• 17.03.2019

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Kompetenz rund ums Rohr

edel

» Artikel vom

Kompetenz und das Rohr. Beides ist männlich, gar maskulin. Ein weichgespülter lila Pudel wird diese beiden Worte nicht kennen, aber das ist nicht die Zielgruppe. Tatkräftige und entscheidungsfreudige Männer bestimmen die Welt und sind gefragt. Frauen sind da wie immer mehr eine Blockade anstatt eine Hilfe. Und dieses Problem haben doch recht viele Männer, die als Angestellte im mittleren Management eines erfolgreichen Betriebes ein gutes Gehalt nach Hause tragen und der Mutti übergeben. Als Dank wird manchmal gelutscht und es gibt ein Taschengeld unterhalb des Hartz IV Niveaus. Mehr ist bei einer Frau nicht drin.

Erfolgreiche Männer träumen von einer eigenen Karriere. Eigentlich träumen sie von einer Selbständigkeit, die nicht zu weit weg ist. Man hat die Kompetenz, gute Kontakte, kennt den Markt in seinem Gebiet und da ist der Schritt an sich nicht so schwierig. Schwierig wird es, sobald man seine Geschäftsidee seiner Partnerin, sei es die Ehefrau oder Freundin, erzählt. Und dieses Problem ist kaum zu lösen. Aus Sicht der Frau gibt es keinen Grund ein Risiko einzugehen. Der Mann hat einen guten Job, das Gehalt ist prächtig, das Image stimmt und die Karriere im Betrieb ist weiterhin möglich. Warum also selbständig werden? Eine Frau wird das niemals checken. Es geht um Selbstverwirklichung, es geht um die freie Zeiteinteilung, es geht um spannende Aufgaben bei unterschiedlichen Auftraggebern. Sekundär ist das Geld, denn wer überdurchschnittliche Kenntnisse hat und überzeugend auftreten kann, der wird gute Chancen in der Selbständigkeit haben. Und das soll eine Frau wirklich begreifen? Wer mit seiner Frau darüber diskutiert, sollte sich hinterfragen, welchen Bildungsgrad seine Liebste hat. Die Beantwortung dieser Frage erklärt alles. Eine minderqualifizierte Frau um Rat fragen? Nein, das macht keinen Sinn. Frauen sind Bedenkenträgerinnen und Besitzstandswahrerinnen. Wer sich von seiner Liebsten blockiert fühlt, sollte jetzt seine Entscheidung treffen. Frau oder Spaß bei der Arbeit haben. Die Logik sagt hier: Die Alte muss einfach weg. Und diese Entscheidung ist richtig.

Unabhängig von der Rechtsform, die ein Jungunternehmer wählt, zählen die Kontakte. Aus dem Stand ohne einen guten Ruf ist der Weg in die Selbständigkeit zwar schwer, aber nicht unmöglich. Die optimale Voraussetzung ist wenigstens ein stabiler Auftraggeber, um anfangs seine Kosten zu decken. Das könnte als Traumstart bezeichnet werden. Allerdings steckt darin auch eine Gefahr, denn wer über längere Zeit nur einen Auftraggeber hat, der schlittert in das Thema Scheinselbständigkeit hinein. Der Gesetzgeber hat hier einige Regeln aufgestellt. Prinzipiell darf ein Auftraggeber maximal 5/6 des Umsatzes ausmachen. Obendrein muss ersichtlich sein, dass man selbständig ist. Eigene Visitenkarten, eigene Schreibblöcke, Webpage, Marketingaktionen und natürlich ein eigenes Büro. Dieses Büro kann freilich in der eigenen Wohnung sein. Und sobald die Freundin oder Ehefrau ausgecheckt hat, dürfte dafür genug Platz sein. Frauen ziehen mit drei Mülltüten in die Wohnung des Mannes ein, aber beim Auszug muss ein 12-Tonner kommen. Platzmangel gibt es nicht, wenn die Alte mit ihrem Plunder weg ist.

