• 24.03.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die übliche Propaganda über den Unterhaltsvorschuss

leutnant_dino

» Artikel vom

Der deutsche Staat zahlt an die Alleinerziehenden sehr viel Geld. Eigentlich an deren Kinder, aber da das Geld auf das Konto der Mütter fließt, können die es beliebig verwenden. Ob die Geldgeschenke tatsächlich bei den Kindern ankommen, das weiß niemand. Es gibt keine Kontrollen und auch keine Nachweispflicht. Und so lachen viele Frauen bei einem kühlen Bierchen in der Trinkhalle oder bei einer Fußmassage mit einem Gläschen Prosecco in der Hand. Ja, so lässt es sich gut leben. Wenn der Erzeuger für seine Kinder nicht zahlen will, dann springt eben der Staat ein. Mütter bekommen ihr Geld, so oder so. Es ist ihnen egal, wer die Kohle abdrückt. Hauptsache es ist reichlich.

Vater Staat zahlte im letzten Jahr bereinigt 1,8 Milliarden Euro für Unterhaltsvorschuss an Alleinerziehende. Und nun jammert der Staat, dass er dieses Geld wohl nie wieder sieht, denn die Rückholquote ist auf einen Tiefstand von mageren 13 % gerutscht, Tendenz weiter fallend. Viele Väter zahlen nicht und die Jugendämter sind machtlos. Sie wollen mehr Personal, denn sie sind mit dieser Situation überfordert.

Und nun wurde der alte Dino mal wieder ausgegraben, der die Unterhaltsprellerei in die Öffentlichkeit gebracht hat. Sat.1 fühlte sich berufen, diesem Schlingel Licht ans Fahrrad zu machen. Live im Frühstücksfernsehen von Sat.1 kam es zum Eklat. Die Moderatorin Marlene Lufen wusste sich nicht mehr anders zu helfen, als zum freundlichen Dino Arschloch zu sagen. So ist es, wenn Frauen auf sachliche Argumente keine Antworten finden. Konsequenzen für die Dame? Keine. Ein männlicher Moderator, der seinen weiblichen Gast als Kackschlampe bezeichnen würde, wäre sofort seinen Job los.

Wer hinter die Fassade schaut und ein wenig sein Hirn anstrengt, der findet sehr schnell heraus, dass die meisten Nicht- oder Zuwenig Zahler tatsächlich kaum Geld haben. Deutschland ist ein Niedriglohnland und die Unterhaltsbeträge sind exorbitant hoch. Der Stundenlohn eines Unterhaltspflichtigen muss bei mindestens 19 Euro brutto liegen, um den Unterhalt gerade so stemmen zu können. Ihm selbst bleibt dabei nur das Existenzminimum. Der Löwenanteil des Gehalts geht für Mutti und Kind drauf. Selbst nach Einschätzung feministischer Frauenverbände liegt der Anteil der echten Unterhaltspreller bei vielleicht 25 Prozent. Tatsächlich wird es noch viel weniger sein, doch es gibt darüber keinerlei Studien.

Die aktuelle Entwicklung ist, dass ohne belastbare Grundlagen höhere Strafen für säumige Väter gefordert werden. Die Strafandrohungen müssen nur hart genug sein, dann wird das Geld aus den Vätern nur so sprudeln. Wer so denkt, kann nicht bei Verstand sein. Noch nie wurde das Thema auch nur im Ansatz sachlich diskutiert. Meine zahlreichen Versuche scheiterten, weil kein Mann der Welt eine Frau oder einen Pudel mit sachlichen Argumenten überzeugen kann. Und wenn nichts mehr geht, dann kommt die Moralkeule.

Die Muttis sind immer die Besten, die stets alles richtig machen. Da verwundert es schon, dass Väter jedes Jahr rund 50.000 Gerichtsprozesse führen müssen, um ihre Kinder sehen zu dürfen, meist erfolglos. Selbst wenn sie Recht bekommen, dann will Mutti trotzdem nicht und verhält sich damit ungesetzlich. Natürlich völlig straffrei. Frauen mussten noch nie harte Strafen befürchten und so können sie beliebig schalten und walten. Eine Macht, die sie jeden Tag auskosten.

