• 30.11.2020

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Der moderne Arbeitsplatz

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» Artikel vom

In Zeiten von Corona ist das Homeoffice aktueller denn je. Das einst so viel beschworene Großraumbüro ist out, denn viele Menschen auf engem Raum könnten ein Herd für die Verbreitung von Corona, Grippe und Syphilis sein. Wer es noch nicht weiß: Syphilis kann auch über die Hände übertragen werden. Diese Gefahr ist nicht zu unterschätzen. Viele werden sich daran erinnern, als Frauen erfolgreich Männer verklagt haben, die ihnen nicht die Hand schütteln wollten. In Zeiten von Corona hat sich dieses Thema elegant erledigt. Einer Frau die Hand zu geben, das könnte in mehrfacher Hinsicht gefährlich sein. Bei einer jungen, fleischigen Frauenhand könnte gar eine spontane Erektion drohen und mit ihr die Gefahr einer Strafanzeige. Eine Frau zu meiden rettet de facto und de jure das eigene Wohlbefinden.

Aber zurück zum Homeoffice. Viele Betriebe haben, da wo es geht, ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Die meisten Mitarbeiter bejubeln das Homeoffice, nur die Feministinnen sind natürlich dagegen. Frauen sollen beim Homeoffice benachteiligt sein. Worin die Benachteiligung besteht, konnte bisher nicht schlüssig dargelegt werden. Angeblich sollen Frauen dadurch noch mehr Arbeit haben, allerdings wohl eher im privaten Bereich. Obendrein sollen Mitarbeiter im Homeoffice noch mehr arbeiten müssen als sonst. Bei jeder betrieblichen Entscheidung gibt es Kritiker. Sei es drum.

Beim Homeoffice gibt es jede Menge gravierende Unterschiede zum herkömmlichen Büroalltag. Männer mit einem stattlichen Anhang, bestehend aus Ehefrau und Kinder, sehen ziemlich alt aus. Die große Eigentumswohnung oder das Haus ist ganz auf die Bedürfnisse der Familie ausgerichtet. Das Motto lautet: Geht es der Frau gut, dann geht es auch den Kindern gut. In der Praxis ist da für den Ehemann kein Platz, weil er sowieso den ganzen Tag nicht da ist. Doch wo soll der in Zeiten von Corona nun sein Homeoffice einrichten? Natürlich im Keller, oder in der Abstellkammer. Als Bonus bekommt er den kleinen Schreibtisch des Kindes als Arbeitsplatz. In dieser Arbeitsumgebung dürfte gute Arbeit kaum möglich sein. Obendrein ist es problematisch, dass die Ehefrau tagsüber die meiste Zeit anwesend ist und die konzentrierte Arbeit des Mannes mit vielen kleinen Aufgaben stört. Das lässt sich nicht vermeiden, zumal die Argumentation der Ehefrau recht einfach ist. Das geht doch schnell! Nun hab Dich nicht so! Dauert doch nur zwei Minuten! Damit ist alles gesagt. Der Ehemann muss während der Arbeitszeit mehr seiner Ehefrau dienen als seinem Arbeitgeber.

Dazu kommt das Problem der Ausstattung im Homeoffice. Schreibtisch, Bürostuhl, Drucker, Scanner, Monitor, Internet, ausreichende Beleuchtung und der ganze Kram. Da fragt die kostenbewusste Ehefrau ganz flott, wer das denn alles bezahlen soll? Natürlich der Arbeitgeber, wer sonst? Der Ehemann soll die Kosten gefälligst von seinem Chef einfordern. Damit dürfte klar sein, dass das Homeoffice für einen Ehemann ziemlich anstrengend ist. Ein erstklassiges und bequemes Arbeiten von zu Hause aus ist so jedenfalls nicht möglich.