Die Marktlage ist immer gut, auch wenn es vielleicht mal nicht so rosig aussieht. Viele Betriebe haben die Nase von ihren Angestellten gestrichen voll. 30 Tage Urlaub, zwei bis drei Mal krank, Überstunden schinden usw. sind nur einige Probleme, mit denen sich Arbeitgeber herumplagen müssen. Und wenn zu wenige Aufträge da sind, dann kraulen sich die Angestellten ihre Eier oder nageln die Arbeitskollegin auf dem Kopierer, die dann neun Monate später in den Mutterschutz geht und ihre Arbeitsstelle blockiert. In diese Marktlücke stoßen immer mehr Freiberufler und wer es geschickt anstellt, der fährt mittelfristig die fette Kohle ein.

Grundsätzlich muss der Freiberufler deutlich billiger als der Angestellte sein und höhere Leistung bringen. Mit dieser Taktik bindet man seinen Auftraggeber an sich, aber das sollte eben nur der Hauptauftraggeber sein, mit dem man seine Grundkosten deckt. Die weiteren Auftraggeber sollten fette Points sein, die sporadisch Unterstützung suchen. Da sind höhere Verrechnungssätze möglich. Im Mittel kommt dann ein attraktiver Umsatz heraus, der sich sehen lassen kann. Es gibt da eine Faustregel. Ein Hauptauftraggeber sollte 50.000,- € Jahresumsatz bringen und die restlichen Kunden ebenso 50.000,- €. Ein Einzelkämpfer benötigt einen Jahresumsatz von 100.000,- €. Darunter wird es auf Dauer schwierig, sich zu finanzieren. Auto, Versicherungen, Büro, Rücklagen usw. kosten eben Geld. Und nebenbei hat ein Freiberufler zwar auch Urlaub, aber in dieser Zeit generiert er keinen Umsatz. Rücklagen werden also benötigt, auch wenn mal eine Flaute eintritt. Sechs Monatsumsätze sollten mittelfristig auf der hohen Kante sein, damit der Schlaf immer tief und ruhig ist. Und wenn es noch nicht so ist, dann macht es Spaß daran zu arbeiten, dieses Ziel zu erreichen. Eine Frau wird immer nörgeln und massive Vorwürfe machen, wenn die Kohle mal knapp ist.

Selbständigkeit bedeutet bei allen täglichen Problemen eine große Unabhängigkeit. Ein Angestellter muss damit leben, dass er mal eine Kündigung kassiert oder gemobbt wird. Ein Freiberufler kann darüber grinsen. Er wickelt seine Aufträge ab und ist nicht in das Betriebsklima der Angestellten involviert. Er kann sich locker zurücklehnen und nach Auftragserfüllung seine Rechnung schreiben. Streit? Mit wem? Das ist schon die halbe Miete im Leben.

Ein Selbständiger wird immer etwas mehr Zeit als ein Angestellter für seine Arbeit investieren, aber nicht wesentlich mehr. Wer sich auspowert, dem fehlen Lockerheit und Souveränität. Bei 180 Stunden im Monat sollte der Monatsumsatz eingefahren sein. Alles andere macht keinen Sinn. Wer sich nur auf ein oder zwei Kunden konzentriert und diese ausquetscht, der macht einen schweren Fehler. Damit ist er nicht besser oder billiger als ein Angestellter. Der Kunde sieht keinen echten Mehrwert und schon platzt die Geschichte. Ein Freiberufler sollte fünf bis zehn Kunden haben und in regelmäßigen Abständen auf Akquisition gehen. Neukunden können nicht schaden, doch wer viele Jobs hat, muss sein Zeitmanagement beherrschen.

Und sind wir mal ehrlich. All das kann keine Frau. Zwar gibt es viele Unternehmensberaterinnen, die aber noch nie selbständig waren. Die Beratungskosten von so einer Trulla kann sich jeder Mann sparen. Auch ein Steuerberater kann durchaus sinnlos sein. Wer seine Struktur aufstellt, sollte einen Wirtschaftsprüfer befragen. Er kostet etwas mehr, hat jedoch einen größeren Blickwinkel. Der Ratsuchende sollte seinen Ratgeber stets sehr sorgfältig auswählen.

Und ein erfolgreicher Unternehmer hat natürlich immer die geilsten Weiber. Auch deswegen ist es besser, seine Freundin beim Unternehmensstart zu entsorgen. Es werden noch viele und weit bessere Frauen folgen. Und die machen wirklich alles, um am Geldbeutel zu saugen.

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