Väter, die dieses Spiel durchschaut haben, geben schlichtweg auf. Sie haben keinen Bock mehr, sich am Nasenring durch die Gerichtsarena ziehen zu lassen. Warum viel Lebenszeit und Geld vor Gericht verbrennen, wenn es eh kaum Erfolge geben wird. Diesen Aufwand kann man sich sparen und stattdessen einen schönen Urlaub machen.

Und bevor eine Mutti überhaupt Geld sieht, haben Anwälte und Gerichte den Vater bereits kräftig abgefrühstückt. Das Familienrecht ist zu einer Gelddruckmaschine verkommen. Alle wollen den letzten Cent aus den Männern pressen, brutal und rücksichtslos. Wenn Vati in der Gosse landet, dann interessiert das niemanden. Mehr als 800.000 Obdachlose leben in Deutschland, fast nur Männer und mit typischer Obdachlosenkarriere, Familienverlust, Jobverlust, Wohnungsverlust. Und ohne Wohnung gibt es kein Hartz4, sondern ein Leben in Notunterkünften mit Essensgutscheinen. Für diese Männer interessieren sich die Medien nicht, aber ein Unterhaltspreller wie der Dino, der wird gerne im Fernsehen vorgeführt, um Väter generell als Unterhaltspreller zu brandmarken.

Die Strafen müssen härter werden, das ist genau das, was Frauen wollen. Die Nichtzahler sollen ins Gefängnis sowie Führerschein und Reisepass abgeben. Das Auto wird auch gleich gepfändet. Nur so können Männer zum Zahlen bewegt werden. Doch werden höhere Strafen nicht mehr Geld einspielen, denn die meisten Väter haben nichts. Die Jugendämter haben bei Unterhaltspflichtigen schon seit Jahren direkten Zugriff auf alle relevanten Daten zu deren Vermögen und Einkommen. Abfragen beim Finanzamt oder bei den Sozialkassen sind dort genauso wie Bankkontenabfragen tägliche Routine. Natürlich glaubt niemand den daraus gewonnenen Erkenntnissen. Irgendwo hat sicher jeder Vater noch einen kleinen Schatz versteckt, den man nur finden und heben muss. Dann ist endlich genug Geld da. Hier geht es nur darum, Männer unter größtem Druck auszuplündern. Am liebsten würden Frauen die Prügelstrafe einführen. Schlagt nur lange genug auf den Vater ein, dann purzeln die Goldtaler.

Die ganze Sache mit dem Unterhalt und Unterhaltsvorschuss ist völlig außer Rand und Band. Niemand sagt die Wahrheit und niemand will die Wahrheit hören. So wird es niemals zu einer vernünftigen Lösung kommen. Alles bleibt so, wie es ist. Frauen bekommen ihr Geld vom Staat und die meisten Väter rutschen früher oder später in die Schuldenfalle. Nur die wenigen Bestverdiener können sich den üppigen Unterhalt leisten, aber die wollen eigentlich unter dem Dauerfeuer der Mütter auch nicht zahlen.

Doch es gibt für ausnahmslos alle Männer einen einfachen Weg, garantiert nicht in dieses Desaster zu geraten. Nicht heiraten, keine Kinder zeugen und nicht mit einer Frau zusammenziehen. So ist die Entscheidung, ein Leben ohne Frau zu führen, mittlerweile zum Trend vieler Männer geworden. Und wenn die Strafen im Familienrecht erhöht werden, dann werden sich noch weniger Männer eine Familie als Lebensziel setzen. Eine Frau? Ein Kind? Ja bin ich denn völlig bescheuert? Nein, niemals.

Ich werde medial eine längere Pause einlegen. Das Fernsehen ist eine reine Propagandashow und ein echter Zeitfresser, neben dem persönlichen Verschleiß. Was hat es gebracht? Wenig bis nichts. Das Männermagazin ist und bleibt das einzig wahre Medium. Die führende Marktstellung ist mittlerweile unbestritten. Nur hier werden Männer rundum aufgeklärt. Sei es durch P. in Kombination mit seinem Trennungsfaq oder mit Erfahrungsberichten aus einem Leben als Freier Mann. Jeder so wie er es mag. Eine Frau ist schlichtweg ein teures Risiko, das einem Mann das Leben zur Hölle machen kann. Bei einem Scheitern ist die Pleite gesetzt. Und das ist es nicht wert.

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