• 15.11.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Du bist ein schlechter Ficker

binz

» Artikel vom

Seit Wochen ärgere ich einen Bekannten. Seine Frau ist mit den beiden gemeinsamen Kindern zu einem anderen Mann abgehauen. Von heute auf morgen. Dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass ein Mann eine neue Frau erst dann bei sich einziehen lässt, wenn er um seinen Verstand gevögelt wurde. Und das passiert nicht von heute auf morgen. Es erfordert einen monatelangen Anbindungsprozess, bis der Neue seiner Liebsten endlich ins Ohr flüstert, dass er sie ganz doll liebt, für immer mit ihr zusammen sein und ein guter neuer Vater für ihre Kinder sein möchte. Die Allerliebste lächelt dann insgeheim, denn damit hat sie ihr Ziel erreicht. Den Ehemann kann sie nun einfach abschießen und nahtlos zum neuen Liebhaber ziehen. Sachen packen und weg. Der abgeschossene Ehemann wundert sich, wann denn seine Ehefrau mit den zwei Kindern die Zeit gefunden hat, einen anderen Mann kennenzulernen. Egal. Fakt ist, die Ehefrau ist weg und die Bude ist leer. Dass mit ihr auch die Kinder weg sind, das ist ein Schock. Mir tut der arme Kerl richtig leid, aber Mitleid hilft ihm nicht. Deshalb sage ich ihm immer den wahren Grund, weswegen seine Frau weg ist: Er ist ein schlechter Ficker!

Wenn Frauen ihren Ehemann verlassen, dann sind sie stark und mutig. Wenn ein Mann dasselbe macht, dann ist er ein Schwein. Das ist der Point. Frauen machen stets alles richtig und jede Kritik daran ist Hate. Entweder Beifall klatschen oder schweigen, dazwischen ist nichts erlaubt. Selbst wenn Frauen auf den Gehweg kacken, dann steht das am nächsten Tag als beispielhafte Tat einer tollen, mutigen und intelligenten Frau in der Zeitung. Warum die Frau auf die Straße gekackt hat, das interessiert an sich nicht, aber weil es ein Weib getan hat, ist das ein legitimer Protest, gegen was oder wen auch immer.

Egal was eine Frau macht und sei es der größte Unsinn, es ist einfach nur fantastisch. Die Weiber und ihre Pudel jubeln auf Twitter und ein Video rundet die Sache köstlich ab. Dabei ist es durchaus erstaunlich, wie schnell Frauen große Berühmtheit erlangen können. Und danach streben sie alle. Den ultimativen Hashtag, Song, Move oder was auch immer finden, um damit in die Schlagzeilen zu kommen. Deswegen gibt es die unzähligen Sendungen, wo gesungen, getanzt oder sich sonst irgendwie zum Affen gemacht wird. Hauptsache es gibt eine minimale Chance, damit berühmt zu werden. Eine Karriere als Model, zur Not auch als sexuell belästigte Frau, das ist das Ziel. Dumm nur, dass sich fast alle Frauen maßlos überschätzen. Die Alltagsfrau kann nichts, weiß nichts und sieht Scheiße aus. Trotzdem fühlt sie sich als heißbegehrte Prinzessin und spielt die naive, unschuldige Jungfrau. Dass sie bereits jede Menge Rummelplatztypen durchgezogen hat, das verschweigt das kleine Flittchen. Mit diesem Wissen kann man als Mann mit Frauen prima umgehen. Man spielt mit ihnen und wenn sich die Gelegenheit ergibt, sein Sperma risikolos loszuwerden, dann wird die genutzt. Mehr aber nicht.

