• 18.11.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Ich bin für mich verantwortlich

busen

» Artikel vom

Die meisten Männer haben bereits mit einer Frau zusammengewohnt und dadurch eine sogenannte Lebensgemeinschaft gebildet. Lebensgemeinschaft ist ein tolles Wort, suggeriert es doch eine innige unzertrennliche Partnerschaft auf Augenhöhe. Doch die Wahrheit sieht dann doch etwas anders aus. So ist eine Lebensgemeinschaft in Deutschland durch zahlreiche Gesetze geregelt und die vom Gesetzgeber aufgestellten Regeln haben einen gravierenden Pferdefuß. Die gegenseitige finanzielle Verantwortung, die in der Praxis eine klassische Einbahnstraße ist. Mehr oder weniger zahlt immer der Mann, während der Partnerschaft und meist auch danach. Wenn Kinder im Spiel sind, dann in jedem Fall.

Für die meisten jungen Männer ist eine Partnerschaft der selbstverständliche erste Schritt hin zu ihrem großen Ziel, der Gründung einer tollen eigenen Familie. Doch wie sieht dieses Glück in Wirklichkeit aus? Jeder Mann, der mit einer Frau Bett und Wohnung geteilt hat, kann da eine ganze Reihe von Kuriositäten aufzählen.

Das geht schon bei der Aufteilung der Kosten los. Werden Miete, Lebensmittel und Ausgaben für gemeinsame Unternehmungen hälftig geteilt? Nein, natürlich nicht. Frauen argumentieren da mit einem einfachen Dreisatz, wonach alle Kosten prozentual zum jeweiligen Gehalt aufgeteilt werden sollen. Das heißt, der Leistungsstärkere mit dem höheren Einkommen übernimmt wegen seiner höheren finanziellen Leistungsfähigkeit mehr Kosten als der Leistungsschwächere. Bei dieser Argumentation ist klar, wer leistungsstark und leistungsschwach ist. Eine derartige Kostenteilung mag eine gewisse Logik haben, sie hat aber auch einen gewaltigen Denkfehler. Hier will die Frau deutlich über ihren finanziellen Verhältnissen leben und zwar auf Kosten des Mannes. Die Frau strebt einen Luxus an, den sie mit ihrer eigenen Arbeit nicht finanzieren kann. Weder heute, noch morgen. Ist das etwa gerecht oder gar eine gleichwertige Partnerschaft? Nein, das ist es nicht. Solche Frauen streben ganz klar auf Kosten anderer nach einem Mehrwert, der ihnen nicht zusteht.

Die Frauen machen das durchaus geschickt, indem sie ihrem Partner mit allerlei Bettakrobatik die ewige Liebe suggerieren und prompt wartet auf den schon die nächste Falle. Das gemeinsame Bankkonto. Es wäre bei den hohen Kontoführungsgebühren doch viel billiger, wenn es nur noch ein Konto gäbe. Zudem wäre das für beide Partner viel übersichtlicher und auch das gemeinsame Wirtschaften funktioniert dann viel besser. Dass beide Einkommen in einem Topf landen sollen dient in Wahrheit ganz anderen Zwecken. Einerseits der ungezügelten Selbstbedienung der Frau vom Geld des Mannes und andererseits der Erlangung von Macht und Kontrolle über den Mann und seine Finanzflüsse. Deshalb darf der Vorschlag zu einem gemeinsamen Bankkonto getrost als billiger Trick bezeichnet und abgelehnt werden.

Frauen streiten in der Regel jegliches finanzielle Interesse ab. Alles geschieht rein aus Liebe und nur zum Besten ihres Liebsten. Zudem hat der eine starke Frau an seiner Seite, die ihn in allem unterstützt und ihm den Rücken freihält. Gemeinsam ist man stark und da können bekanntlich Berge versetzt werden. Für die Wahrheit reicht ein Blick in die Statistik. Die meisten Trennungen haben ihre Ursache in finanziellen Schwierigkeiten. Im Klartext heißt das, dass bei knapper Kohle die Frau den Mann einfach sitzenlässt. Gemeinsam ist man stark? Das ist eine dreiste Lüge der Frauen.

