• 06.08.2020

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Du bist ja blöd

restaurant

» Artikel vom

Diesen Spruch habe ich schon oft von vielen Frauen gehört und da bin ich gewiss keine Ausnahme. Es ist ein Standardspruch für Männer, die nicht nach ihrer Pfeife tanzen. Doch selbstverständlich gibt es hier noch viel Luft nach oben an Beleidigungen. Meistens lachen Männer nur darüber und rennen nicht gleich zur Staatsanwaltschaft. Wir Männer wissen, dass wir nicht beleidigungsfähig sind, Frauen als Volk schon. Ja, Frauen sind nach der neuesten deutschen Rechtsprechung ein Volk und wer Frauen kritisiert, bekommt schnell die Staatsknute wegen Volksverhetzung zu spüren. Sagenhaft, was sich die Juristenspinner so alles ausdenken. Am Verstand solcher Figuren muss man erst gar nicht zweifeln, der fehlt schlichtweg. Deswegen sitzen die Staatsjuristen in ihrem Bürogebäude hinter Gittern. Nicht als Knast, sondern zum Schutz vor dem Volk. Wie auch immer Beleidigungen zu werten sind, es soll nicht das heutige Thema sein.

Heute geht es mal wieder um Frauen. Da ist freilich keine Einleitung notwendig, warum Frauen von Männern begehrt werden. Im umgekehrten Fall fällt jedoch neben dem bekannten Klischee der Golddiggerin ein besonderes Strickmuster auf. Männer mit einem besonders guten Einkommen werden von Frauen oft gemieden, obwohl man davon ausgehen könnte, dass die Frauen ihrem Klischee entsprechend gerade hier Schlange stehen müssten. Nein, denn es sind Männer, die den Frauen von Anfang an klarmachen, dass sie als Versorger nicht zur Verfügung stehen. Die meisten Frauen behaupten zwar, keinen Versorger zu suchen, aber das sagen sie nur, um zu suggerieren, dass sie besonders günstig sind oder überhaupt nichts kosten. Reines Marketing, wie der günstige Spritverbrauch im Autoprospekt, bei dem jeder von vornherein weiß, dass er nicht der Realität entspricht. Da lacht jeder Mann mit ein bisschen Verstand, denn wie jeder weiß, kostet eine Frau früher oder später immer sehr viel Geld. Deshalb wollen Frauen niemals einen geizigen Mann, bei dem sie nicht abkassieren können, obwohl er sehr gut verdient. Was nützt einer Frau das hohe Einkommen des Mannes, wenn sie keinen Profit daraus ziehen kann? Mit ein bisschen Glück gibt so ein Geizkragen vielleicht mal einen Kaffee oder ein belegtes Baguette aus, mehr aber nicht. Ansonsten zahlt jeder für sich selbst. So ein Mann ist bei Frauen out und wird generell nicht beachtet.

Da verwundert es nicht, wenn Frauen den Bestverdiener links liegen lassen und eher Männer mit einem durchschnittlichen Einkommen geil finden. Doch warum räumt der Durchschnittstyp die heißen Feger ab? Die Begründung ist ganz einfach. Es geht nicht um den Verdienst des Mannes, sondern darum, wie viel davon die Frau für sich abzweigen kann. Verdient ein Mann netto 1.500 Euro und die Liebste kann davon über 1.100 Euro verfügen, dann ist es ein toller Mann. Und wenn dieser Mann obendrein die Wohnung oder das Haus nach den Wünschen der Hausherrin umbaut und einrichtet, dann ist es exakt der Mann, den eine Frau sucht. Der eigenständige Mann, der viel Zeit für sich braucht und sein Gehalt nicht teilen will, geht leer aus.

