• 17.05.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die beliebtesten Racheaktionen der entsorgten Frauen

rosenkrieg

» Artikel vom

Eine entsorgte Ehefrau oder eine Freundin, die sich vergeblich Hoffnungen auf eine Ehe machte, sprüht vor Wut, wenn sie aus dem schönen Heim hinausgeworfen wird. Sie trauert nicht um den Mann, sondern um das angenehme Leben, das sie nun nicht mehr genießen kann. Sie fragt sich, warum hat der dumme Kerl mich vor Tür gesetzt? Sie ist mit ihm in den Urlaub gefahren und er durfte ihr schöne Geschenke machen. Sie hat sich für ihn immer schön angezogen und war an seiner Seite stets top gestylt. Auch ist sie für ihn in die teuersten Lokale mitgegangen, so wie er es wollte. Alles, wirklich alles hat sie für ihn gegeben. Nicht zu vergessen, dass sie stets die Beine breit machte und ihn manchmal sogar oral befriedigte, obwohl sie darauf eigentlich gar nicht steht.

Selbstverständlich hat sie ihre gut bezahlte Arbeit aufgegeben, um sich nur noch um ihren Schatz zu kümmern. Sie hat ihre aussichtsreiche Karriere für ihren Liebsten geopfert und dann wird man einfach vor die Tür gesetzt! Einfach nur schäbig, denken die entsorgten Frauen.

Die Frauen heulen sich dann grundsätzlich bei ihren Freundinnen aus. Neben viel geheucheltem Mitgefühl gibt es da jede Menge Gratistipps, wie man den Ex, dieses miese Schwein, nun so richtig bluten lassen kann.

An erster Stelle steht die Plünderung des gemeinsamen Kontos, indem so lange Geld gezogen wird, bis der Dispo am Anschlag ist. Danach wird die Kreditkarte bis zum maximalen Limit gequält. Doch das reicht natürlich noch lange nicht aus. Nun kommt die Wohnung dran, die bis auf den Müll und wertlosen Plunder komplett ausgeräumt wird. Wertsachen, Möbel, alles wird mitgenommen oder zerstört, ohne Rücksicht darauf, wer der Eigentümer ist. Sehr beliebt bei den Frauen ist es, die Anziehklamotten des Ex mit der Schere zu zerschneiden und die Dinge kaputt zu machen, an denen sein Herz besonders hängt.

Aber auch das reicht noch nicht aus. Betriebsgeheimnisse des Arbeitgebers, die der Exmann im Vertrauen seiner Frau erzählte, landen brühwarm dort, wo sie dem Ex am meisten schaden. Nachlässigkeiten bei der Steuererklärung werden umgehend dem Finanzamt gemeldet und rein vorsorglich Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet.

Doch da geht noch mehr. Beim Bäcker, im Supermarkt, in der Autowerkstatt und im gesamten Umfeld des Mannes wird die entsorgte Dame behaupten, dass ihr Mann gewalttätig war und sie nun endlich den Mut fand, sich zu trennen, weil das Leben mit so einem perversen Schlägerschwein einfach nicht mehr auszuhalten war.

Und nachts gehen die Exweiber auf diverse Streifzüge. Sie zerstechen die Reifen vom Auto des Mannes, sprühen die Frontscheibe mit Farbe zu und zerkratzen den schönen Lack. Der Höhepunkt der Rache ist das Vergiften des Hundes. Frauen wissen, dass Mann und Hund unzertrennlich sind. Da bietet es sich geradezu an, auch noch das letzte Glück des Mannes zu zerstören. Glasscherben werden in die Wurst gedrückt und dem Hund zu fressen gegeben. Dass der Hund elendig an inneren Blutungen verendet, das stört diese Frauen nicht. Doch damit ist die Rache noch immer nicht perfekt.

Zu allerletzt rufen sie unter Tränen die Polizei und wollen in das nächstgelegene Frauenhaus aufgenommen werden. Dort müssen diese Frauen keine Gründe angeben, sie müssen nur heftig weinen. Eine weinende Frau muss sicherlich ganz schlimme Brutalitäten ertragen haben, sonst würde sie ja sprechen und nicht laufend weinen. Schon am nächsten Tag kommt die zertifizierte Frauenhausanwältin und listet alle Möglichkeiten auf, den Exmann seiner gerechten Strafe zuzuführen. Das kostet die Frau selbstverständlich keinen Cent, nur eine Unterschrift und schon läuft die Justizmaschinerie an und erledigt für sie den Rest. Innerlich reibt sie sich die Hände, wie problemlos und glatt alles gelaufen ist.

