden von den Frauen nicht verschont. Es ist auch unerheblich, ob das angebliche Vergewaltigungsopfer hässlich wie die Nacht ist und kein normaler Mann ohne weitere Hilfsmittel eine Erektion bekommt. Auch Trümmerdamen haben das Recht ein Vergewaltigungsopfer zu sein. Niemand muss sich wundern, dass man sich über eine Vergewaltigung belustigt. Es sind einfach zu viele Falschbeschuldigungen.

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