• 22.01.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Auch ohne Kinder kassieren Frauen kräftig ab

unterhaltsnutte

» Artikel vom

Der Gesetzgeber und die Presse bejubelten das vor wenigen Jahren verfeinerte Unterhaltsrecht. Damit sollten Frauen mehr Verantwortung für sich selbst übernehmen und wenn keine Kinder produziert worden sind, dann gibt es keinen Grund für Unterhaltszahlungen. Ausnahmen soll es nur bei einem Arbeitsverbot der Frau in der Ehe geben. Hierzu genügen in der Regel die bloße Behauptung und ein paar Tränchen der Frau, damit sie diesen Bonus ziehen kann.

Familienrichterinnen müssen im Rahmen der Gesetze urteilen, doch wenn das Gesetz schwammig und offen in alle Richtungen formuliert ist, dann dürfen Richterinnen nach ihrem eigenen Rechtsempfinden urteilen. Es versteht sich faktisch von selbst, dass es sich bei Urteilen unter diesen Umständen nicht mehr um Recht, sondern um persönliche Willkür handelt.

Das trifft nicht nur den kleinen Mann, auch die erfolgreichen und wohlhabenden Männer bekommen die gerichtliche Willkür zu spüren. Ein treffendes Beispiel ist Otto Waalkes (65), der früher ziemlich bekannt war, heute jedoch kaum noch einen brauchbaren Witz auf der Pfanne hat. Seine guten Zeiten sind vorbei und selbst seine Haarpracht liegt nicht mehr cool im Wind. Die letzten verbliebenden Haare werden heute sorgsam gepflegt.

Otto Waalkes hatte die deutlich jüngere und wohl geformte Schauspielerin Eva Hassmann (40) geheiratet. Um es geschlechtsneutral zu sagen: Beide haben geheiratet und beide waren sich ihrer Liebe sicher. Die Ehe war kinderlos. Waalkes war und ist reich, während Eva außer ihrem Körper kein nennenswertes Kapital hatte. So war es die typische Hochzeit eines alten Mannes, der sich mit Hilfe seines Geldes ein junges Ding zulegte. Männer mögen zwar daran glauben, dass Frauen auf das gute Herz des Mannes schauen, aber Geld ist und bleibt der wahre Dosenöffner.

Otto Waalkes hat sich an die Empfehlungen des deutschen Familienministeriums gehalten, indem er schon während der Ehe seiner liebsten, aber mittellosen Frau eine Eigentumswohnung im vornehmen Villenort Hamburg-Blankenese überschrieb. Das war nicht nur großzügig, sondern unheimlich dämlich. Verliebte Männer können halt nicht anders, als ihre Liebste mit Annehmlichkeiten zu überhäufen.

Es kam wie es kommen musste. Die Ehe zerbricht und die Scheidung steht an. In einer kinderlosen Ehe ist nach dem deutschen Recht kein gegenseitiger Unterhalt fällig, weil sich eine kinderlose Exehefrau selbst versorgen kann. An sich sollte eine Ehefrau, die durch eine Heirat aus der Unterschicht in die Luxusschicht aufgestiegen ist, dafür dankbar sein. Nein, das ist sie natürlich nicht. Mit der Begründung, ihre besten Jahre einem alten Sack geopfert zu haben, wird Kasse gemacht. Das ist ein ungeschriebenes gesetzliches Privileg der Frauen.

Eva Hassmann hat sich während der Ehe durch den intensiven Einsatz ihres Körpers eine edle Eigentumswohnung „erarbeitet“. Obendrauf gab es die stattliche Einmalzahlung von 500.000,- €. Diese Summe wurde im Scheidungsprozess ausgehandelt. Für nur 12 Jahre Ehe wurde Hassmann reichlich belohnt, was sie selbst wohl nur als kleine Entschädigung ansieht. Immerhin entspricht diese Summe einem monatlichen Bruttoeinkommen von 7.000,- € innerhalb der 12jährigen Ehe. Ein hübsches, nachträgliches Einkommen.

Die öffentliche Meinung geht zwar davon aus, dass eine 25 Jahre jüngere Frau niemals kostenlos sein kann, aber nach dem Gesetz dürfte das nicht so sein. Auch heißt es, dass liebestolle Männer für ihre Blödheit bestraft werden müssen. Warum damit immer Geld gemeint ist, wird stets verschwiegen. Otto Waalkes war wenigstens so schlau, eine junge Frau zu nehmen. Eine gleichaltrige Frau wäre möglichweise noch teurer gewesen. Nebenbei angemerkt hat man als Mann mit einem jungen Frauenkörper eh mehr Spaß.

Nun können reiche Männer wie Otto Waalkes solche Zahlungen leichter verkraften, als der normal arbeitende Mann oder ein Kleinunternehmer. Vor dem Familiengericht sind Männer eben nicht ganz gleich. Beide werden zwar zu Unterhaltszahlungen verknackt, aber in unterschiedlicher Höhe. Reiche Männer müssen viel abdrücken und der arme Schlucker weniger. Dabei ist interessant, dass die Vagina der Frau unterschiedlich bewertet wird. Die eine Möse ist teuer und die andere Dose billig. Familienrichterinnen schweigen sich aus, warum dies so ist. Ist Eva Hassmann eine bessere Liebesdienerin als die Asylantin Florence aus Uganda, die keinen Unterhalt bekommt, weil der Ex ein Unterhaltspreller ist?

Man muss feststellen, dass eine Vagina unabhängig von ihrer Beschaffenheit und ihrem Geschmack mit Geld aufgewogen wird. Sicherlich ist es nicht das Ziel einer Familienrichterin, die angeblich arme Exehefrau nachträglich zu einer Prostituierten abzustempeln, wenn sie für die Zeit der Ehe eine saftige Entschädigung erhält. Aber es ist ein Fakt, dass Exehefrauen dadurch als Huren eingestuft werden. Wenn es nicht so wäre, dann müssten Männer schließlich nicht zahlen. In der Ehe legen sie nicht jeden Morgen einen Hunderter auf den Tisch, doch nach der Ehe kommt die dicke Rechnung. Rechnerisch macht das fast keinen Unterschied. Eine Frau muss man sich leisten können, vor allem nach der Ehe. Otto Waalkes kann es sich leisten, viele andere Männer aber nicht.

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