• 24.03.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Der gefährliche Dezember naht

flennendefrau

» Artikel vom

Der Dezember ist einer der gefährlichsten Monate des Jahres. Nicht Frost, Eis oder Schnee machen dem Mann zu schaffen, sondern das liebe andere Geschlecht. Im Dezember werden die meisten Ehen geschlossen. Und der Hauptgrund hierfür ist das Geld.

Es ist faszinierend, mit welchen einfachen Tricks es Frauen immer wieder schaffen, den Mann um die Ehe regelrecht betteln zu lassen. Die psychologischen Tricks der Frauen sind bemerkenswert, wenn es um das Ziel der Heirat geht. Auf dem direkten Weg dorthin darf sich der auserwählte Mann über ein Schlaraffenland mit jeder Menge abwechslungsreichem Sex freuen. Selbst bei Frauen wenig beliebte Sexpraktiken werden auf der Zielgeraden zur Ehe bei jeder Gelegenheit mit Hingabe vollzogen. Nun ist das Hirn der Männer vor und während der Ejakulation nicht sonderlich strukturiert und im Glücksgefühl seines Höhepunktes wird der Mann zum leichten Opfer. Willenlos, leer gesaugt und im siebten Himmel kommt die berühmte Frage unausweichlich, ob die Liebste ihn nicht heiraten möchte. Damit ist die Frau am Ziel. Etwas willensstarke Männer werden zusätzlich zu den gewährten Annehmlichkeiten mit dem beliebten Argument des Geldes geködert. Immerhin kann bei der Heirat im Dezember das Ehegattensplitting rückwirkend für das gesamte Jahr veranlagt werden.

Durch die Heirat soll also die Kasse klingeln. Nicht nur durch das Ehegattensplittung, sondern auch durch den Zusammenzug der Turteltäubchen. Die Kosten teilen sich dann auf und somit spart der glückliche Ehemann wie auch die überglückliche Ehefrau jede Menge Geld. Leider nur vermeintlich. Der Vorteil der gemeinsamen Steuerveranlagung ist nicht berauschend. Die Steuerersparnis beträgt bei Normalverdienern kaum mehr als zwei bis drei Tausend Euro pro Jahr. Wenn es überhaupt so viel ist.

Die angebliche Kostenersparnis durch eine gemeinsame Wohnung ist nur fiktiv. Das Problem stellt sich erst dann heraus, wenn versucht wird, die hälftigen Kosten von der Ehefrau tatsächlich einzutreiben. Die Frau muss nichts dazu beitragen, weder moralisch, noch juristisch. Eine Ehe ist eine Einstandsgemeinschaft, weswegen es unter Eheleuten auch keinen Diebstahl gibt. Eine Ehefrau kann jederzeit ungeniert und völlig legal das Konto ihres Ehemannes plündern. Freilich tut sie das nur aus Liebe und ein Mann, der sie wirklich liebt, hat dafür immer Verständnis.

Fakt ist, dass in Deutschland im Monat Januar des Jahres 2013 ca. 8.000 Eheschließungen gezählt wurden. Im Vormonat Dezember waren es sagenhafte 38.000. Nicht die Liebe zählt, sondern das Geld bzw. die angebliche Steuerersparnis.

Nun ist es bis Dezember noch eine Weile hin, aber die Weichen müssen schon heute gestellt werden. Wer eine parasitäre oder heiratsaffine Freundin hat, der sollte schnell und entschlossen handeln. Ein kleiner Tritt in den Hintern und die Dame kann gehen. Erstens gibt es genug verfügbare Frauen in allen Altersgruppen und zweitens spart der Mann durch eine Frau niemals Geld. Das gibt es nicht und ist ein Mythos, der sich seit Jahrhunderten hält. Das letzte Argument, dass eine Ehefrau stets zur Befriedigung bereit steht, erübrigt sich praktisch von alleine. Jeder Ehemann kann ein Lied über das morgendliche Onanieren unter der Dusche singen, weil die Dame des Hauses keine Lust hat. Macht man es nicht selbst, dann macht es niemand. Vielleicht ein Grund, warum Ehemänner gerne in die Bierflasche gucken. Viele Biere haben die schöne Wirkung, das eigene Elend wenigstens für einige Stunden vergessen zu lassen.

