• 12.12.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Der Freie Mann wird beneidet

fruehstueck

» Artikel vom

Das Männermagazin und die zahlreichen Kommentare leben von ganz konkreten Beispielen. Nichts ist erfunden und manchmal ist die Realität durchaus erschütternd. Aus zahlreichen, oft auch negativen Beiträgen, heißt es zu lernen und seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Um es konkret zu sagen: Das Minenfeld muss geschickt umgangen werden und wer das schafft, hat immer ein zufriedenes, leicht arrogantes Lächeln im Gesicht. Mit diesem Lächeln saß ich ziemlich lässig auf der Couch bei der Talkmasterin Sandra Maischberger. Seitdem werde ich oft gefragt, warum ich nicht öfter im Fernsehen bin. Eine weitere Frage lautet: Wo ist der Beitrag, den Jo Schück mit Dir abgedreht hat? Beide Fragen lassen sich sehr leicht beantworten. Meine Argumente haben sich so verfestigt und werden mit einer derart überzeugenden Logik vorgetragen, dass man den Leutnant Dino eben nicht mehr einlädt oder einen Beitrag lieber nicht ausstrahlt. Das mag auf den ersten Blick etwas traurig sein, ist es aber nicht. Die Basisarbeit findet nach wie vor im Männermagazin statt und nirgends sonst. Und das macht die Sache für die links-grün Versifften mehr als ungemütlich. Immer weniger Männer lassen sich wie ein Pudel vorführen. Im Gegenteil: Der moderne Mann hat ein neues Selbstbewusstsein entwickelt.

Auch wenn es nett ist, eine Frau ordentlich durchzurammeln, die Männer haben mittlerweile erkannt, dass das immer seinen Preis hat. Die Frage, ob sich eine Frau generell lohnen kann, stellt sich heute nicht mehr. Eine Frau ist immer eine Fehlinvestition. Die Begründungen dafür finden sich in zahlreichen Kommentaren und Artikeln hier im Männermagazin. Die Erfahrungen anderer Männer sind auch immer ganz nett, um seine eigenen Einschätzungen bestätigt oder widerlegt zu sehen.

Wer kennt nicht die berühmten Beispiele aus dem Leben? Ein durchaus kluger Architekt heiratet, seine Frau bekommt zwei Kinder und natürlich muss ein schönes Haus gekauft werden. 600.000 Euro Kaufpreis klingen heute nicht mehr so schrecklich viel, aber die monatliche Hypothekenrate dafür ist nicht ohne. Hinzu kommen Nebenkosten und laufende Verschönerungen am Haus. Das Gehalt des angestellten Architekten reicht da nicht aus, um alle Kosten zu decken. Er ist dazu verdammt, zusätzlich einige Nebenjobs anzunehmen, um sein Gehalt aufzupeppen. So werden aus einer angenehmen 40 Stundenwoche mal ganz flott 60 Stunden und mehr. Das sind keine einmaligen Spitzen, sondern ein Dauerzustand. Die Ehefrau führt ein angenehmes Leben und kümmert sich in aller Ruhe um die Erziehung der Kinder, während der Mann über Jahrzehnte unter einem unsäglichen Leistungsdruck steht, die erforderliche Kohle zu beschaffen. Kein Wunder, dass verheiratete Männer deutlich früher sterben als Frauen. Eine Frau und ihre Wünsche sind für den Mann lebensverkürzend. Wer sich so ein elendes Leben vorstellt und dann die unverschämten Kommentare der Feministinnen liest, mit denen sie jede Menge Hohn und Spott auf die Männerwelt auskippen, dann wird einem übel. Und das bleibt haften.

