• 18.11.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die Patchworkfamilie ist der Renner

patchworkfamilie

» Artikel vom

Was eine Patchworkfamilie ist, das ist schnell erklärt: " … eine Stieffamilie [wird] dann als gegeben angesehen, wenn ein Kind (unter 18 Jahren) bei einem leiblichen Elternteil lebt und mindestens einer der leiblichen Elternteile eine neue Partnerschaft eingegangen ist“. Das ist die staatliche Definition.

Anders ausgedrückt handelt es sich um Frauen und Männer, die geschieden sind oder in Trennung leben und das Kind oder die Kinder einen neuen Elternteil erhalten, bei dem es sich nicht um einen biologischen Elternteil handelt. Eine Alleinerziehende angelt sich einen neuen Mann, der nun für das Kind dieser Frau aufkommt und den neuen Papi spielt. Der Staat preist die Patchworkfamilie gerne als tolles und modernes Familienmodell, denn damit fallen die Alleinerziehenden aus der staatlichen Fürsorge heraus. Der Geldgeber Staat wird einfach durch einen neuen Mann ersetzt, was den öffentlichen Kassen jede Menge Geld erspart. Der Rest ist dem Staat egal.

Auch die Frauen suchen gerne einen neuen Versorger für sich und ihr plärrendes Balg, weil die Kohle vom Staat ziemlich schmal ausfällt. Da sind weder Urlaube drin, noch geile Klamotten aus der Edelboutique. Ein neuer Mann hingegen ist zu Beginn der grossen Liebe meist sehr spendabel. Als Liebesbeweis versorgt er die neue Familie üppig und bootet nebenbei den biologischen Vater als vermeintlichen Konkurrenten aus. Die richtigen Probleme treten freilich dann auf, wenn das neue glückliche Paar ein gemeinsames Kind zeugt. Da kommt es in den meisten Fällen zu Eifersuchtsszenen zwischen den Halbgeschwistern und massiven familiären Problemen, die der Staat als Patchworkanstifter völlig ausblendet.

Eine stabile und intakte Familie fördert der Staat nicht, obwohl er das leicht tun könnte. So könnte der Gesetzgeber sämtliche Unterhaltsansprüche komplett streichen und grundsätzlich das hälftige Sorgerecht einführen. Schlagartig würden sich viele Probleme in Luft auflösen. Die bisherige Geldhochzeit würde durch die Liebeshochzeit ersetzt werden, denn ohne Unterhaltsanspruch kann bei einer Heirat nur Liebe im Spiel sein. Die Gier nach Geld wäre damit erledigt. Frauen würden sich sehr genau überlegen, wen sie heiraten. Frauen wüssten, dass sie im Fall einer Trennung leer ausgehen und würden sich nicht leichtfertig trennen. In vielen Fällen würde nicht die Scheidung, sondern eine konstruktive Problemlösung zur Debatte stehen. Der Zusammenhalt in der Familie wäre viel größer und tragfähiger. Scheidungen wird es zwar immer geben, aber nicht mehr auf so hohem Niveau.

Wie alle Beziehungen kennt auch die Patchworkfamilie nur einen Gewinner und das ist die Frau. Die neuen Papis bekommen in erster Linie die finanzielle Verantwortung für die neue Dame und ihre süßen Kinderchen. Zu Deutsch: Der neue Hengst muss blechen und das soll er gerne tun. Der Geldtransfer läuft in einer Patchworkfamilie genauso ab, wie in der traditionellen Familie. Oft heiraten diese ungleichen Paare auch noch und dann wird es für den Mann bei der Trennung richtig teuer. Ansprüche darf der entsorgte Patchworkpapa genauso wie sein Vorgänger nicht stellen.

Die Patchworkfamilie ist ein großer Haufen Scheiße. Alleinerziehende sollen gefälligst alleinerziehend bleiben. Der leibliche Vater soll ein Vater mit allen Rechten bleiben, die ohnehin so minimal sind, dass ein gelebtes Vatersein damit kaum möglich ist. Obendrein sollte der Staat weiterhin für diese alleinerziehenden Damen zahlen, denn schließlich fördert er deren Parasitentum.

Immerhin liegen alleinerziehende Frauen mittlerweile wie Blei in den Regalen. Die meisten Männer wollen nicht den Ersatzpapi spielen und sich den Stress mit fremden Kindern antun. Er soll mit dem fremden Kind spielen und es lieben, wie das eigene Kind, doch das ist eine gefährliche Sache. Gemeinsames Baden oder dem Kind auf der Toilette im Einkaufscenter zu helfen kann schnell strafrechtliche Probleme nach sich ziehen, wenn der neue Hengst bei Mutti in Ungnade fällt. Sexueller Missbrauch ist ein beliebter Vorwurf, um den Stecher gefügig zu machen oder Rachegelüste auszuleben. Der kluge und weitsichtige Mann begibt sich nicht in diese Gefahr.

Frauen lieben die Patchworkfamilie. Nur so entrinnen sie der Armut und haben die minimale Chance, nicht als ausrangierter Gaul alleine im Stall zu stehen. Die Rechnung dafür zahlt der Mann.

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