Für einen Mann, der keinen Anhang und damit keinen Ballast hat, sieht die Sachlage grundlegend anders aus. Erstens freut er sich, dass er der Arbeit nun in seinem gemütlichen Zuhause nachgehen kann und zweitens spart er Zeit und Kosten, weil der Arbeitsweg zur Firma entfällt. Die notwendigen Gegenstände für seine Arbeit sind schnell besorgt. Er investiert vielleicht 1.000 Euro, hat aber dann den perfekten Arbeitsplatz im schönsten Zimmer seiner Wohnung. Meistens ist es eh mal nötig, einigen Scheißdreck aus der Bude wegzuwerfen. Es versteht sich von selbst, dass ein Mann ohne Frau dazu auch keine Frau fragen muss. Er entscheidet einfach alles selbst. Ein schöner und effektiver Arbeitsplatz kommt auch beim Arbeitgeber gut an. Lustig wird es meist bei Videokonferenzen, wenn bei einigen Kollegen im Hintergrund das Werkzeug an der Wand oder der Vorrat an Konservenbüchsen zwischen Klopapier und Windeln zu sehen ist. Das sind die Männer, die dank Frau keinen schönen Arbeitsplatz haben dürfen. Sie sind der letzte Dreck und Arbeitssklave ihrer Familie.

Natürlich ist das Homeoffice an sich ein großer Vertrauensvorschuss. Der Arbeitgeber kann die tatsächliche Arbeitszeit nur sehr schwer kontrollieren und es ist sicherlich kaum vorstellbar, dass ein Mann acht Stunden lang im Keller oder in der Garage ausharrt. Da kann nichts Vernünftiges dabei rauskommen. Der unbeweibte Mann steht wieder einmal sagenhaft in der ersten Reihe und sticht die Kollegen mit Frau locker aus. Dass die Familie von der Arbeitsleistung des Mannes lebt, haben Frauen noch nie gecheckt. Sie lassen es sich gut gehen und der Rest ist egal. Eine Frau würde niemals ihren begehbaren Kleiderschrank, sprich das Zimmer mit ihren Klamotten und Schuhen, für das Homeoffice ihres Mannes opfern. Das ist völlig abwegig.

Ein Freier Mann hat natürlich wunderbare Möglichkeiten, seinen Arbeitsplatz zu Hause perfekt einzurichten. Wer das nötige Kleingeld hat, der wird ihn so gestalten, dass sein Arbeitgeber ihn auch nach Corona möglichst oft zu Hause arbeiten lässt. Das hat den grandiosen Vorteil, dass Aufgaben konzentriert mit großer Freude erledigt werden können. Es gibt keine Störungen, keine Low-Performer gehen einem auf den Sack und der Kontakt mit Frauen liegt bei null. Besser kann es nicht laufen.

Ob sich ein Freier Mann nun ein MacBook Pro und einen 5K Monitor zulegt, das ist sicherlich Geschmackssache, aber geil sieht es schon aus. Und wenn das MacBook auf einem schönen Ständer steht, dann ist das optisch eine feine Sache. Da macht das Arbeiten gleich viel mehr Spaß. Immerhin verschlingt die Arbeit die meiste Zeit und da darf nichts zu teuer sein. Nebenbei könnten solche Investitionen durchaus zukunftsträchtig sein. Der Arbeitgeber sieht, dass sein Mitarbeiter keine Kosten scheut. Solche wertvollen Mitarbeiter machen im Zweifelsfall das Licht aus oder werden von der finanziell stärkeren Konkurrenz abgeworben.

Natürlich arbeitet ein verantwortungsbewusster Mann im Homeoffice vielleicht ein wenig mehr als im Büro der Firma. Aber das ist doch egal, wenn die Arbeit großen Spaß macht. Spaß zu haben und seine Aufgaben gut zu erfüllen, das erzeugt eine tiefe Befriedigung. Die Corona-Krise ist für einen Freien Mann wirklich nicht so schlecht, abgesehen von den derzeit noch geltenden Beschränkungen. Auch hier hat der Ehemann schlichtweg die Arschkarte gezogen. Eine ständig nörgelnde Ehefrau ist schlimmer als ein Job im Steinbruch!

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