Die Feministinnen sind im realen Leben in der Mehrheit, nur treten die meisten nicht öffentlich aktiv in Erscheinung. Jede Frau wird zur Feministin, sobald sie davon profitiert. Und am meisten profitiert sie, sobald der Mann im Sack ist durch Heirat und das Gebären von einigen Kindern. Dann hängt der Mann lebenslänglich an der Kette und kann sich von der finanziellen Verantwortung kaum mehr befreien. Er bleibt sein Leben lang ein Sklave, der ab und zu an der Muschi seiner Gattin lecken darf. Meist darf er noch nicht mal das. Dann steht der abgearbeitete Mann einsam hinter der Badezimmertür und masturbiert, währenddessen er sich vorstellt, seine Arbeitskollegin zu nageln. Nebenan hört er die Kinder kreischen während Mutti schreit, dass sie leiser sein sollen, weil sie etwas schlafen möchte. So ein Leben ist doch Scheiße, aber kein Ehemann möchte sein Elend zugeben. Nein. Ein Familienvater hat glücklich zu sein und so wird eine heile Welt vorgegaukelt.

So ähnlich habe ich es erst kürzlich bei einem Familienbesuch selbst wieder erlebt. Rotzfrech fragte ich die Hausherrin, was es denn zum Mittagessen geben würde? Wie? Mittagessen? Es gibt Abendbrot, mittags gibt es bei uns nichts. Ich hatte nichts anderes erwartet und mich vorsichtshalber unterwegs mit köstlichen Wurstbroten, die Wurst natürlich vom Metzger, und frischem Kaffee eingedeckt. Damit war ich bestens versorgt. Und das Abendmahl, wie konnte es anders sein, bestand aus einem Nudelgericht, dem Lieblingsgericht aller Frauen. Da musste ich fast weinen vor Lachen. Gibt es etwa Nudeln an Ketchup? Nein, Spagetti Bolognese. Oh. Etwa mit Fleisch? Ja, natürlich. Nun ja. Ein paar Fleischkrümel konnte ich dann tatsächlich auf meinem Teller entdecken. Nudeln machen zwar satt, aber einen Freien Mann, der sich hochwertig ernährt, kann man damit nicht begeistern. Jede Abweichung von meiner gewohnten Ernährung erzeugt bei mir Magenverstimmung. Sei es drum. So oft besucht man zum Glück keine Familie.

Wenn das Geld knapp ist, dann wird meist zuerst am Essen gespart. So läuft es in fast jeder angeblich glücklichen Familie. Keine Ahnung, warum Ehemänner da noch von einer tollen Lebensqualität reden, wenn nur Dreck auf den Tisch kommt. Wenn ich einen Gast habe, dann stehen nur ausgesuchte Spezialitäten auf den Tisch. Da wird der Orangensaft frisch gepresst und ein argentinisches Filetsteak oder ein metzgerfrischer Burgunderbraten mit hochwertigen Beilagen serviert. Als Gastgeber kaufe ich individuell ein und erkundige mich natürlich vorher, worauf mein Gast steht. Dabei macht es mir besonders viel Freude, einem liierten Mann die geilen Vorzüge eines Lebens als Freier Mann zu zeigen. Wenn mein Gast ein 400 Gramm Rinderfiletsteak verputzt hat und hinterher einen tollen Kaffee, natürlich handgefiltert, in meinem exklusiven Toulouse-Sessel genießt, dann zerrede ich diese Situation nicht. Ich beobachte nur, wie es in seinem Hirn arbeitet und mein Gast sein karges Leben gedanklich hinterfragt. Das erzeugt bei mir eine tiefe Genugtuung. Und hier darf die Frage erlaubt sein, warum seine Ehefrau es nicht schafft, auf die Bedürfnisse eines Gastes einzugehen? Ein Gast ihres Mannes ist aus der Sicht der Frau ein Penner, der nur Dreck und Arbeit macht. Zudem ist er ein Mann und den bedienen Frauen nur widerwillig.

Bei einem Freien Mann ist der Gast ein König und wird entsprechend behandelt, auch wenn er die Lebensphilosophie eines Freien Mannes zunächst belächelt. Wo ist das Wohnzimmer? Es gibt kein Wohnzimmer. Wieso stapeln sich Unterlagen, Kisten oder anderes Zeugs im Flur oder auf der Treppe zum Obergeschoß? Weil es so ist. Und bei der Verabschiedung nach dem genüsslichen Schlemmertag sagt dieser Ehemann und Gast ganz leise: „Ich muss sagen, Du hast ein cooles Leben!“ Diese Aussage bedarf keiner Interpretation.


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