• 27.01.2020

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Zurück in die Zukunft

umweltschutz

» Artikel vom

Der Klimawandel geht uns alle an und wir müssen endlich beginnen, die Klimazerstörung zu beenden. Wählt den Habeck! Wählt Grün! Geht mit Fridays for Future auf die Straße! Stellt die Heizungen ab! Lasst das Auto stehen! Die Liste der Klimakiller ist elendig lang und Menschen mit Verstand schlagen ihren Kopf auf den Tisch, welchen Unsinn die Grünen und Klimaschützer nun schon wieder einfordern.

Auch die Landwirtschaft hat angeblich regelmäßig ihre Skandale. Bauern überdüngen ihren Boden, Masttiere werden nicht artgerecht gehalten und, und, und. Natürlich liefert die Landwirtschaft nur das, was die Kunden wollen und erwarten. Extrem billige Lebensmittel, damit sie bei ihrem kargen Lohn nicht verhungern müssen. Das ist jedoch alles nur die halbe und nicht die ganze Wahrheit. Eigentlich wird nie die Gesamtheit gesehen, sondern Flickschusterei betrieben.

Es verwundert durchaus, warum im Supermarkt Äpfel aus Chile verkauft werden. Aus Chile? Das liegt doch ziemlich weit weg und die Äpfel haben eine lange Ozeanreise hinter sich, bis sie in den deutschen Supermarktregalen liegen. Aber es scheint sich wirtschaftlich zu lohnen. Natürlich gibt es in Deutschland keinen Mangel an Äpfeln und bei einem Lieferengpass wäre beispielsweise Polen als alternativer Lieferant naheliegend. Nein, es müssen Äpfel aus Chile sein. Das ist in der Tat eine echte Katastrophe. Alleine der Transport bläst jede Menge CO2 in die Luft, von weiteren Umweltverschmutzungen ganz zu schweigen. Solche Unsinnigkeiten müssen in der Tat abgeschafft werden. Und welcher Idiot importiert Blumen aus Afrika? Afrikaner scheinen den Mangel an Wasser weiter ankurbeln zu wollen, um sich selbst auszutrocknen. Da sieht das Fairtrade Label wie eine Volksverarschung aus. Gerade Deutschland ist bei vielen Unsinnigkeiten schwer dabei. Die Deutschen exportieren ihre Hähnchenabfälle für ganz schmales Geld nach Afrika. Gibt es in Afrika etwa keine Hühner? Doch, aber die sind dank der übermächtigen industriellen Hühnerproduktion aus der Europäischen Union schlichtweg nicht konkurrenzfähig. Ein Kilo Hühnerabfall kostet dort unter einem Euro. Bei diesen Preisen geht der afrikanische Kleinbauer Pleite. Das ist die Marktwirtschaft, die die Deutschen so lieben. Billigste Preise, subventioniert mit dem Export von Schlachtabfällen nach Afrika. Die resultierenden wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen interessieren niemanden.

Die wenigen Beispiele zeigen, dass die Diskussionen um zu viele Flüge und Abgasnormen an sich lächerlich sind. Die Probleme liegen woanders. Wurde der Welthandel früher bejubelt, so ist genau dieser grenzenlose Handel zum echten Problem geworden. Eine gut organisierte deutsche Massenproduktion, die auch noch schwer subventioniert ist, macht die Bauern in den Entwicklungsländern schlichtweg platt. Zum Ausgleich fließen großzügige Wirtschaftshilfen nach Afrika, natürlich zweckgebunden zum Import von weiterem Müll, den in Afrika niemand braucht. Da fühlt sich Deutschland richtig gut und ganz Afrika muss jubeln, wie großzügig die Deutschen sind. Das ist völlig irre, nennt sich aber erfolgreiche Wirtschaftspolitik.

