• 18.07.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die linke Männerrechtsbewegung möchte an den Fressnapf

man

» Artikel vom

Mit Neid schauten die Männerrechtler auf die grandiosen Erfolge der lesbisch orientierten Feministin Alice Schwarzer. Sie hat es im Laufe der Jahre tatsächlich geschafft, die Welt ein bisschen zu verändern. Frauen dürfen heute stolz auf ihre Abtreibung sein, ihr kleines Vötzchen blank rasieren oder ihrer Lieblingsbeschäftigung des ständig wechselnden Geschlechtsverkehrs frönen. Nicht umsonst ist die Scheidungsrate seit Jahren auf Höchstniveau. Zwar ist Alice Schwarzer noch nicht verstorben, aber als Steuerbetrügerin ist ihre große Klappe bereits mausetot. Deshalb wittern die Männerrechtler ihre grosse Chance. Liebend gerne würden sie nun endlich am großen Tisch Platz nehmen und Politik machen. Von dort wird ihnen seit Jahren suggeriert, dass auch Männer in Familienfragen durchaus ein Mitspracherecht haben sollten. Diese Möglichkeit wird den Männerrechtlern vorgegaukelt wie dem Blinden vom Wunderheiler, dass er eines Tages ganz bestimmt sehen kann. Der Blinde wird nicht sehen können und die geglätteten Männerrechtler bleiben weiterhin vor der Tür. Niemand bittet sie herein.

Nun gibt es einige große Studien über Männerrechtler und Antifeministen. Die wichtigsten Erkenntnisse daraus sind wohl, dass diese Männer mehrheitlich rechter Gesinnung sind, gepaart mit Sexismus in den verschiedensten Variationen. Nun darf jede Studie bzw. jeder Verfasser seine Meinung vertreten, doch ohne schlüssige Beweise bleiben es Behauptungen, auch wenn sie ihre Wirkung nicht verfehlten. Plötzlich frassen diverse Männerrechtler Kreide, wie der Wolf bei den sieben jungen Geisslein. Salonfähig wollten sie werden, um in der grossen Politik mitmischen zu dürfen. Und sie distanzieren sich. Auf einmal gibt es sogar linke Männerrechtler, die ihr links sein gar nicht laut genug hinaus posaunen können. Links, brav, anständig und mit den anderen Männer haben sie nichts gemein. Die anderen sind böse und dumm, aber die linken Männerrechtler sind die neuen Männer, die wirklich etwas bewegen können. Das einzige, was diese linken Männerrechtler bewegen, sind jeden Morgen die Mülltonnen von rechts nach links, mehr nicht. Nein, sie sehen die Frau nicht als Sexobjekt an. Nein, sie wollen nicht vögeln und auch nicht an den dicken Möpsen lutschen. Sie sehen und verehren das wahre „Ich“ einer Frau. Das können nur die echten Männerrechtler. Respekt!

Nun sind die Blogangebote der anständigen Männerrechtler gähnend langweilig geworden. Eine Gruppe versucht sich an wissenschaftlichen Begründungen, warum Frauen die große Klappe haben. Das ist belustigend. Kim Jong Il versuchte seinem hungernden Volk unermüdlich klarzumachen, dass es nicht hungrig ist. Er hat es nicht geschafft und so werden diese Pseudowissenschaftler ohne jeden Erfolg weiterhin lange und komplizierte Texte schreiben, die so wissenschaftlich klingen, dass selbst der Verfasser nach einigen Tagen sein Geschreibsel nur noch unter Drogeneinfluss versteht. Andere Blogger versuchen mit Aufrufen zur Zeichnung von Petitionen und unzähligen Klagen erfolgreich zu sein. Jeder noch so kleine Erfolg, wird als Heldentat gefeiert. Geändert hat sich freilich nichts.

Andere Männerorganisationen versuchen mit Demonstrationen auf sich aufmerksam zu machen. Massen konnten sie nicht mobilisieren und für die bisherigen Demonstrationen reichte ein Hilfspolizist mit seinem 16jährigen dreibeinigen Hund aus, um die Sicherheit der Teilnehmer an diesen bewegenden Demonstrationen zu gewährleisten. Außer den Teilnehmern selbst hat niemand Notiz davon genommen.

Nachdem die Männerrechtler nun links geworden sind und sich Ihren Schwanz mitsamt Eiern zwischen die Schenkel klemmen, fehlen auch die feministischen Gegner. Einen braven Männerrechtler muss man nicht bekämpfen, man kann ihn getrost ignorieren. Männerrechtler sind lieb und anständig geworden. Ein schöner Erfolg. Die wesensfesten Maskulisten im Internet sind verschwunden und mit ihnen die feministischen Hetzweiber.

Eine kleine unerschütterliche Front gibt es dennoch. So steht WikiMANNia nach wie vor in der ersten Reihe. Dieses Lexikon ist die Nr. 1 der Männerrechtsbewegung. Die Inhalte sind umfassend informativ und die hohen Zugriffszahlen belegen den grossen Informationsbedarf. Mittlerweile nimmt sogar Wikipedia viele Männerthemen auf, allerdings nur, um die eigene Suchmaschinenplatzierung zu puschen ohne jedes ernsthafte Interesse an Männerthemen.

Eine weitere Front ist das Männermagazin, das früher von den linken Männerrechtlern komplett ignoriert wurde. Nun, nachdem der Erfolg des Männermagazins unübersehbar ist, versucht man darauf einzuwirken. In letzter Zeit häufen sich die Emails aus dem Dunstkreis linker Männerrechtler, in denen die Inhalte und das verwendete Vokabular des Männermagazins auffällig wohlwollend kritisiert werden. Die neueste Version ist das Anbiedern als Gastautor, um so schleichend die Richtung zu ändern. Freundlich, aber bestimmt gab es nette Absagen seitens des Männermagazins. Die meisten Abschiedsemails dieser linken Männerrechtler hatten zum Inhalt, dass das Männermagazin langweilig, allenfalls Mittelmass ist und es sowieso keiner liest. Und obendrein würde das Männermagazin der Sache schaden, dass Männerthemen in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Das ist sehr interessant, denn so kommt die wahre Fratze an das Tageslicht. Der Sinn des Anschleimens ist Zensur und nichts anderes.

Jeden Monat liest eine komplette mittlere Kleinstadt das Männermagazin. Bis zu 60.000 verschiedene User/IP lesen jeden Monat dieses Informationsmedium und nutzen es zur Meinungsbildung abseits des Mainstreams. Bewusst sind die Artikel belebend frisch, satirisch, übertrieben und voller netter Geschichten über unsere lieben Frauen. Wer das Männermagazin liest, der versteht die Frauen. Obendrein gibt es Gratistipps für alle männlichen Bereiche des Lebens und das garantiert frei von Werbung.

Und gerade diejenigen, die nicht zugeben das Männermagazin zu lesen, tun es doch. Heimlich, morgens in der Straßenbahn oder beim Kackerchen auf dem Topf. Und sie amüsieren sich. Sogar deren Ehefrauen lesen heimlich mit, denn nicht umsonst bekomme ich seit Jahren keine Einladung von verheirateten Männern zu Geburtstagen oder anderen Feierlichkeiten. Sie haben Angst vor ihren Frauen und können nur träumen von einem Leben ohne ihre sexverweigernde Fregatte. Doch wenn sie morgens aufwachen, dann sind sie immer noch ihr Knecht und Diener. Ist das wirklich das Lebensziel eines Mannes?

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