Noch spannender sind die Auseinandersetzungen bei einer Scheidung. Ohne vertragliche Vereinbarung wie beispielsweise Gütertrennung, wobei diese wie alle anderen Absicherungen gerichtlich ausgehebelt werden kann, wird nicht nur das während der Ehe angeschaffte Eigentum geteilt, sondern auch der Zugewinn des Vermögens. Das ist das Sahnehäubchen für den zahlenden Mann. Er hat während der Ehe nicht nur den gesamten Haushalt und die täglichen Bedürfnisse seiner Frau finanziert, nein, er muss am Ende auch noch den hälftigen Wertzuwachs seines Ersparten, seiner Immobilien, seiner Firma, seiner Aktien und seines übrigen Vermögens abdrücken, was er bereits vor der Ehe hatte. Also von einem Besitz, den die Frau weder erwirtschaftet, noch verantwortet hat. Das ist schlichtweg gesetzlich legalisierter Diebstahl.

Das sind die technischen Probleme in einer sogenannten gleichberechtigen Partnerschaft auf Augenhöhe. Jeder sollte nun begriffen haben, dass eine Beziehung mit einer finanzschwächeren Partnerin für den Mann immer ein echtes finanzielles Verlustgeschäft darstellt.

Zu diesen Nöten gesellen sich die Alltagsprobleme mit einer Frau, die einem in Form von ständigen Forderungen und Vorwürfen das Leben versauen: „Nie hilfst Du mir“, „Nie hörst Du mir zu“, „Warum muss ich immer alles alleine machen?“ oder „Merkst Du nicht, dass es mir nicht gut geht?“. Diese klassischen Anschuldigungen lassen sich beliebig fortsetzen. Frauen wollen damit zum Ausdruck bringen, dass ihre Arbeit nicht ausreichend wertgeschätzt und zur Wiedergutmachung nun ein tolles Geschenk fällig wird. Frauen stellen ihre in Ausführung und Ergebnis meist minderwertige Arbeit, im Job wie auch im Haushalt, als heroische und exklusive Leistung dar, was sie bei weitem nicht ist. Diese niederen Dienstleistungen erfüllt jede Haushaltshilfe besser und professioneller. An diesen Tätigkeiten ist nichts exklusiv, zumal der Mann diese Leistungen seiner Partnerin mit der Abtretung seines Gehalts und Vermögens um ein Vielfaches über dem üblichen Marktpreis vergütet. Sobald die Frau die Macht und Kontrolle über größere Teile des Vermögens hat, sitzt der Mann in der Falle. Jeder Streit und jede Unzufriedenheit der Frau kann die Scheidung und damit den Verlust von allem nach sich ziehen. Um keinen Streit mit seiner Frau zu riskieren schweigt der Mann und macht das, was sie will. Keine Kritik zu üben scheint hier besonders klug zu sein.

Durch die beschriebene Gesetzeslage wird die Frau bei der Trennung in eine sehr gute Verhandlungsposition gehoben. Das wissen die Frauen und genau aus diesem Grund leben sie ihren Frust und ihre Launen hemmungslos an ihrem Mann aus. Und irgendwann kommt der Punkt, an dem die Scheidung für sie lukrativer wird als die Fortführung der Ehe. Eine Frau, die sich während der Ehe frühzeitig aus ihrem Erwerbsleben zurückzieht, steht bei der Scheidung immer als finanzielle Siegerin da, erst recht mit Kindern.

Wenn ein Mann wirklich eine gleichberechtigte Partnerschaft leben möchte, so sind dauerhaft in etwa gleiche Einkommensverhältnisse und Vermögenswerte notwendig. Dann kann eine Scheidung unter Umständen keine gegenseitigen Ansprüche bedeuten. Das heißt aber auch, dass die Frau sofort verlassen werden muss, sobald sie ihren Job verliert oder aufgibt. Auch bei anderen grundlegenden Abweichungen ist die Beziehung sofort zu beenden. Sonst entwickeln sich echte finanzielle Nachteile für den Mann, die ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit seine Existenz kosten werden.

Es ist kein Mythos, dass Ehe und Beziehung mit einer Frau für den Mann das größte Risiko im Leben sind. Der Verlierer am Ende ist mit deutlicher Mehrheit nach wie vor der Mann.


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