• 16.01.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Der Traum von Glück und Zufriedenheit

heirat

» Artikel vom

Vor kurzem hatte ich ein interessantes Telefonat mit einem Jugendamt. In der Firma flatterte ein Schreiben rein und es ging um einen angeblich unterhaltspflichtigen Kollegen. Mein Chef beauftragte mich mit der Klärung. Worum geht es. Das Jugendamt fordert Auskunft über das Einkommen des Delinquenten nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) und im gleichen Brief kam die unverhohlene Drohung, dass ein Ordnungsgeld fällig wird, wenn die Forderung nicht unverzüglich erfüllt wird. Insgesamt war das Schreiben ziemlich dreist, um nicht zu sagen rotzfrech. Dieser Brief vom Jugendamt schrie förmlich danach, alles exakt nach dem Gesetz zu machen und so begann ich einen netten Briefwechsel zu Nachweisen, die das Jugendamt zu bringen hat. Mir war klar, dass das Jugendamt damit überfordert ist und so wunderte es mich nicht, dass die Dame vom Jugendamt anrief. Sie war schlichtweg verzweifelt.

Auch am Telefon änderte sich nichts an dem unverschämten Kommunikationsstil. Frech, fordernd und drohend. Damit beißt gerade ein Jugendamt bei mir auf Granit. Es zeigt aber deutlich die zwischenmenschliche Tendenz. Selbst Firmen, die Unterhaltspflichtige beschäftigen, werden belästigt und gar bedroht. Und es zeigt noch eins: Frauen meinen, dass sie unfehlbar sind, das Recht für sich gepachtet haben und Männer für sie springen müssen. Gesetze interessieren dabei nicht. Frauen fühlen sich den Männern grundsätzlich überlegen.

Wir Männer wissen das, aber wir leben noch immer in unserer kleinen Traumwelt. Männer glauben einfach noch an das Gute, bis irgendwann das böse Erwachen kommt. Die Frau haut ab und der Mann hat dann das Jugendamt im Nacken sitzen.

Viele Männer sind bei Frauen mittlerweile sehr vorsichtig geworden, aber die Mehrheit eben noch nicht. Allzu gerne glauben wir, dass die Beziehung mit einer Frau und die nachfolgende Ehe uns glücklich machen. Frauen suggerieren uns eine rosige Zukunft. Ewig andauernde Liebe, ein schönes Zuhause und viele süße Kinder. Später, wenn man gemeinsam alt geworden ist, kommen die Enkelkinder und alle sitzen glücklich als Großfamilie an einem Tisch. Die Realität sieht freilich völlig anders aus. Vielleicht schafft man es noch einige Kinder zu produzieren, aber von Familienglück ist der heutige Mann meilenweit entfernt. Er darf für die Familie arbeiten bis zum Umfallen und bekommt dafür in der Regel die Scheidung mit lebenslanger Unterhaltpflicht. Und wer nicht brav zahlt, der hat das Jugendamt wie Scheiße an den Hacken kleben. Oft wird der Delinquent mit einer Strafanzeige und einigen Hausdurchsuchungen beglückt.

Nun kennen Frauen ihre Position bestens und gerade wenn sie jung und attraktiv sind, dann haben sie gute Chancen, einen Mann abzugreifen. Doch einen Mann vor den Traualtar zu zerren, das wird für Frauen immer schwieriger.

Alleinstehende Frauen posaunen durch die Welt, dass sie selbstverständlich auf den richtigen Mann warten und sich nicht an einen Loser verschwenden. Davon soll es heute mehr als genug geben. Angeblich. In Wahrheit wollen viele Männer mittlerweile nichts von diesen selbstgefälligen Frauen wissen, weil sie sich nach dem Nutzen fragen. Welchen tatsächlichen Nutzen bringt mir eine Frau?

