• 18.10.2020

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Weniger ist mehr

wohnung

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Der Freie Mann kann tun und lassen was er will. Er muss niemanden fragen, er muss keine Rechenschaft ablegen und wirklich niemand mischt sich in sein Privatleben ein. Das hat ungeahnte Vorteile, insbesondere bei der Einrichtung seiner Wohnung. Doch wer die Wahl hat, der hat bekanntlich auch die Qual. Welche Möbel sollen es sein? Wie richtet man die Wohnung möglichst effizient auf die eigenen Bedürfnisse ein? Natürlich sind die Geschmäcker verschieden, aber ein Freier Mann braucht sicherlich nicht unendlich viele Deckchen, Vasen, Palmen und sonstigen Plunder. Die Bestrebung liegt meist darin, die Hütte mit wenig Aufwand sauber halten zu können. Jeder nutzlose Plunder, von den Frauen gerne Accessoires genannt, ist da fehl am Platz.

An sich braucht ein Freier Mann keine allzu große Wohnung. Bad, Schlafzimmer und ein Wohnzimmer, mehr braucht es eigentlich nicht. Und wenn noch ein kleiner Raum als Abstellkammer vorhanden ist, umso besser. Um die 50 qm sind völlig ausreichend. Im Schlafzimmer reichen ein einfacher Kleiderschrank, ein Bett und ein bis zwei kleine Regale völlig aus. Vielleicht noch ein Stuhl, um seinen Schlüpper über die Kante zu legen. Dann muss nichts auf dem Boden rumliegen. Im Wohnzimmer sind Kuschelecken und weitläufige Couchlandschaften unnötig. Ein kleines Sofa, ein großer Tisch mit Bestuhlung und auch hier ein bis zwei kleine Regale sind perfekt. Muss es etwa mehr sein? Wohl kaum. Die überschaubaren Flächen lassen sich leicht putzen und sauber halten. Im Bad stehen nur die Waschmaschine und die Kosmetikartikel. Schon ist die Wohnung eines Freien Mannes super eingerichtet. Damit es noch praktischer wird, sollten alle Möbel im Farbton weiß gekauft werden. Dann muss sich nicht der Kopf zerbrochen werden, welche Farbkombinationen passend sind. Das ist praktisch und sorgt für den geringsten Aufwand. Das Möbelangebot ist unendlich groß und viel Geld muss niemand ausgeben. Ikea oder das dänische Bettenlager haben alles, was das Herz begehrt. Die Preise sind völlig in Ordnung und bewegen sich im unteren Level. Wenn etwas kaputtgehen sollte, dann ist die Wiederbeschaffung problemlos.

Damit eine Wohnung schön und praktisch ist, muss nicht viel Geld ausgegeben werden. Bei einer Wohnungseinrichtung kann der Freie Mann viel Geld sparen und dafür einen flotten Rechner kaufen oder einen exklusiven Urlaub machen. All das ist die freie Entscheidung des Einzelnen. Jeder setzt sich seine Prioritäten individuell, nur er entscheidet. Das ist ein sagenhafter Vorteil gegenüber den erfolgreichen Männern mit Frau, auch wenn ein Freier Mann ohne Frau als armer Loser gilt. Sei es drum. Mit oder ohne Frau – das muss jeder selbst wissen. Der Vorteil ohne Frau liegt klar auf der Hand: Die einzigen Forderungen, die ein Freier Mann erfüllen muss, sind seine eigenen. Das macht die Sache besonders leicht.

Eine spartanisch eingerichtete Wohnung ist immer aufgeräumt und um Ordnung zu schaffen, ist nicht viel Zeit notwendig. Jährlich sollte aber eine kleine Bereinigung von nutzlosem Zeug stattfinden, denn meist sammelt sich trotz aller Kaufzurückhaltung doch irgendwelcher Plunder an, der entsorgt werden muss. Weniger ist einfach mehr. Jetzt mögen einige Superschlaue sagen, dass dies doch armselig und unter ihrer Würde sei. Kann man so überhaupt anständig leben? Ja, das kann man. Es geht nicht darum, dass Dritte die Wohnung toll finden oder Gäste sich darin super wohlfühlen. Was gehen einen Freien Mann andere an? Richtig, nichts. Andere Meinungen mögen erhellend sein, aber die sind in Sachen Wohnungsausstattung sicherlich fehl am Platz. Nur die eigene Meinung zählt und wenn ein Gast unzufrieden sein sollte, dann kann er gehen. Nur die wenigsten Freien Männer mögen zahlreiche Besuche, ein wesentlicher Unterschied zu Frauen, die vor ihren Freundinnen stets mit ihrer exklusiven Wohnungsausstattung protzen müssen.

Damit niemand glaubt, dass dies das dumme Geschwätz eines Geistlosen ist, zeigt der allseits beliebte Diktator hier exklusiv sein kleines Reich. Wie jeder feststellen dürfte, sieht die Hütte recht pfändungssicher aus, zumal der geliebte Unterdrücker hier lediglich als Untermieter einer möblierten Wohnung wohnen darf. Und damit ist er glücklich und zufrieden.


Bild: Wohnzimmer


Bild: Wohnzimmer


Bild: Küche


Bild: Schlafzimmer


Bild: Schlafzimmer


Bild: Schlafzimmer


Bild: Flur


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»Janine

arsch

Die letzten Monate und Wochen habe ich gerätselt, wer mir Blumen und Geschenke zukommen lässt. Und es waren nicht einfach nur…

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