• 21.02.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Frauen verdienen einen schönen Urlaub

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» Artikel vom

Sebastian ist mit seiner Freundin, mit der er seit einigen Monaten zusammen ist, durchaus zufrieden. Er hat nicht auf eine gleichwertige Bildung geschaut, denn eine Frau nur nach Bildung und Beruf zu beurteilen, hat für ihn mit Liebe nichts zu tun. Doch hat Sebastian stets die Kosten seiner Beziehung im Blick, denn es kann nicht sein, dass seine gering verdienende Freundin auf seine Kosten leistungslos auf die Überholspur wechselt. Seine Freundin hingegen ist der Meinung, dass in einer gleichberechtigten Partnerschaft der Mann sein Einkommen teilen sollte. Für Sebastian hat das jedoch klare Grenzen.

Abends fragte die Freundin, wohin es denn in den Urlaub gehen soll? Sebastian roch den Braten sofort und fragte, wohin sie denn gerne reisen möchte. Wie wäre es denn mit Thailand, ans Meer, flötete seine Liebste. Da ist es schön und auch günstig. Sebastian weiß, dass seine Freundin nicht das nötige Geld für so eine Urlaubsreise hat. Also schlug er ihr vor, dass er sie einladen wird. Sie zeigte sich überglücklich und der daraufhin stattgefundene Sex, der durchaus als Dankesbonus angesehen werden kann, war ganz gut, aber nicht überragend. Jedenfalls erzählte Sebastian ihr am nächsten Tag, dass er ein tolles 4-Sterne Hotel gebucht hat und einen Flug in der Economy Class. Und er fragte seine Liebste, ob sie sich darüber freue? Natürlich, antwortete sie strahlend. Prima, sagte Sebastian und fügte hinzu, dass er als Vielflieger mit seinen Bonusmeilen günstig in der Business Class fliegen wird. Es ist ja kein Problem, die paar Stunden im Flieger getrennt zu sitzen, er in der Business, sie in der Economy. Und schon begann ein Donnerwetter aus heiterem Himmel. Die soeben noch glückliche Freundin war nun plötzlich gar nicht mehr zufrieden. Sie flippte regelrecht aus, weil sie nicht auch in der Business Class fliegen kann. Sein Einwand, dass sie dieser Urlaub doch überhaupt nichts kostet und sie gerade eben noch sehr glücklich darüber war, ließ sie nicht gelten. Sebastian konnte dieses Theater überhaupt nicht verstehen. Es sei unfair und keine partnerschaftliche Liebesbeziehung auf Augenhöhe, so argumentierte die unzufriedene Freundin. Nach längerem Überlegen stellte Sebastian fest, dass seine Freundin Recht hat. Nein, das ist nicht partnerschaftlich, denn er zahlt alles und sie nichts. Um es kurz zu machen. Sebastian trennte sich von seiner Freundin und flog alleine nach Thailand. Im Flieger machte er es sich in der Business Class bequem und rechnete bei einem Glas Champagner überschlägig durch, wie viel Geld er nun gespart hat. Ohne Freundin, wen wundert es, ist alles nur halb so teuer, vieles sogar noch günstiger.

Sebastians Geschichte ist kein Einzelfall. In einer Beziehung ist nie genug Geld da. Es ist kein Mythos, dass Männer in der Ehe weniger Geld für sich zur Verfügung haben, als ein Hartz4 Empfänger. Das kann als freiwillige Unterwerfung zur Ausbeutung bezeichnet werden. Wenn Männer diesen Weg einschlagen, dann ist ihnen nicht zu helfen und sie verdienen Hohn und Spott. Nichts ist schöner, als einen armen Ehemann auf die Schippe zu nehmen.