So wird klar, warum gutverdienende Männer mit gesundem Menschenverstand und einer großen Portion Selbstbewusstsein oft nur abgehalfterte Weiber abkriegen. Sobald ein Mann der interessierten Frau kundtut, dass er die Gleichberechtigung der Geschlechter auch in finanzieller Hinsicht konsequent praktiziert, dann wird die Dame leider nicht feucht zwischen den Beinchen und die Schatztruhe bleibt geschlossen. Keine Frau hat Bock, ihren Urlaub oder das Essen im Restaurant selbst zu bezahlen. Natürlich werden Frauen weiterhin behaupten, dass sie keinen Versorger suchen. Logisch. Brot und Butter können sie sicher selbst bezahlen, aber bei Luxus wird die Luft schnell dünn. Deshalb zählt für Frauen Luxus nicht zur Versorgung. Versorgung deckt ein Minimum an Essen, Wohnen und Kleidung ab, aber nicht den Freizeitspaß, der schwer ins Geld geht. Frauen wollen in einer Beziehung nicht nur mitbestimmen, sie wollen möglichst alles alleine entscheiden und ohne den Partner zu fragen tun, was sie wollen. Sie richten die Wohnung ein und müllen sie mit jeder Menge Plunder zu. Dazu verwenden sie ganz gewiss nicht ihr eigenes Geld. Das Geld des Mannes ist keine Versorgung, sondern nur eine minimale Entschädigung für all die großartigen Leistungen, die die Frau täglich für ihn erbringt.

Natürlich melden sich nun wieder die ewigen Nörgler und Zweifler und behaupten, dass es nicht so sei. Doch warum beklagen sich Frauen permanent darüber, dass sie im Familienhaushalt ständig unbezahlte Arbeit leisten müssen? Damit ist alles beantwortet und es charakterisiert die Volksgruppe der Frauen perfekt.

Das Strickmuster einer Frau ist immer gleich. Der Beruf des Mannes ist für sie zwar wichtig, aber entscheidender ist, wie viel Geld sie von seinem Einkommen abgreifen kann. Das nennt sich Selbstaufgabe, nicht der Frau, sondern des Mannes. Männer gehen diesen Deal ein, weil sie glauben, dass es einer Frau in einer funktionierenden Beziehung gut gehen muss. Wer sich als Mann irgendwann dagegen sträubt, der lernt schnell die dunkle Seite seiner Frau kennen. Der häufigste Scheidungsgrund sind immer noch Geldprobleme. Also hat Geld eben doch etwas mit Liebe zu tun.

Wer als Mann an das Märchen der großen Liebe ohne finanzielle Interessen glaubt, der hat Frauen nicht mal im Ansatz verstanden. Frauen können sich vielleicht selbst Grundversorgen, aber es macht einen Unterschied, ob sich die Frau auf eigene Kosten einen Pauschalurlaub in Rumänien gerade so leisten oder einen vom Mann bezahlten 5-Sterne Schuppen in Thailand samt Business-Class-Flug genießen kann.

Mein ausgeprägter Geiz ist eine echte Blockade für Frauen, mich attraktiv zu finden. Beim Aussehen als 54-Jähriger spiele ich im Champions League Finale, aber selbst die hässlichste Frau will bei mir nicht anbeißen. Sie wird immer einen Fettsack mit rundem Fleischkopf vorziehen, der ihr den Hof macht und sein gesamtes Einkommen in sie reinstopft. Natürlich behauptet so eine Frau, dass sie alles selbst bezahlt, sogar ihr Essen im Restaurant. Alles gelogen. Die Wahrheit sieht völlig anders aus. Mein sagenhafter Vorteil ist, dass ich mich in jungen Jahren völlig ausgevögelt und nach drei Ehen den Durchblick habe. Ich gebe für eine Frau kein Geld mehr aus. Natürlich werde ich als scheinbar einsamer alter Mann mit Hund bemitleidet und gelte mitunter sogar als Versager. Na und? Mein unschätzbarer Vorteil liegt darin, dass ich alleine entscheide, und zwar in allen Belangen. Ich bin kein Knecht, kein Diener und ein Beischlafbettler erst recht nicht. Ich bin ein Freier Mann! Meine 5.000 Euro netto im Monat, wohlgemerkt in schlechten Zeiten, gehören mir komplett alleine. Meine Wohnung ist minimalistisch funktional, weil ich es so will. Was andere darüber denken ist mir schlichtweg egal. Meine Prioritäten liegen im Verfolgen meiner Ziele. Ein Ziel ist, dass ich bis ins hohe Alter arbeitsfähig für anspruchsvolle Projekte bin. Dafür mache ich alles und bilde mich permanent weiter. Nebenbei erfülle ich mir meine privaten Wünsche. Alles, was ich haben will, habe ich heute schon. Es fehlt mir an nichts. Das macht mich nicht nur zufrieden, sondern glücklich. Könnte ich mit einer Frau etwa noch glücklicher sein? Die Antwort lasse ich einfach mal aus. Schließlich will ich nicht wegen Volksverhetzung juristisch belangt werden.

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