• 24.10.2020

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Du hast das Paradies noch nicht gesehen

geilerhintern

» Artikel vom

Sex ist nach wie vor das beliebteste Thema überhaupt. Selbst seriöse Medien wie n-tv berichten sehr gerne darüber und klären uns Männer unermüdlich darüber auf, was gerade sexuell im Trend liegt und wie Männer Frauen glücklich machen können. Wo findet man den G-Punkt und wie kann eine Frau sicher zum Orgasmus geführt werden? Es gibt jede Menge an nützlichen Tipps, was ein Mann tun kann und muss, um eine Frau für sich zu begeistern. Der Blickwinkel ist selbstverständlich stets der einer Frau und dafür gibt es viele Indizien. Der Autor ist meist eine Autorin und wer die Artikel genauer liest, der stellt recht flott fest, dass die Ratschläge mehrheitlich gezielt an Männer gerichtet sind. Was muss ein Mann alles tun und an was darf er nicht mal denken! Jeder Blödian versteht das. Schließlich sind Frauen Göttinnen und jeder Mann muss unendlich dankbar sein, wenn er so eine Prinzessin haben darf. Aber auch das ist ein Trugschluss. Kein Mann kann und darf eine Frau besitzen. Deswegen dürfen Frauen trotz Ehe und Treueschwur ungeniert und straffrei fremdgehen. Um es klar zu sagen: Eine verheiratete Frau darf sich durch ein ganzes Bataillon ficken, das ist heute ihr gutes Recht.

Udo ist davon überzeugt, die Frauen ziemlich gut zu kennen. Er hat schon einige im Bett gehabt, obwohl er überhaupt kein Frauentyp ist. Er hält sich für unterdurchschnittlich aussehend und ist eher von der schüchternen Sorte. Ein Brad Pitt oder George Clooney, denen die Frauen zufliegen, kann eben nicht jeder sein, da muss man mit dem zufrieden sein, was man bekommt. Flirten ist ihm ein Graus, er kann und will bei diesem kindischen Süßholzraspeln einfach nicht mitmachen. Umso dankbarer ist er, wenn sich im alltäglichen Umgang mit Frauen mal eine Annäherung ergibt. Dann gibt er sein Bestes, um die Dame für sich zu gewinnen und glücklich zu machen. Sie bekommt von ihm die schönen Dinge, die sie sich wünscht. Und natürlich bezahlt Udo alles. Er sieht das als seine Verpflichtung und als Gegenleistung dafür, dass sich eine Frau überhaupt mit ihm abgibt. Und wenn er hin und wieder auch noch sein Sperma in diese Frau abspritzen darf, dann kann man dafür gar nicht dankbar genug sein. Der Erfolg gibt ihm recht, denn er hat seit drei Jahren eine Partnerin, die mit ihm in seiner Wohnung lebt.

Die Welt war für Udo in Ordnung, bis ihn eine Dienstreise für ein paar Tage nach Berlin führte. Er war in einem Hotel am Kudamm untergebracht und schmökerte abends ein wenig im Internet, was Berlin seinen Besuchern so alles zu bieten hat. Dabei stieß er auf eine Webseite mit Sexkontaktanzeigen. Es stellte sich bei ihm eine gewisse Geilheit ein, was auch Sinn der Sache ist, und so orderte er spontan eine vielversprechende junge Russin, die Hotelbesuche offerierte. Nach knapp einer Stunde klopfte es an seiner Hotelzimmertür. Er öffnete und vor ihm stand eine äußerst attraktive junge Frau. Sie vergewisserte sich kurz, ob er auch wirklich ihr Kunde sei, steckte das vereinbarte Honorar ein und kam dann ins Zimmer. Im nächsten Moment zog sie ihm mit geübten Griffen blitzschnell seine Jeans samt Unterhose herunter, schubste ihn währenddessen gefühlvoll nach hinten aufs Bett und setzte ihre Lippen freihändig an der Spitze seines noch recht schlaffen Penis an, der im Bruchteil einer Sekunde stahlhart erigierte, während sie ihn in einem Zug bis zum Anschlag einsaugte, so verharrte und Udo dabei mit großen Kulleraugen erwartungsvoll ins Gesicht schaute. Udo hatte das Gefühl, jetzt und sofort in ihr explodieren zu müssen, konnte seine Ejakulation aber im letzten Moment verhindern, indem er an seine verstorbene Oma dachte. Er rief „Stopp – Stopp - Stopp“ und bat um eine kurze Unterbrechung, woraufhin die russische Oralkünstlerin seinen harten Schwengel ganz langsam und vorsichtig aus ihrem Kopf gleiten ließ und im nächsten Moment auch schon nackt vor ihm stand. Udo wusste nicht mehr, wo er war und wie ihm geschah. Noch nie hatte er seinen Schwanz so hart und groß gespürt und noch nie war er so geil. Und schon bestieg sie den Udo, aber in Zeitlupe und so, dass er dabei ihr blank rasiertes Vötzchen ausgiebig bewundern konnte, bevor sie seinen mächtigen Schwanz dort hineinpresste. Dann ließ sie ihr Becken kreisen und als sie spürte, dass Udo nun unbedingt abspritzen wollte, wurde sie zur Nähmaschine und beförderte ihn mit ein paar finalen kraftvollen Stößen ins Paradies. Das war nicht das übliche lumpige Zucken seines Schwanzes, es war der Urknall. Udo glaubte hinterher sogar, dass er einige Zeit in Trance war. Und dann wurde ihm klar, das war das Paradies. Das Paradies für Männer. Sein Erlebnis hat Udo regelrecht umgekrempelt und ihm einen völlig neuen Horizont eröffnet. Es zeigte ihm, wie es ist, wenn eine Frau auf seine Wünsche und Gefühle eingeht, die er selbst noch nicht mal erahnt. Das hat bei ihm eine Truhe mit vielen neuen Wünschen geöffnet. Udo war wie neugeboren. Das Honorar für die Dienste der Russin war lächerlich im Vergleich zu ihrer Leistung. Als Udo später einschlief, hatte er alles in seinem Hirn gespeichert. Jedes kleine Detail. Er hat das Paradies gesehen und am nächsten Morgen war der Himmel sogar etwas blauer als sonst. Er nahm die Welt völlig anders wahr.

Zu Hause angekommen sah er seine Freundin in der Küche werkeln. Udo ging auf sie zu und streichelte ihren Hintern, weil er immer noch etwas geil von Berlin war. Doch sie drehte sich weg und sagte wenig liebevoll, ob er nicht sehe, dass sie gerade koche. Schlagartig machte sich Frust bei Udo breit. Und dann schaute er genauer hin, was denn seine Freundin Leckeres zauberte. Kartoffelpüree aus der Tüte, weil es angeblich besser schmeckt als handgemacht und Billigfleisch aus der Plastikschachtel vom Discounter. Da wurde sein Frust noch tiefer. Diese Scheiß Küche, mit deren Kauf ihn seine Freundin monatelang nervte, hat ihn 15.000 Euro gekostet. Jeden Scheißdreck bezahlt er und bekommt dafür Billigfraß vorgesetzt. Und einen spontanen Fick am Herd der teuren Küche gibt’s auch nicht.

Udo ging ins Wohnzimmer, setzte sich den Kopfhörer auf und genoss mit geschlossenen Augen seine Lieblingsmusik, während er gedanklich wieder im Paradies war. Die russische Nutte zeigte ihm den Weg dorthin.

Fortsetzung folgt…

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