Zufrieden und glücklich nahm Sebastian wie jeden Morgen seinen Gillette Rasierer in die Hand. Er entfernte mit großer Sorgfalt seine Stoppeln aus dem Gesicht und rasierte die Gegend um seinen Schwanz blitzblank. Er mag es, wenn er unbehaart ist. Da sieht sein Prachtstück einfach mächtiger aus. Nach der Morgentoilette schlenderte er in die Küche und schaute bei einem Kaffee die Nachrichten. Was musste er da erstaunt sehen? Gillette hat dem #MeToo Wahn folgend eine ganz neue Werbung aufgesetzt, die Männer generell als schlechte Menschen brandmarkt. Die Kinnlade fiel Sebastian herunter, er ging ins Bad, nahm den Gillette Rasierer und warf ihn in den Müll. Dann nahm er sein Handy und schmiss alle Procter & Gamble Aktien aus seinem Depot. Weg mit diesem Dreck, aber sofort. Seine Entscheidung war goldrichtig, denn einige Stunden später sackte der Aktienkurs deutlich nach unten. Anschließend orderte er einige Krügerrand. Er findet diese Goldmünzen einfach schön und kann sich daran ergötzen. Und natürlich kaufte er sich einen neuen Rasierer, online. Sebastian hat von den dummdreisten Weibern endgültig die Schnauze voll. Nein, er bekämpft Frauen nicht, er ignoriert sie. Überall, wo es nur geht, macht er ihnen das Leben etwas schwerer und achtet darauf, dass keine Frau mehr von ihm profitieren kann. Sei es im Job oder im täglichen Leben. Frauen sind für ihn nur noch ein Neutrum, das es nicht zu beachten gilt. Er lässt sich doch nicht von jeder dahergelaufenen Schlampe als sexistisches Arschloch hinstellen. Weder privat, noch sonst wo. Dieser ganze Kackdreck von Feminismus hat Sebastian völlig neu aufgestellt. Frauen? Nein danke. Sex? Wozu? Diese ganze Fickerei wird überbewertet. Geld mit einer Frau teilen? Nein, nie mehr.

Im Bundestag haben sich die Abgeordneten selbst gefeiert. Der Anlass war 100 Jahre Frauenwahlrecht und nun beanspruchen Frauen die Hälfte aller Bundestagsmandate. Ja, wie denn jetzt, denkt sich Sebastian. So ganz ohne Wahl? Leistungslos? Mit einer Frauenquote? Das wird ja immer verrückter. Frauen müssen wirklich gebremst werden. Und es ist so einfach. Nicht mehr in Geschäften von oder bei Frauen einkaufen. Noch besser alles online bestellen bei Unternehmen, deren Besitzer, Vorstände und Aufsichtsräte mehrheitlich Männer sind. Der Kellnerin kein Trinkgeld geben, nicht zu einer Friseurin gehen, keine Bordellbesuche. Einfach alles meiden, wo Frauen ihre Finger im Spiel haben. Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase lebt Sebastian nach diesen neuen Regeln und immer wieder muss er erstaunt feststellen, dass er dabei noch mehr Geld spart und meist bessere Qualität bekommt. Das ist mehr als geil. Sebastian hat auch seinen Freundeskreis bereinigt. Er will mit Ehemännern, die mehr oder weniger nur über ihre familiären Scheißprobleme jammern, nichts mehr zu tun haben. Seine neuen Freunde sind Freie Männer. Da herrscht Optimismus und Lebensfreude.

Bei Pussyleckerfirmen wie Procter & Gamble, die Männer erniedrigen um bei Frauen zu punkten, wird nichts mehr gekauft. Ein Freier Mann kauft nur bei Firmen, die Männer respektvoll ansprechen und behandeln. Und diese Reaktion ist noch milde. Wie würden Frauen wohl reagieren, wenn ein Werbespot für Damenrasierer ihnen ihre Abermillionen Abtreibungen, ihre täglichen großen und kleinen Lügen, ihre Faulheit, ihr Abzocken, ihre Ausgrenzung von Vätern und ihre Falschbeschuldigungen vorwirft?

Procter & Gamble muss mit den Konsequenzen klarkommen. Die Umsätze werden schleichend sinken, denn Männer haben nicht nur ein wunderbares Gedächtnis, sie stehen zu ihren Entscheidungen. Und Rasierer für Männer sind ein Produkt mit sehr geringer Change & Return Rate. Hat ein Mann erst Mal zu einer anderen Marke gewechselt, dann kommt er nie mehr zurück.


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