• 14.12.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

SV Sparkassen Versicherung: "Was auch passiert. Sie haben ja uns!"

sparkasse

» Artikel vom

Der Sinn einer Versicherung dürfte völlig klar sein: Im Schadensfall möchte der Versicherungsnehmer abgesichert sein und er erwartet zeitnah eine vertragsgerechte Schadensregulierung. Bei der SV Sparkassen Versicherung scheinen die Uhren jedoch anders zu ticken, denn hier wird auf Zermürbungstaktik gesetzt. Folgender Fall des Unternehmers H. aus dem süddeutschen Raum liegt dem Männermagazin vor:

Unternehmer H. fährt geschäftlich einen Mercedes, der rundum mit Folie beschichtet wurde. Das sieht schick aus und ist wohl auch der letzte Schrei. Wie auch immer, Unternehmer H. parkte seinen Benz und die Folie wurde durch Vandalen zerkratzt. Unternehmer H. hat die Polizei gerufen und Anzeige erstattet, danach ein Gutachten erstellen lassen und einen Kostenvoranschlag von einer kompetenten Werkstatt eingeholt. Diese Unterlagen wurden vollständig bei der SV Sparkassen Versicherung eingereicht, damit die Vollkaskoversicherung den Schaden übernimmt und nun begann das Drama. Ohne weiter ins Detail zu gehen, die SV hat es tatsächlich geschafft, den Schaden erst nach Monaten zu übernehmen und auszuzahlen. Der Schaden am Benz entstand am 11.11.2011 und die Kosten daraus wurden durch die SV Sparkassen Versicherung am 30. August 2012 ausgezahlt. Die Sparkassen Versicherung ist von einer kundenfreundlichen Schadensregulierung meilenweit entfernt.

Nun geht das Drama jedoch in die nächste Runde. Im Herbst 2012 wurde der Benz wieder zerkratzt und Unternehmer H. hat wiederum die Polizei eingeschaltet sowie ein Gutachten anfertigen lassen. Gleichzeitig hat er einen Rechtsanwalt mit der Schadensregulierung beauftragt, damit der sich für ihn mit der SV um die Bezahlung streitet. Nach 3 Monaten hatte die SV den Schaden selbstverständlich noch nicht reguliert und so wurde Klage gegen die SV Sparkassen Versicherung eingereicht. Ein Prozess fand jedoch noch nicht statt.

Nun hat die SV jedoch eine angebliche Unstimmigkeit gefunden. Der Unternehmer H. habe beim ersten Schaden zwar die Folie reparieren lassen, jedoch den Farbton gewechselt. Der Benz war vorher schwarz und er wurde dann in grau foliiert. Darin sieht die SV eine erhebliche Täuschung mit strafrechtlicher Relevanz. Die SV Sparkassenversicherung fordert nun den gezahlten Betrag aus dem ersten Schaden zurück, ansonsten würden strafrechtliche Konsequenzen wegen Betrugs drohen.

Die SV Sparkassen Versicherung nimmt sehr gerne die üppigen Versicherungsprämien, aber im Schadensfall lässt sie den Kunden alleine. Im Übrigen überstiegen die Schadenssummen nicht die gezahlten Prämien. Auch hat Unternehmer H. stets seinen Benz reparieren lassen und nicht, wie so oft bei Privatpersonen üblich, das Geld eingestrichen und den Schaden so belassen oder es privat geregelt. Alles lief mit Rechnungen, so wie es sich für einen Unternehmer gehört.

Nun hat der Unternehmer H. aus dem ersten Schaden mit der SV Sparkassen Versicherung dazugelernt und er hat die verbleibende Fahrzeugflotte über einen Versicherungsmakler versichern lassen. Der Versicherungsmakler wählte je nach Fahrzeugtyp die KRAVAG oder die R+V Versicherung. In den letzten 12 Monaten hat ein Mitarbeiter mit einem LKW einen Schaden gehabt und ein anderer Mitarbeiter produzierte mit einem Transporter einen Auffahrunfall. Beide Schadensfälle wurden sofort geregelt und die Kosten übernommen. Einen recht großen Haftpflichtschaden über mehr als 20.000,- € hat die R+V Versicherung nach schneller Prüfung ebenso geregelt. Es geht eben auch anders.

Das Männermagazin wird von dem Prozess vor dem Amtsgericht gegen die SV Sparkassen Versicherung berichten.

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