• 23.09.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Erotik und Abenteuer

isaan

» Artikel vom

Alleine in den Urlaub fahren ist nun wirklich nichts. Rein gar nichts. Wie schön wäre es gewesen, nach dem morgendlichen Planschen im Pool das Mäuschen im Hotelzimmer aufzubocken oder eine kleine Stehnummer unter der Dusche zu zelebrieren. Nein, diesen Service durfte ich nicht genießen, wie so viele Ehemänner, die mit ihrer Frau verreisen. Nun mag es einigen Männern durchaus reichen, wenn eine Frau nachts neben ihnen im Bett liegt. Und da es sich nicht um eine Liebesdienerin, sondern um die verantwortungsvolle Ehefrau handelt, hat sie nichts dagegen, wenn der Mann morgens einsam und unbefriedigt unter der Dusche onaniert. Das ist sein Höhepunkt des Tages. Danach geht es nur noch bergab.

Ich weiß schon, was meine Bekannten und Möchtegernfreunde in Deutschland mich nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub fragen werden. Sie lechzen regelrecht nach tollen Sexgeschichten aus Thailand. Bin ich etwa wegen Sex nach Thailand geflogen? Die Beantwortung lasse ich offen. Ein Schmunzeln reicht aus und damit ist alles gesagt oder eben nicht. Immerhin wurde ich eines Abends beinahe schwach. Zu meiner Geburtstagsparty waren wir um die 20 Leutchen. Männer, Frauen, junge Frauen und eben auch richtig geile Dinger. Nach ein paar Gläschen Alkohol wurde ich nervös. Beim Pinkeln merkte ich, dass ich das morgendliche Onanieren völlig vergessen hatte und beim Anblick einer jungen Thai hat sich mein Geschlechtsteil vollgeschleimt. Nun saß ich wieder neben dieser knapp 30jährigen Naturschönheit. Sie duftete fantastisch. Ich schickte meine rechte Hand zu ihr auf die Reise und schon nach kurzer Zeit hatte ich den richtigen Schalter bei ihr gefunden. Ihre Beine zappelten, sie wurde nervös und flüsterte mir so einige Sachen ins Ohr.

Zwei Stunden später, die meisten Gäste konnten schon nicht mehr laufen, hatte ich alle guten Vorsätze vergessen. Ich überlegte, wie ich das kleine und knackige Ding ins Hotel lotsen kann, ohne dass sie ihr Gesicht vor den anderen Gästen verliert. Keine Chance, denn ihr Nachbar war auch da und bestand darauf, das Häschen nach Hause zu begleiten. Als ich alleine und geil im Hotelzimmer lag, tat ich das, was ein Mann in Einsamkeit halt tut. Es ging hart und schnell. Den Rotz habe ich leicht von der Wand abwischen können. Alles flog in hohem Bogen über meine rechte Schulter. Ich schlief besoffen und zufrieden ein.

Morgens war alles vorbei. Ich war nicht mehr geil, wiederholte aber trotzdem die nächtliche Prozedur. Aus reiner Vorsorge. Das kleine Häschen von meiner Geburtstagsparty meldete sich zwar, aber mit klarem Verstand erfand ich eine kleine Ausrede und wimmelte sie ab. Zum Glück habe ich sie nicht gevögelt. Mein restlicher Urlaub wäre im Eimer gewesen. Ich wäre in den Fängen einer Frau gelandet, die ich für den Rest meines Urlaubs an der Backe gehabt hätte. Gepriesen sei der Herr, dass dieser Kelch an mir vorüber zog. Schön war es trotzdem. Noch schöner ist es aber, nichts damit zu tun zu haben. Buddha hat mich und meine Geldbörse beschützt.

Im Leben geht es nur um die Liebe. So erzählen es die Frauen. Damit meinen sie genau zwei Dinge, Macht und Geld. Sex ist da nicht dabei. Nun ist die Anbahnung in Thailand deutlich einfacher als in Deutschland, aber diese beiden Ziele verlieren Frauen hier wie dort nie aus den Augen. Sexuell sind Frauen in Thailand jedoch viel aktiver, weil sie durch eine Scheidung keinen Unterhalt generieren können. Sie müssen ihren Versorger bei Laune halten, denn geht der Mann, dann geht sie leer aus. Ausländer verwechseln das gerne mit Liebe, aber in Wahrheit geht es um die Geldbörse auf zwei Beinen. In Deutschland verlässt kein Mann freiwillig die Ehefrau, weil es schlichtweg zu teuer ist. Warum dann überhaupt heiraten? Das muss jeder Mann für sich entscheiden. Die Folgen einer Ehe sind bekannt, jeder kennt das Risiko und das AMIGA Syndrom.

Zur Belustigung aller stehe ich zu meiner Selbstbefriedigung. Die langjährigen Ehemänner leider nicht. Genau damit könnten sie ihre Frauen unter Druck setzen. Warum immer onanieren, wenn nicht weit entfernt ein Bordell geöffnet ist? Gerade Ehefrauen argumentieren damit, dass Sex nicht alles im Leben ist. Stimmt. Sex und Liebe sind getrennte Sachverhalte. Ich liebe meine Ehefrau, aber knalle einmal die Woche Natascha. Ein schöner Slogan. Hier ist ein offenes Wort mit der sexverweigernden Ehefrau notwendig. Warum ihr nicht beichten, dass man vom Wichsen die Schnauze voll hat? Entweder jetzt gibt es Sex oder sie kann gehen. Ist das eine Erpressung? Na klar, aber wen interessiert das schon? Eine Ehe ohne Sex ist nichts. Wenn schon Geld in eine Familie pumpen, dann hat die Frau im Gegenzug den Spermahaushalt zu regeln. Dieses ungeschriebene Gesetz funktioniert heute immer weniger.

Und ich habe für mich entdeckt, dass spontaner Sex mit einer unbekannten Frau einfach zu aufwändig ist. Man legt sich ins Zeug, nur um einen verdammt kurzen Glücksmoment zu genießen. Aufwand und Nutzen stehen da in keinem Verhältnis. Wer nachrechnet, weiß wovon ich rede.

Und so verbrachte ich meinen Urlaub monogam, konnte mir aber jede Menge leisten, was mit einer Frau nicht möglich gewesen wäre. Und die Väter, die mit Frau und Kind verreisen, das sind die ärmsten Schweine. Die Alte jammert jeden Morgen, dass sie gerne vögeln würde, aber leider schläft der Kleine im Beistellbett. So wird der Ehemann erst richtig sauer, denn wenn das Kind schläft, dann wäre immer noch locker ein Stich im Bad drin. Man lässt dabei einfach die Dusche laufen und der Balg kriegt von allem nichts mit. In Wahrheit will die Ehefrau nicht und hat reflexartig das Argument des Beistellbetts für sich entdeckt.

Jeder schmiedet sich sein Glück selbst. Während der Familienpapi morgens sexuell ausgehungert den alten Familien-Van belädt und den Kinderwagen verstaut, startet der gut betuchte Single seinen Sportwagen und braust lachend davon. Er hatte wie der Familienvater vielleicht auch keinen Sex, aber seine Kohle muss er nicht mit einer Frau teilen. Das ist ein feiner, aber gravierender Unterschied.

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