• 14.12.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die Revolution der Verhütung

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Noch vor wenigen Jahrzehnten brachten Frauen vier und mehr Kinder zur Welt und je mehr die Familie wuchs, umso knapper wurde das Geld. Um 1960 wurde die Antibabypille eingeführt und machte eine gezielte Familienplanung möglich. Frauen wurden nicht mehr ungewollt schwanger und die Zeit der Gebärmaschinen war vorbei.

Mit der Pille begann auch die sexuelle Revolution. Frauen konnten nun verschiedene Schwänze ausprobieren, ohne eine Schwangerschaft zu riskieren und ledig mit dickem Bauch als Flittchen öffentlich geächtet zu werden. Auch diese Ächtung ist Geschichte, denn eine Alleinerziehende zu sein ist heute schick und sogar Standard in Deutschland.

Viele Männer erwarten, dass Frauen sich um die Verhütung kümmern und glauben ihr allzu gerne, wenn sie glaubhaft versichert die Pille zu nehmen. Doch das ist ein grosses Risiko. Zwar versagt in den seltensten Fällen die Wirkung der Pille, doch Frauen vergessen schon mal die regelmäßige Einnahme, sei es absichtlich oder aus mangelnder Sorgfalt. Es scheint den wenigsten Männern bewusst zu sein, dass sie ohne eigene Verhütungsmassnahmen ihr Schicksal in die Hände einer Frau legen.

Sobald die Frau schwanger ist, sitzt der Mann in der Falle. Er wird vor die vollendete Tatsache gestellt, dass er Vater wird, hat kein Mitspracherecht und ist an seiner Situation selbst schuld, denn immerhin hat er sein Ejakulat verantwortungslos in die feuchtwarme Möse abgespritzt. So sehen das die Frauen.

Bei dem Gedanken Vater zu werden mag die Freude vielleicht noch überwiegen, jedoch kommt das böse Erwachen, sobald die Rechnung zur Bezahlung ansteht. Die Unterhaltskosten für Mutti und Kind sind deutlich höher als die Leasingrate eines Luxuswagens und wer kann sich den schon leisten?

Nun ist anzumerken, dass die Pille die Schlampe und den Bock erwachen lassen. Es wird maximal gevögelt und die Lust ungezügelt ausgelebt. Das betrifft Frauen und Männer gleichermassen. Zwar wird stets behauptet, dass Männer die viehische Kopulation wünschen, aber auch Frauen wollen gevögelt werden. Beide Geschlechter unterscheiden sich in diesem Punkt kaum. Das soll modern sein, wobei kein Mann eine Frau heiraten möchte, die in ihrem Leben bereits mehr Schwänze als Mahlzeiten im Mund hatte.

Nun ist die Pille nicht das einzige wirksame Verhütungsmittel, die Alternative und zugleich sicherste Verhütungsmethode des Mannes ist die Vasektomie. Die Vasektomie ist beim Mann immer noch unbeliebt und es existieren völlig falsche Vorstellungen darüber. Die Vasektomie ist ein kleiner Eingriff, bei dem beide Samenleiter dauerhaft durchtrennt werden. Es werden keine Hoden abgeschnitten und der Schwanz wird weiterhin genauso hart und lang wie vorher auch. Das Ejakulat verändert sich ebenso nicht, Menge, Farbe, Konsistenz, Geruch und Geschmack, alles wie bisher, nur ohne Spermien. Keine Frau der Welt merkt, dass ein Mann vasektomiert ist. Die winzig kleinen Narben sind nicht sichtbar.

Natürlich möchte kaum ein Mann die Möglichkeit einer späteren Vaterschaft unwiderruflich verbauen. Daher ist es durchaus sinnvoll, vor der Vasektomie sein Sperma in einer Samenbank einfrieren zu lassen. Die Lagerung kostet monatlich ca. 35,- €. Zum Vergleich, die Antibabypille kostet 20,- €. Die Vorteile der Vasektomie liegen klar auf der Hand. Keine durchgevögelte Dame kann schwanger werden. Das Thema „Pille vergessen“ gehört damit der Vergangenheit an.

Auch moralisch gesehen übernimmt der vasektomierte Mann maximale Verantwortung, weil er dafür sorgt, dass er keine ungewollten Kinder in die Welt setzt. Eine gewollte Vaterschaft ist jederzeit möglich, wenn eine Frau mit seinem Sperma aus der Samenbank befruchtet wird. Das geht natürlich nur, wenn die Frau dem Mann ihren Kinderwunsch mitteilt und der Mann damit einverstanden ist. Das ist ein klarer und transparenter Vorgang auf Basis gegenseitigen Einvernehmens ohne Missverständnisse.

Erstaunlicherweise gefällt den Frauen die Vasektomie überhaupt nicht. Sie beklagen sich, dass der Mann nun kein richtiger Mann mehr sei und das nur macht, um ohne Konsequenzen durch die Welt ficken zu können. Das sind keine sachlichen Argumente und eine Schwangerschaft ist dadurch ja nicht ausgeschlossen. Nur hat die Frau nun keine Möglichkeit mehr, im Alleingang zu entscheiden, ob und wann sie schwanger wird. Die meisten Frauen fragen den Mann schließlich nicht, wann er Vater werden möchte. Frauen fragen höchstens scheinheilig in einem unauffälligen Nebensatz, was der Freund von Familie halten würde oder ob er Kinder mag. Männer antworten natürlich lieb und brav, dass sie sich eine Familie schon irgendwann vorstellen können und eigentlich nichts gegen Kinder haben. Schon wird das von Frauen als Freifahrtschein gewertet, um die Pille zu „vergessen“. Der Mann wird dann nur noch über die Schwangerschaft informiert und muss mit dieser Tatsache leben. Ein Mitspracherecht bei der Vaterschaft wird ihm so seitens der Frau schlichtweg verweigert. Das ist weder fair noch anständig.

Der kluge und vorsichtige Mann verschweigt gegenüber einer Frau seine Vasektomie. Warum sollte er davon auch erzählen? Ist die Familienplanung nicht eine gemeinsame Angelegenheit zwischen Mann und Frau? Ja, das sollte so ein, so ist es aber nicht. Natürlich wundert sich Frauchen, dass die Regel nicht ausbleibt und irgendwann fragt sie nach, warum sie nicht schwanger wird. Viele Männer fragen erstaunt, warum sie denn von ihrem Kinderwunsch nichts sagte. Die Antwort: „Wieso? Du hast doch gesagt, dass Du mich liebst!“ Eine solche Aussage reicht den Frauen als Legitimation völlig aus, um die Familienplanung einseitig zu starten. Mit einer Vasektomie ist solchen Tricksereien ein dauerhafter Riegel vorgeschoben.

In der heutigen Zeit ist die Vasektomie für den Mann Pflicht. Nur so kann er sich effektiv vor der Verhütungsschlamperei oder der Willkür einer Frau schützen. Nebenbei hat ein vasektomierter Mann beim Sex deutlich mehr Spaß. Er weiß, dass nichts passieren kann.

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