Der Nutzen einer Frau ist die eigentliche Kernfrage. Liebe und Familienglück können Frauen nicht lange bieten. Mit Bildung brillieren nur wenige. Auf der Kostenseite stehen Frauen jedoch ganz oben. Männer haben bei einer Frau mehr als doppelte Kosten, denn Frauen sind überproportional teuer. Viele Männer müssen sich selbst einschränken, um ihrer Frau die vielen kleinen und großen Wünsche erfüllen zu können. Frauen fordern den Wohlstand nicht explizit, sie erwarten ihn. Das ist eine Grundbedingung. Zur Belohnung gibt es Sex. Vor der Ehe ist der Sex umfangreicher als in der Ehe, weil durch den Ehering der Mann finanziell und vertraglich an die Frau gebunden ist. Während der Ehe besteht für die Frau keine Notwendigkeit mehr, den Mann mit gutem und intensivem Sex bei Laune zu halten. Der Trauschein ist ein knallharter Vertrag, von dem nur die Frau profitiert. Die einst sexgeile Freundin mutiert zu einer Frau, die ständig unlösbare Probleme hat. Da ist Sex einfach nicht mehr drin.

Die ewige Liebe gibt es nicht mehr. Es gab sie sowieso noch nie. Früher gab es einen gesellschaftlichen Zwang zur Ehe und die Ehe war eine soziale Notwendigkeit für die gemeinsame Partnerschaft. Beide Grundlagen existieren heute nicht mehr. Um glücklich zu sein braucht ein Mann keine Frau. Für die eigene Karriere ist eine Frau nicht mehr förderlich. Frauen sind zu einem Hemmschuh und zu einem unkontrollierbaren Kostenfaktor geworden. Die Ehe ist zu einer einseitigen Versorgung für die Frau verkommen, zu einem besonders guten Geschäft nur für Frauen. Männer wissen das.

Eine Frau zu heiraten ist in der heutigen Zeit das Unvernünftigste, was ein Mann tun kann, vergleichbar mit der Anschaffung eines teuren italienischen Sportwagens. Unglaublich verführerisch, exorbitant teuer in der Anschaffung bei höchstem Wertverlust, kaum finanzierbar im Unterhalt und völlig untauglich im Alltagsbetrieb. Einfach nur ruinös. Gehört zum Glück des Mannes wirklich eine Frau. Ist eine Ehefrau wirklich das höchste Ziel, wozu Männer auf dieser Welt sind?

Nein. Eine Frau ist nicht zwingend notwendig. In den USA und in Japan, um nur zwei Beispiele zu nennen, haben Männer diese Erkenntnis nicht nur gewonnen, sie handeln danach. Mit einer Ehefrau schaffen sich Männer ein zusätzliches Problem zu ihren täglichen Sorgen um Beruf und Karriere. Das ist eine echte und kaum zu ertragende Doppelbelastung. Amerikanische Männer jammern nicht, sie haben eine neue Strategie entwickelt. Sie lassen Frauen links liegen und leben ihr eigenes Leben. Es haben sich Männergruppen gebildet, die ihre Interessen teilen und finanziell potent sind. Ihre Taschen sind prall gefüllt und sie genießen das Leben in vollen Zügen. Den Kostenfaktor „Frau“ haben sie schlichtweg entsorgt. Natürlich merken die Frauen, dass sie vermehrt wie Blei in den Regalen liegen. Deshalb haben amerikanische Frauen ihre Taktik geändert. Männer sind nun für sie nicht mehr zu blöd und zu unreif für eine Beziehung. Diese Frauen gehen jetzt selbst auf die Jagd, aber der Zug ist abgefahren. US-Männer lassen sich die Kohle nicht mehr aus Tasche ziehen. Sie wollen keine Frau, keine Ehe und keine finanzielle Verantwortung für eine Familie. Männer haben ein Wahlrecht und sie haben sich für ihre persönliche Freiheit entschieden.

Dieses Verhaltensmuster ist bei deutschen Männern noch nicht richtig angekommen, aber es breitet sich unaufhaltsam aus. Noch machen deutsche Frauen uns lächerlich und stellen uns als Vollidioten dar. Wir ertragen das mit Leichtigkeit und müssen dabei schmunzeln. Auf solche Frauen können wir gerne verzichten. Doch es werden stetig mehr Männer, die so denken und der Zeitpunkt wird kommen, wo deutsche Männer den Frauen generell die eiskalte Schulter zeigen. Um es noch deutlicher zu sagen: Ficken ist nicht mehr das, was es mal war.

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