Die Gesetzeslage ist eindeutig. Je kürzer eine Ehe, desto kürzer ist die Unterhaltsdauer. Zumindest bei Frauen, die einen Beruf haben und nicht zu alt sind. Viele Männer flüchten sich in Wunschvorstellungen, wenn die Freundin überraschend schwanger geworden ist. Dann reden sie sich ein, dass es auf einen Versuch ankommt, die feste Bindung einzugehen. Nach dem Motto, dass es schon irgendwie klappen wird. Unterhaltstechnisch ist das eine klassische Fehlentscheidung. Derjenige, der seine schwangere Freundin sofort an die frische Luft setzt, hat die beste Chance, die Unterhaltsdauer für die Dame abzukürzen. Für das Kind freilich nicht. Moralisch mag der Rauswurf einer Schwangeren bedenklich sein, aber nach dem Gesetz sind Trennungsgründe irrelevant. Schwangere Frauen verfügen nebenbei über ein dichtes Netz an exklusiven staatlichen Hilfsangeboten wie Frauenhäuser und Jugendämter. Frauen fallen ohne einen Mann besonders weich und werden gut umsorgt.

Die Zeiten werden sich in Zukunft jedoch enorm wandeln. In den letzten Jahren hat der Gesetzgeber begonnen, die Eigenverantwortung immer mehr zu stärken, weil die Sozialleistungen auf Dauer kaum noch bezahlbar sind. So werden sich Alleinerziehende nicht mehr allzu lange am Geld vom Amt erfreuen dürfen. Die fetten Jahre sind vorbei. Es sind einfach zu viele Alleinerziehende geworden. Das Geschäftsmodell alleinerziehender Muttis, vormittags die Straßencafés zu bevölkern und nachmittags berieselt durch zielgruppengerechte Loser-Talkshows das heimische Sofa zu bebrüten, wird staatlich nicht mehr gefördert werden. Das Geld wird nur noch für das Allernötigste reichen. Der deutsche Staat wird die nächsten Jahre die Zügel immer stärker anziehen. Es kann eben nicht sein, dass jede Menge Kindergärten entstehen, ohne dass die Arbeitsquote bei Alleinerziehenden signifikant steigt. Da wird es Sanktionen geben. Der Geldbedarf des Staates wird diese Frauengruppe nicht mehr verschonen. Das Faulenzen hat bald ein Ende. Ein Kind zu haben, wird sich nicht mehr als schlimme Dauerkrankheit verkaufen lassen. Die Frauen in der DDR haben bewiesen, dass Kind und Arbeit durchaus in Einklang zu bringen sind.

Noch ein Wort zum Rauswurf der Freundin. Das ist die eleganteste Variante, dem permanenten unterschwelligen Heiratsdruck zu entgehen und wieder seine Ruhe zu haben. Nebenbei spart man sich die Weihnachtsgeschenke und die freien Tage können für einen eigenen schönen Urlaub genutzt werden, anstatt die sauer verdiente Kohle von der Freundin nutzlos verjubeln zu lassen. Das Fass ohne Boden vor die Tür zu setzen ist ganz einfach. Man macht es so wie die Frauen. Eiskalt und skrupellos. Man sagt einfach, dass die Liebe erloschen ist und die Dame genug Chancen hatte, sein Herz zu erobern. Man hat lange auf Besserung gehofft, aber geändert hat sich nichts. Fertig, mehr nicht. Wenn die Frau nicht gehen will, dann muss eben die Polizei ran. Meist ist das nicht nötig, aber bei widerspenstigen Exemplaren eine gute Möglichkeit, die Trennung dennoch zügig zu vollziehen. Auf irgendwelche Gespräche sollte man sich keinesfalls einlassen. Damit wollen Frauen nur Chancen schaffen, die Trennung rückgängig zu machen. Dabei versprechen sie einem das Blaue vom Himmel, nur halten tun sie freilich nichts. Wer hier weich wird, der steckt in kürzester Zeit im selben Dilemma, oft sogar noch schlimmer, wenn die Frau beim Versöhnungssex Fakten schafft und spontan schwanger wird. Es ist auch unfair, seine Freundin ohne Liebesgefühle an sich zu binden. Irgendwann wird die Dame ihren Traumprinzen schon finden. Das wird zwar kaum passieren, aber das muss einer Frau ja nicht gesagt werden.

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