• 20.07.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Julian Assange fürchtet um sein Leben

assange

» Artikel vom

Leben wir wirklich in einer Demokratie, wo jeder seine Meinung sagen darf? Natürlich nicht, denn Julian Assange, Gründer von Wikileaks, hat die edlen Grundzüge des Westens zu wörtlich genommen. Die Meinungs- und Pressefreiheit fordert der Westen stets von den Russen und Chinesen ein, aber für ihn selbst gelten natürlich andere Grundsätze. Assange kam in den Besitz von angeblichen Geheimdokumenten. Er hat diese veröffentlicht und insbesondere die amerikanische Regierung blamiert. War das mutig oder gar dumm? Wahrscheinlich beides.

Julian Assange wurde als ein Held gefeiert und das ist er auch. Ein Mann, der den Schneid hat die Wahrheit zu veröffentlichen, darf diesen Titel tragen. Und die Folgen daraus sind überhart. Die US-Regierung schäumt vor Wut und die Menstruation der US-Aussenministerin soll ausgeblieben sein. Was für ein Drama! Nun versucht die USA den Freiheitskämpfer Assange habhaft zu werden und da ist jedes Mittel willkommen. Die angebliche Vergewaltigung in Schweden war wohl keine und wenn, dann wäre es bestenfalls eine sexuelle Belästigung, obwohl auch dieser Anklagepunkt mehr als zweifelhaft ist. Assange weiss zu gut, dass der Weg nach Schweden sofort in den Fängen der USA enden wird. Im Flughafen von New York angekommen wird Assange verhaftet, dann verurteilt und danach wird er viele Jahre im Knast verrotten. Es macht keinen Unterschied, ob ein Freiheitskämpfer auf Grund demokratischer oder diktatorischer Gesetze in den Knast wandert. Das Ergebnis ist das Gleiche. Es macht auch keinen Unterschied, ob Demonstranten von einer demokratischen Polizei oder von ukrainischen Sicherheitskräften verprügelt werden. Die blauen Flecken am Hintern sehen bestimmt gleich aus.

Assange wird sich auf Dauer nicht verstecken können und es ist nur eine Frage der Zeit bis er geschnappt wird. Die USA sind für ihre illegalen Methoden bekannt und sie werden Assange bekommen. So oder so. Und keine Bundesregierung wird Einspruch erheben. Jeder mag sich darüber freuen, wenn Bundeskanzlerin Merkel zum wiederholten Male die Meinungsfreiheit in China anmahnt. Dabei wäre es für Merkel doch so einfach, sich für Assange einzusetzen. Präsident Joachim Gauck hält sich da ebenso heraus, denn er selbst hatte niemals diesen Schneid wie Assange gehabt. Viele haben eben nur das große Maul, wenn die Gefahr vorbei ist und prahlen dann mit ihren Glanztaten. Vielleicht macht das Stolpe und Gauck auch so wertvoll. Lachhaft! Assange hat den Mut zur Wahrheit gehabt und er wird dafür seinen Preis zahlen müssen.

Julian Assange ist ein wahrer Held und es bleibt zu hoffen, dass sich viele Menschen daran erinnern werden.

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