Irgendwann geht es vor Gericht, wo die Frauenhausanwältin mit sagenhaften Geschichten glänzt, bis der Familienrichterin die Tränchen über die Wange rollen. Sowas muss hart bestraft werden, denkt sich die Familienrichterin. Und folgerichtig wird der Exmann zu horrenden Unterhaltszahlungen verknackt. Am gleichen Abend legen die Freundinnen der Ex das letzte Geld zusammen und feiern ihren grandiosen Sieg vor Gericht. Ihr Plan ist voll aufgegangen, nun gibt es satten Unterhalt, der selbstverständlich unbefristet ausgeurteilt wurde. Schon in den nächsten Tagen wird die erste hohe Geldsumme fällig. Sie reiben sich die Hände, denn nun beginnt endlich das unabhängige Leben. Schließlich kommt nun zum Dritten eines jeden Monats die dicke Unterhaltszahlung.

Und was macht der Exehemann? Er hat schon vor der Urteilsverkündung seine Arbeit gekündigt und einen Job als Hilfskoch in einem Restaurant angenommen. Sein Gehalt liegt nun unterhalb der Pfändungsgrenze. Er hat jahrelang einen beträchtlichen Teil seines Einkommens abgezweigt und in Sicherheit gebracht, wovon seine Ehefrau nichts wusste. Nun kann er von seinem schmalen Gehalt natürlich keinen Unterhalt an seine Exfrau zahlen. Die schäumt vor Wut und schreit nach Gefängnis, denn dorthin gehört dieser Unterhaltspreller. Was die Exdame aber nicht weiß: Das Prellen von Exenunterhalt ist keine Straftat und sie kann nur für teures Geld den Gerichtsvollzieher in die Spur schicken, der aber nichts Pfändbares findet.

Nun leiht sich die Exfrau Geld von der Bank, um einen Privatdetektiv zu bezahlen. Er soll feststellen, wo der Unterhaltspreller sein Geld versteckt hat. Nach zwei Monaten ist das geliehene Geld komplett verbraucht. Der Privatdetektiv hat Kosten von über 25.000,- € produziert und keine verwertbaren Ergebnisse vorweisen können.

Die Exehefrau ist nun pleite. Sie lebt von Hartz IV und muss sich monatlich auf viele Jobs bewerben. Sie hat einen 1 Euro-Job annehmen müssen und lebt in einer kleinen 22 qm Wohnung. Sie hat kein Geld für den Friseur oder das Nagelstudio. Sie kauft ihre Anziehsachen bei Kik oder in Secondhandläden. Letztens hat sie ihren Exehemann gesehen, wie er in einer Mercedes S-Klasse durch die Stadt fuhr, seine neue junge Freundin neben sich. Er muss sie gesehen haben, aber er reagierte nicht. Nicht ein Blick oder wenigstens ein Nicken mit dem Kopf. Keine Reaktion. Dabei haben sie doch so viele Jahre glücklich zusammen gelebt. Die Ex kriegt auf offener Straße schier einen Nervenzusammenbruch. Der Notarzt musste sie behandeln.

Der heutige Mann kennt die Möglichkeiten der Frauen und er kennt die Gesetze. Den Rauswurf seiner Frau hat er nüchtern und kühl schon vor Monaten strategisch vorbereitet. Er hat alle Varianten durchgespielt und dabei bewusst nicht auf Rache oder Streit gesetzt. Der Mann hat gewusst, dass es seiner Ex am Ende nur ums Geld und um ihre Rache geht. Seine Strategie ist aufgegangen und er zahlt keinen Unterhalt. Er kann gut damit leben, dass er bis ans Lebensende über beide Ohren verschuldet ist. Er hat genug Geldquellen und wird immer ein angenehmes Leben führen können. Er ist glücklich.

Seine Exfrau wurde nach mehreren Suizidversuchen in eine geschlossene psychiatrische Klinik eingewiesen. Er schickt ihr nun jährlich zu Weihnachten einen leckeren Dresdner Christstollen. Schließlich soll seine Ex wenigstens zu Weihnachten etwas Freude haben.

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