• 31.05.2020

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Meine kleinen Geschichten

thailand

» Artikel vom

Ich mag das Alltägliche, denn darum dreht sich alles im Leben. Es ist einfach nur köstlich, was man da so alles erlebt. Lachen ohne Ende und auch Verzweiflung über die grenzenlose Dummheit der Mitmenschen. Aber ich möchte nicht lange drum herumreden, los geht‘s.

Ich fuhr zu meinem Tierarzt, der eine sehr große Praxis betreibt, wahrscheinlich die größte Tierarztpraxis im Umkreis von 30 Kilometern. Die Bude war brechend voll, alle Sitzplätze belegt. Einige Kunden, meist Frauen mit Katze oder verzogenem Köter, standen an der Wand. Ich bin natürlich nicht blöd und stellte mich in die Mitte des Raumes, wo um mich herum die Sitzreihen sind. Meine Logik ist glasklar. Wenn jemand aufsteht, dann habe ich garantiert dessen Platz. Man darf eben nicht blöd sein. Ich stand keine fünf Minuten und schon wurde ein Platz frei. Schwuppdiwupp saß ich. Das klappt ja prima, dachte ich mir. Eine Frau in meinem Alter kam auf mich zu und sagte, dass sie vor mir dagewesen sei und dieser Platz deshalb ihr zustünde. Ich: „Das kann nicht sein, weil ich nun hier sitze“. Sie: „Sie sind schlecht erzogen“. Ich: „Ja, ich weiß, beschweren Sie sich bei meiner Mutter“. Ein älterer Herr neben mir hatte sichtlich Freude an unserem kleinen Wortwechsel. Die Frau zog wieder ab und schmollte vor sich hin. Dann musste ich auf die Toilette und übergab meinem männlichen Sitznachbarn den Bulldog. Ich sagte zu ihm, wenn mein Platz belegt sein sollte, dann müsse er mir seinen Platz überlassen. Am besten hält er meinen Platz einfach frei. Kein Problem, sagte er. Als ich wiederkam, musste er schmunzeln, denn die Schreckschraube hatte tatsächlich nochmals versucht, sich meinen Sitzplatz unter ihren Hintern zu reißen. Vergebens.

Eine Bekannte, alleinerziehend und oberfränkisch robust, erzählte mir, dass ihre Freundin auf mich stehen würde. Ja, sagte ich, und nun? Na ja, antwortete sie, das sei nur eine Info, die sie mir geben wollte. Mir blieb die Spucke weg, denn diese besagte Frau ist ausgerechnet alleinerziehend mit zwei sicherlich fantastischen Kindern. Ihr Aussehen hat bei weitem nicht meine Klasse, noch nicht mal im Ansatz. Ich war über die grenzenlose Überschätzung ihrer Wertigkeit überrascht und gleichzeitig enttäuscht, wie sie meine Intelligenz in dieser Form beleidigen kann. Nun glaubte ihre Freundin wohl tatsächlich, dass ich über ihr Interesse an mir extrem glücklich sein darf und sogleich ein aufwändiges Bewerbungsritual abspule. Ich war regelrecht fassungslos. Als mir die besagte Traumfrau einige Tage später über den Weg lief, sagte ich zu ihr: „So, so. Du bist also die, die sich in mich verliebt hat“. Sie bekam eine knallrote Birne, schaute auf den Boden und brachte kein Wort heraus. Ihr Angebot ist nichts für mich, denn sie hat nichts zu bieten. Jung und geil? Fehlanzeige. Ein heißer Körper? Fehlanzeige. Bildung auf meinem Niveau? Wieder Fehlanzeige. Ich fasse mal kurz zusammen. Eine rasant alternde Frau mit zwei Kindern sucht einen gut situierten Idioten, der ihr das Leben finanziell erleichtert. Da war sie bei mir an der falschen Adresse. Keine Ahnung, ob diese Dame jemals das Männermagazin gelesen hat, aber wie eine alte Frau einen superheißen Mann aufreißen sollte, das hat sie nicht gelernt. Meine Not kann niemals so groß sein, dass ich mir sowas antun würde. Niemals.

Nachdem ich meine Pellets zu spät bei meinem Händler bestellt hatte, musste ich zum Globus fahren. Auf den Wagen habe ich ziemlich gut sortiert 15 Säcke gepackt und ging zur Kasse. Die Kassiererin zählte und kam auf 16 Säcke. Ich: „Lassen Sie ihren Vorgesetzten zählen. Er kommt bestimmt auf 15 Säcke, so wie ich auch“. Sie schaute mich an, tippte 15 Säcke ein und gut war es. Da hatte die Kassiererin keinen Bock gehabt, nochmals zu zählen und sich zu blamieren. Einige Tage später war ich wieder im Globus und kaufte Farbeimer, Lammfellrollen, Abdeckpapier und Kleinkram. Für alles zusammen kam ich grob überschlagen auf 310 Euro. An der Kasse angekommen meinte die Kassiererin, dass ich jedes Teil aufs Band legen soll. Ich: „Sie haben einen Handscanner und müssen sich nur ein wenig bücken. Für 310 Euro packe ich doch den Kram nicht aufs Band und dann wieder in den Wagen“. Etwas murrend tat sie nun genau das, was ich wollte. Geht doch, Du faule Nudel, dachte ich mir.

Diese kleinen Geschichten bereiten mir immer große Freude. Frauen sind unbezahlbar köstlich. Meinem besonders jungen Kumpel versuche ich zwei Dinge beizubringen: Erstens darf man eine Frau nicht als gleichberechtigte Partnerin sehen und zweitens sind Frauen reine Sexobjekte. Dann lachen wir immer, aber das ist die Wahrheit. Wenn Männer auf eine adäquate Bildung achten würden, gäbe es überhaupt keinen Sex mehr. Und weil Frauen eben keine Bildung haben, bleibt nur der Sex. Nur beim Sex sind solche Frauen überhaupt zu ertragen. Deshalb ist Sex extrem wichtig. Probleme lassen sich spielend leicht wegficken. Wer das erkennt, der behandelt Frauen richtig. Das Problem, wie man Frauen vor und nach dem Ficken beschäftigt, ist nun wirklich nicht so schwer zu lösen. Einfach den Fernseher einschalten und den Kanal RTL wählen. Schon ist das kleine Mäuschen gut beschäftigt. Das Unterschichtenfernsehen ist für Frauen genau die richtige Bildungsstätte. Und schon hat der Mann seine Ruhe.

Diskutiere über diesen Artikel und teile Deine Erfahrungen mit anderen Lesern!

Beachte bitte die Kommentarregeln!


Alle Artikel im Archiv lesen - Das Männermagazin

»Tierisches

pbanner

Gerne werden uns Männern depperte Beispiele aus der Tierwelt vorgehalten, die man sogleich auf Menschen überträgt. Aber nur,…

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert


Über Leutnant Dino
Impressum
Datenschutz