• 11.07.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Ein etwas anderer Unterhaltspreller

thaimaus

» Artikel vom

Mein Skype schlägt an und sendet mir die Nachricht von einem Freund: „Hallo“ Na, da habe ich den Videochat begonnen und ich sehe den Harald (Name geändert) im Bett liegen. Bei mir war es am Nachmittag und bei ihm tiefe Nacht. Nun war die Sache gleich geklärt, denn er hängt in Thailand ab. Er sah irgendwie glücklich aus und mir wurde gleich klar, warum. Eine exotische Perle hat den Burschen so richtig rangenommen und seinen letzten Tropfen in sich aufgenommen.

Nun ist Harald ein ganz besonders schlimmer Finger, dazu aber später. Als Experte in seinem Fachgebiet hat er früher in der Schweiz erstklassig verdient. Nun sieht Harald durchschnittlich aus und sein Geiz ist einzigartig. Seine Brille gibt es noch nicht einmal bei Fielmann und trotz meiner mehrfachen Aufforderung trägt er immer noch dieses Vorkriegsmodell aus Polen. Schlimm. Seine Anziehklamotten, zwar stets sauber und frisch gewaschen, trägt die Bezeichnung „Modell der Arbeiterklasse 1972“. In Thailand interessiert das natürlich niemanden und für wenig Geld hat der liebeshungrige Harald immer ein gescheites Stück Fleisch in der Kiste.

Nun hatte mich Harald vor einigen Wochen angerufen und war tieftraurig, weil seine thailändische Freundin bei einer Mopedfahrt tödlich verunglückte. Sie hatte besondere Fähigkeiten im sexuellen Bereich und da ist die Trauer natürlich etwas intensiver. Aber Thailand wäre nicht Thailand, wenn das Leben nicht sofort weiterginge. Wenige Tage später hat sich Harald frisch verliebt. Nun ist Nok die neue Freundin und auch sie ist intelligent. Nicht umsonst macht sie aus Liebe alle kleinen und großen Sauereien im Bettchen mit. Harald wirft sich manchmal eine blaue Pille in den Schlund, damit er das nimmersatte Luder befriedigen kann. Manchmal fühlt sich Harald sexuell ausgebeutet, aber was soll er tun. Schließlich liebt er Nok und wenn sie geil ist, dann muss Harald ran.

Harald ist natürlich Vater einer süßen Tochter. Er zahlt keinen Unterhalt für das Kind, und auch nicht für seine liebe Exehefrau. Beide wohnen in der Schweiz und leben nicht besonders gut, weil ihnen Geld fehlt. Seine Ehefrau ist schwarz und eine Asylanten-Perle aus Afrika. Quasi ein Vollblutweib und ausgestattet mit besonders exotischen Fähigkeiten. Damit hat sie Harald an den Haken bekommen. Harald verwechselte geilen Sex mit Liebe und hat diese Afrikanerin flugs geheiratet bevor es ein anderer tut. Doch nach der Hochzeit begann das Drama, denn nun forderte sie regelmässig Geld für ihren Clan vom für afrikanische Verhältnisse reichen Ehemann. Allerdings floss das Geld nur spärlich und ruckzuck bekam Harald von seiner Afrikanerin eine saftige Tracht Prügel. Obendrein warf sie ihn aus der gemeinsamen Wohnung. Die Schweizer Polizei konnte da nichts machen und wollte auch nichts machen, weil sie die Lügengeschichte der Afrikanerin glaubte, in der sie die berühmte Keule der Gewalt durch den Ehemann zog. Harald konnte abtreten und wurde zu saftigem, oder treffender gesagt, zu exorbitantem Unterhalt verknackt.

Seine Tochter darf er nicht sehen und wenn, dann nur unter Aufsicht. Harald hat jahrelang einen sechsstelligen Betrag in Schweizer Franken für Anwälte ausgegeben, aber er darf seine Tochter kaum sehen. Seine afrikanische Exfrau zieht alle Register. Folgerichtig hat Harald den Hasenfuß gemacht und verprasst nun seine ersparte Kohle, die er rechtzeitig in Sicherheit gebracht hat.

Nun pendelt Harald zwischen Europa und Thailand in der Häufigkeit des Füllgrads seines mächtigen Hodensackes. Harald hat keine Lust zum Arbeiten, denn es ist noch genug Kohle auf dem Konto und es wird noch viele Jahre für sich und seine stets wechselnden Gespielinnen reichen. Zwar machen seine thailändischen Freundinnen öfters den Hasenfuß, weil er wie oben beschrieben geizig ist. Das mögen thailändische Frauen, die besonders jung und fest sind, überhaupt nicht. Liebe kostet auch in Thailand etwas Geld. Die Summen sind freilich deutlich geringer als in der Schweiz oder in Deutschland.

Harald dreht sein Notebook und ich sehe seine fast unbekleidete thailändische Schönheit. Auf meine Frage, wann sie denn den 18. Geburtstag hat, musste Harald lachen. Nein, sie ist 30. Ich war fassungslos, denn warum gibt er sich in Thailand mit so alten Weibern ab? Das war ein Späßchen, denn gerade thailändische Frauen kann man schwer schätzen. Ist die Dame erst 17 oder schon 29? Beim Checken des Alters im Ausweis ist im Zweifelsfall die Rezeption im Hotel behilflich. Dann droht kein unangenehmer Ärger.

Als ich die thailändische Schönheit sah, wurde ich scharf. Ich sollte doch mal wieder nach Thailand fliegen und meinen teutonischen Body den hübschen Thailänderinnen zeigen. Die jungen und schmalen Körper haben ihren Reiz, obwohl ich an sich mehr auf die Frauen der Kompaktklasse stehe. Aber das wechselt sich immer ab. Habe ich was Fleischiges in der Kiste, möchte ich wieder an einer kleinen Sporttitte lutschen. Eigentlich brauche ich zwei Frauen. Die könnten meine sexuelle Lust je nach Belieben befriedigen und sich obendrein auch gut mit sich selbst beschäftigen. Sie stehen intellektuell garantiert auf einer Ebene, da passt die geistige Übereinstimmung.

Nachdem mein Körper doch etwas kühler geworden ist, checke ich mein Facebook und sehe die schwarzen Gazellen aus einer Bar in Brooklyn. Was für Geräte und da ich mehrfach in dieser Bar war, weiß ich, dass diese Damen mit wenig Aufwand in mich verliebt sind. Nun bin ich mir nicht mehr so sicher, ob ich jetzt nach New York oder Thailand fliegen soll.

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