• 14.12.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Lieber hohe Steuern als Frau und Kinder

geld

» Artikel vom

Nun ist es endlich raus. Der großartige Bundesminister Spahn will denjenigen Männern so richtig an den Kragen, die sich der Kinderproduktion verweigern. Minister Spahn plant für diese Familienverweigerer eine höhere Steuer, um diese Kohle den ewig jammernden Weibern in den Rachen zu werfen. Um nichts anderes geht es. Glückwunsch, Herr Spahn, für diese geniale Idee.

Noch ist nichts beschlossen, aber wenn laut darüber gesprochen wird, dann wird auch etwas umgesetzt. Nun ist diese Idee nicht neu. Das Männermagazin berichtete vor einigen Jahren bereits davon, dass der Staat die Männer steuerlich bestrafen wird, die nicht spuren. Das macht nichts, denn höhere Steuern sind immer noch besser, als sich eine Familiengründung anzutun. Frau und Kind versauen dem Mann mit hoher Wahrscheinlichkeit das ganze Leben, kosten einen Haufen Kohle, machen jede Menge Dreck und sind obendrein undankbar bis ins Knochenmark. Mit Frau und Kindern ist der Mann von Anfang an ruiniert, später hochverschuldet und er muss nach der Pfeife der Frau tanzen. Der Galgen, an dem der Mann nach der Trennung baumelt, liegt immer griffbereit. Frauen trennen sich schnell und entschlossen. Dabei hinterlassen sie stets verbrannte Erde. Nein, danke. Ein Mann mit Verstand wird sehr gerne die höheren Steuern abdrücken, aber dann sollte der Spahn wieder seine Fresse halten. Nimm die Kohle und Danke musst Du nicht sagen.

In diesem Zusammenhang sollten die angeblich glücklichen Väter ebenso mit einem Geschenk bedacht werden. Die Einführung einer 32-Stundenwoche ist sicherlich gerecht, damit ein Mann mehr Zeit für seine kleine süße Familie hat. Schließlich wartet nach dem Erwerbsjob die Arbeit zu Hause. Da ist der ganze Mann gefragt. Diese Forderung wird sicher viel Zuspruch bekommen und die Mehrheit im Bundestag dürfte sicher sein.

Neu ist die Idee nicht. Im ganzen Wust der Sozialleistungen muss nur noch der Arbeitgeber mitspielen. In großen Konzernen dürfte die Umsetzung kein Problem sein, aber mittelständische Firmen können sich nicht viele Faulpelze leisten. Frauen sind schon extrem teuer, obwohl sie weniger Lohn bekommen. Jedoch ist deren Leistung so unterirdisch, dass sie stets gesponsert werden müssen. Väter werden in die gleichen Fußstapfen treten und später ihr blaues Wunder erleben. Dann bekommen nicht nur Mütter schlecht einen Job, sondern auch die Väter. Die Gesetze können so wasserdicht gestaltet werden, dass kein Unternehmer jemals vor Gericht gezerrt werden kann.

Die heutige Arbeitswelt kann durchaus als gespalten betrachtet werden. Einerseits fehlen Arbeitskräfte, andererseits sind weibliche Arbeitskräfte keine Problemlösung. Im Gegenteil. Frauen bringen einen gut durchgestylten Laden schnell durcheinander. Im Ergebnis wandern die High-Performer zur Konkurrenz ab. Das ist ein schleichender Prozess und wenn die Chefs das sinkende Schiff wieder flott machen wollen, ist es meist zu spät. Geschäfte, die fast durchweg auf weiblichen Mitarbeitern basieren, sind dem Untergang geweiht. In Deutschland gibt es wunderschöne Beispiele. Der Unternehmer Schlecker wurde ohne Ende beschimpft und als er in die Insolvenz gehen musste, bekam er als Dank noch einen Kübel Scheiße über den Kopf gekippt.

Herr Spahn kann die Steuern für kinderlose Männer verdoppeln und dennoch wird sich nichts ändern. Geld war noch nie eine echte Motivation, sich ein faules Weib und nutzlose Kinder anzutun. Ob ein schwuler Minister sich dieser Tatsache bewusst ist? Mit Sicherheit, denn doof wird er wohl nicht sein, der Herr Spahn. Aber gegen die geldgeile Weibermeute kann er nichts machen. Deren Geldgier muss befriedigt werden. Und zahlen müssen wie immer die Männer.

Die Zukunft sieht für Freie und kinderlose Männer trotzdem ziemlich rosig aus. Die Ungebundenheit öffnet jeden Tag neue Perspektiven. Heute München, morgen Stuttgart oder Oberfranken. Die Sachen sind schnell gepackt und schon beginnt das Leben ganz woanders. Mit einer Frau sind flexible Entscheidungen überhaupt nicht möglich. Das Theater ist viel zu groß und meist folgt dann die kostspielige Trennung. Zwar gibt es immer noch zahlreiche Männer, die nach der Pfeife einer Frau tanzen, aber nach so einem Desaster suchen sie weinend nach neuen Freunden. Am Ende landen doch wieder einige Schwachköpfe bei einer neuen Frau, weil die niemals so eine Hexe sein kann, wie die Exfrau. Diese Theorie löst bei Männern mit Verstand ein Lachen aus.

Was der Untergang für den Mann mit Frau und Kind ist, das ist das grenzenlose Glück für den Freien Mann. Er hängt seinen verantwortungsbewussten Kollegen locker ab. Wenn Not am Mann ist, dann geht ein Freier Mann gerne auch am Samstag arbeiten. Erstens ist der Samstag ein Werktag und zweitens winkt die fette Kohle. Ein beweibter Mann hingegen hat samstags für den Betrieb nie Zeit, weil er da fleißig mit seiner Alten shoppen gehen muss. Das ist ein doppelter Verlust. Nur wer keinen Verstand hat, quatscht sich die Sache schön.

Wie ein verheirateter Mann im Arbeitsleben tickt, das weiß jeder. Anstatt selbst anzurufen schickt er eine Mail und fordert darin einen Rückruf. Da geht einem High-Performer die Hutschnur hoch. Auch wenn man dann mehrmals zurückruft, niemand geht ans Telefon und es erfolgt keine Reaktion, obwohl ihm die Rückrufversuche samt Telefonnummer im Display angezeigt werden. Dann sagt sich ein High-Performer: Leck mich doch am Arsch. Soll er sein Problem doch alleine lösen oder auf Kosten des Arbeitgebers pfuschen. Solche Geschichtchen können beliebig fortgesetzt werden. Verheiratete, verantwortungsvolle Männer unterscheiden sich mittlerweile kaum noch von den leistungsschwachen Frauen.

Die Schere zwischen einem armen und einem auskömmlichen Leben wird weiter auseinander gehen. Herr Spahn wird seinen Beitrag dazu leisten. Neue Gesetze haben meist unerwünschte Nebenwirkungen, die unsere Politikstars anfangs nicht überblicken oder gar komplett ausblenden. Nimm einem fleißigen Mann die Kohle weg und er wird mit seinem Fleiß ganz neue Wege finden. Das ist keine Rache, sondern lediglich die Reaktion auf eine neue Situation. Deswegen bekommen alleinerziehende Mütter trotz unzähliger Fördergesetze und -maßnahmen ganz schlecht einen Job. Sie sind schlichtweg zu teuer bei geringer Leistung und sehr hohen Sozialleistungen. Ein männlicher Chef umgeht natürlich so einen Kostenfaktor, wird es aber nie zugeben. Warum auch? Muss ein Mann ehrlich sein? Ein Mann mit Verstand mit Sicherheit nicht.


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