• 19.11.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Gespräche unter Männern

lenin

» Artikel vom

Die Freundin meines Kumpels Lenin ist weg und nun hat er wieder Zeit für mich. Ich finde es immer schön, wenn ich direkt nach einer Frau komme. So sind die Männer, die zwar meinen Eier zu haben, aber doch ganz kleine Brötchen backen, sobald zwei Titten durch die Wohnung schweben. Nun ist die Freundin eines Kumpels auch nur eine Frau, die ich als solche behandle. Die Dame klingelte vor einigen Wochen an meiner Wohnungstür und fing an, mir eine Story zu erzählen, was sie alles bräuchte. Bevor sie richtig loslegen konnte, habe ich meine Wohnungstür zugeworfen. Mich interessiert es wirklich nicht, was eine Frau braucht, die ich nicht ficke. Soll sich der Mann darum kümmern, der sie besteigt und das bin nicht ich. Ich glaube, dass jeder Mann mit Verstand und Eiern mir zustimmen wird. Fremde Frauen gehen einen Freien Mann schlichtweg nichts an.

Aber manchmal, gerade in völliger Verzweiflung, greife auch ich auf Frauen zurück. Ich suchte zu meiner Weiterbildung einen Hundesitter für meinen Bulldog. Die Hundepension war voll, andere Bekannte hatten keine Zeit und so war ich doch etwas ratlos. Und auf einmal sah ich eine mir bekannte Alleinerziehende und sie kam wie gerufen. Ich habe ihr vor gut einem Jahr mal gesagt, dass ich Frauen nicht leiden kann und sie mich nicht anquatschen soll, aber nun war ich in Not. Ich sah sie, ging zu ihr hin, lächelte sie an und fragte, wie es ihr so geht. Sie war völlig perplex und ich erzählte von meinem Problem. Natürlich erwähnte ich auch die äußerst attraktive Vergütung. Ihre Antwort war ehrlich und erfrischend: „Ich bin sicher die Letzte, die Du ansprechen würdest. Du musst sehr verzweifelt sein“. Ich konnte da nur zustimmen und hoffte, dass mein Geldangebot sie überzeugte. Und ja, sie biss an. Prima. Wir haben alles besprochen und wenn sie mal keine Zeit hat, dann kann sie meinen Bulldog stundenweise in meine Wohnung bringen. Sie hatte Bedenken, dass ich sie des Diebstahls bezichtigen könnte, wenn sie meinen Wohnungsschlüssel hat. Nein, sagte ich, das ist kein Problem. Meine Wohnung ist komplett videoüberwacht. Da blieb der Dame die Spucke weg. Nichts geht über eine ordentliche Sicherheitsanlage.

So eine Videoüberwachung ist wirklich lustig. Die Dame ging mit meinem Bulldog in meine Wohnung und wie Frauen eben sind, wird die Bude sogleich mit den Augen gescannt. Das ist drollig und liegt wohl allen Damen in den Genen. Eine andere Bekannte, die meinen Pelletofen bestückte, verhielt sich genauso. Das ist zum Brüllen. Da geht der Kopf von links nach rechts, von oben nach unten. Klasse! Die Wohnung eines Freien Mannes scheint ziemlich spannend zu sein. Jedenfalls konnte mit meiner Videoüberwachung das ansonsten vorbildliche Verhalten bestätigt werden. Nichts geht über so eine Anlage, das sollte ein Muss für jeden Mann sein.

Mein Bulldog kam eigentlich recht gut bei der Alleinerziehenden an, aber leider hat sie dennoch etwas die Schnauze voll. Mein Hündchen streifte wohl jede Nacht unermüdlich durch die Wohnung, sodass niemand richtig schlafen konnte. Das ist wirklich schade. Ob sie meinen Bulldog nochmal nimmt, ist unklar. Vielleicht muss ich im Wiederholungsfall den Bonus etwas erhöhen, denn Geld ist bei Frauen immer noch das überzeugendste Argument. Für meinen Bulldog ist mir nichts zu teuer.

Mit Lenin war ich beim Italiener. Wir laberten über Titten, Arbeit, Messgeräte und glotzten andere Frauen an. Da kam doch so ein kleiner Brüller ins Lokal und wir waren uns einig, dass ihr Begleiter ein Lutscher ist und wir die deutlich bessere Wahl wären. Da wir nicht zum Stich kommen, dient sie uns wenigstens als gute Wichsvorlage. Nebenbei haben wir die Kellnerin etwas angemacht und als sie erwähnte, dass sie Kinder hat, sagte ich, dass das doch kein Problem sei. Für Kinder gibt es Kinderheime, dann bleibt ihr genügend Zeit fürs Putzen und Vögeln. Das fand sie nicht so witzig. Wir schon.

Lenin und ich kamen auf eine absolut grandiose Idee. In meinem Assihaus ist eine kleine Wohnung frei und da könnte doch eine Hobbynutte einziehen. So ein junges geiles Ding, das für Kleingeld alles macht. Wir träumten von versautem Sex mit einer notgeilen Nachbarin. Das wäre eine gute Sache, doch ein kleines Problem gibt es. Woher nehmen wir eine Frau, die in dieses Assihaus ziehen will? Lenin und ich kennen keine und wir wissen auch nicht, wo wir so ein Luder auftreiben können. Lenin meinte, dass ich das im Männermagazin publik machen sollte. Schließlich lesen hier jede Menge Frauen mit, allerdings keine Hobbynutten, sondern nur anständige Frauen, die erfahren wollen, wie Männer ticken. Und eine Hobbynutte wird sicherlich nicht nur von uns beiden Geizhälsen leben können. Ganz klar: Wenn das Putzen nicht wäre, dann reicht eine Frau für das ganze Dorf. Es wäre schon interessant, wenn das halbe Dorf regelmäßig ins Assihaus kommen würde. Dann wäre es mit der Ruhe schnell vorbei und das wollen wir auch nicht. Ja, es ist wirklich schwierig und so müssen wir unsere Nudel weiterhin selbst bearbeiten.

Auch der italienische Chefkoch hat eine glasklare Meinung zu Frauen. Wenn eine Frau morgens eine kleine Schelle bekommt und abends nochmal, dann wird sie Dich immer lieben. Diese alte Tradition kann so schlecht nicht sein, nachdem sie über Jahrhunderte prima funktionierte. Doch heutzutage sollte eine Frau nicht mehr geschlagen werden. Aber ein regelmäßiger Scheiterhaufen auf dem Dorfplatz würde Frauen zu besonders liebevollen Wesen machen. Ok, auch das ist nicht in Ordnung. Zwar sind viele Frauen echte Hexen, aber Hexenverbrennungen sind wegen des Feinstaubs nicht mehr zeitgemäß. Deswegen müssen wir Männer mit den großmäuligen Weibern leider leben. Immerhin bleibt uns noch der Geldentzug als letzte wirksame Sanktion.

Lenin und ich teilen die Meinung, dass ein Mann keine Frau braucht, außer eine Hobbynutte als Nachbarin, die sich etwas Taschengeld verdienen möchte. Vielleicht klappt das ja noch.

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