Frauen meinen, dass Männer, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen und keiner Frau mehr nachlaufen, einsame und arme Loser sind. Ist der Mann älter, dann kommen noch die Prädikate alt, weiß und toxisch hinzu. Um es auf den Punkt zu bringen: Die weiblichen Verführungsstrategien funktionieren nicht mehr. Und anstatt diese zu ändern, bezeichnen Frauen die Männer, die sich von ihnen nicht täuschen lassen, kurzerhand als Arschlöcher. Dabei ist jeder Mann brandgefährlich, der nicht mehr nach der Pfeife einer Frau tanzt. Das Ansteckungspotenzial für Männer, die noch frauenhörig sind, ist groß und nimmt stetig zu. Sobald ein Mann erkennt, dass Frauen unter der Rubrik Nichtsnutz laufen, ein reiner Kostenfaktor sind und Sex eigentlich nur zur Belohnung für ausgesprochen kostspielige Zuwendungen stattfindet, ist er für die Frauenwelt verloren. Frauen sind heute als Partnerin für den Mann völlig untauglich und werden zurecht als „Einmannnutte“ bezeichnet. Nutten im Bordell beuten viele Männer aus, die Einmannnutte nur einen. Und hat die Einmannnutte ihren Mann finanziell nahezu ausgeblutet, dann wird bereits der Nächste zur Ausbeutung vorbereitet, um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten. Das ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel.

Wenn ein Mann eine Frau direkt und offen auf diese Tugenden anspricht, dann wird geschworen, dass sie keine solche Frau sei. Nein, nur die anderen Frauen sind so. Das ist hochgradig witzig. Im Knast sitzen auch nur Unschuldige. Logisch. Frauen glauben tatsächlich an ihren eigenen Unsinn. Die Realität sieht aber so aus, dass zwar viele Männer immer noch gerne in eine Vagina abspritzen, aber ohne jeglichen Bindungswillen. Die Frau wird durchgerammelt und dann auf den Müll geworfen. Weg damit, das nächste Luder bitte. Tinder macht‘s möglich. Jungen Frauen gefällt dieses Schwanzkarussell durchaus, aber ab 30 reift die Erkenntnis, dass nun der richtige Mann kommen muss. Ein echter Schenkelklopfer. Diesen Mann gibt es nicht. Den gab es früher mal, aber heute nicht mehr.

Natürlich muss jeder Mann für sich selbst entscheiden. Wer eine Frau über Weihnachten auf die Insel Rügen einlädt, den kosten sechs Übernachtungen 900 Euro und pro Tag sind mindestens weitere 100 Euro für die Verpflegung der Holden fällig. Macht insgesamt 1.500 Euro, wobei obendrein noch ein wenig geshoppt wird. Packen wir also nochmal 500 Euro drauf, aber ein teures Weihnachtsgeschenk wird natürlich auch noch fällig. Als Gegenleistung öffnet das Häschen vielleicht einmal die fetten Oberschenkel. Ist es das wirklich wert? Rund 2.500 Euro für fast nichts? Sicher nicht. Ok, der Eigenanteil muss abgezogen werden, aber das ist immer noch viel zu viel für die gebotene Leistung. Der Freie Mann bucht eine Suite. Er zahlt dafür zwar 1.100 Euro, aber das ist für ihn selbst und bringt ihm den 100%igen Mehrwert. Das ist der feine Unterschied. Ein Mann ohne Frau kann sich für deutlich weniger Geld einfach viel mehr leisten.

Das billige Argument, dass es mit einer Frau doch viel schöner sei, ist aberwitzig. Wer auf Drama steht, kann es ausprobieren. Jeden Tag von morgens bis tief in die Nacht eine Frau zu bespaßen ist harte Arbeit und keine Erholung. Dazu noch die zu ertragenden Allüren, die eine Frau an den Tag legt. Dagegen ist es pure Erholung, mit seinem Hündchen an einsamen Stränden spazieren zu gehen und danach die kulinarischen Köstlichkeiten des Meeres zu genießen. Die Insel Rügen alleine zu entdecken ist wunderschön. So freue ich mich auf meinen kleinen Weihnachtsurlaub in Binz und ich werde diese Zeit der Besinnlichkeit genießen. Vielleicht ist eine Suite etwas dekadent, aber für mich selbst ist das Beste gerade gut genug. Und wenn ich wirklich eine Frau brauche, dann kann ich mir jederzeit ein Häschen per Telefon bestellen. Mache ich aber nicht. Mir ist die Kohle für einen kurzen Fick einfach zu schade. Das ganze Sexgedöns wird völlig überbewertet.

Nun bleiben nur noch zwei Fragen offen. Was schenke ich mir und was meinem Bulldog zu Weihnachten? Mein Hündchen bekommt einen Rückenwärmer, denn im Winter weht es am Strand auf Rügen ziemlich heftig. Und ich? Vielleicht einige Krügerrand. Ich weiß es noch nicht.


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