Das weltweite Umherschippern von Waren muss eingedämmt werden. Prada schickt Rohmaterial nach Kambodscha, um dort ihre exklusiven Textilien billigst nähen zu lassen und anschließend wieder nach Europa zu verschiffen. Der Profit ist perfekt und könnte maximaler nicht sein. Aber ist das wirklich sinnvoll? Sicher nicht. Können solche Unternehmen nicht gezwungen werden, diesen Irrsinn aufzugeben? Freiwillig machen sie das sicher nicht, das geht nur mit Zwangsmaßnahmen durch die Politik.

Nahrungsmittel, die genauso gut in Europa produziert werden können, sollten nicht mehr importiert werden dürfen. Und in die umgekehrte Richtung natürlich genauso. Es wäre einfach, solche Zwangsmaßnahmen anzuordnen. Sicherlich würde es eine etwas kritische Übergangszeit geben, aber technisch und praktisch gesehen würden keine Probleme entstehen. Die Lebensmittelindustrie müsste sich umstellen, aber hier würde echter Umweltschutz entstehen. Weiterhin würde eine Quote zwischen artgerechter Tierhaltung und Massenproduktion helfen. Diese Maßnahmen würden zu deutlich höheren Lebensmittelpreisen führen. Doch genau hier liegt der Hund begraben, wie man so schön sagt. Selbst die Teilnehmerinnen von Fridays for Future möchten nicht auf billigen und bezahlbaren Luxus verzichten. Sei es ein leckeres Essen bei einem Date oder schöne Klamotten zu Weihnachten. Modisch und billig muss es sein. Masse statt Klasse. Jede Frau hat mindestens 10 Mäntel, 20 Paar Schuhe, 30 Shirts und 25 Kleider im Schrank. Bestellt werden die Waren über die gängigen Onlineshops, aber nicht in der Menge, die die Dame eigentlich braucht. Da werden 10 Paar Schuhe geordert, obwohl die hohle Nuss allenfalls ein Paar behält. Der Rest geht retour. Da jubelt der Klimaschutz, aber der gilt nur für alte weiße Männer und niemals für Frauen. Vom Smartphone ganz zu schweigen. Produziert wird in China und Taiwan. Das würde vielleicht noch akzeptabel sein, aber muss es wirklich alle zwei Jahre ein neues Smartphone sein? Sicher nicht, aber im Wahn, immer das Beste und Neueste haben zu wollen, wird auf den Umweltschutz geschissen.

So richtig kurios wird es, wenn man sich die Hobbys unserer intelligenten Frauen anschaut. An erster Stelle steht das Reisen. Jede Frau will mehrmals pro Jahr exklusiv und möglichst weit weg verreisen. Neuseeland, Australien, Kanada oder die Malediven. Fragt hier eine Frau nach dem Umweltschutz? Nein, natürlich nicht, denn an der angeblichen Klimakatastrophe ist der Porsche vom weißen, toxischen Mann schuld. Gefolgt vom Handwerker, der mit seinem Euro 5 Transporter durch Stuttgart fährt. Das ist die Klimadrecksau schlechthin. Für die Frau darf es eine tolle Kreuzfahrt sein. Im festen Glauben daran, dass ein modernes Schiff so richtig Öko ist, juckt es keine Frau, dass gerade Kreuzfahrtschiffe zu den größten Umweltverpestern gehören.

Jeder kann etwas für den Klimaschutz tun. Einfach keine ausländischen Äpfel kaufen, wenn es die auch vom Bodensee gibt. Keine Frau zum Essen einladen, die ihren fetten Wanst mit exotischen Köstlichkeiten vollstopfen will. Für die Liebste keine Blumen aus Afrika kaufen. Ein guter Start in den persönlichen Klimaschutz ist ein kleiner Garten, um Obst, Salat und Gemüse selbst zu produzieren. Wie das geht, erfährt der Leser im Männermagazin. Das ist nicht zurück in die Vergangenheit, sondern einfach der Zeit voraus. Wer heute seinen kleinen Garten anlegt, der hat morgen gut lachen, wenn die Lebensmittelpreise durch die Decke schießen.

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