• 20.08.2022

Das Männermagazin

Freie Männer kommentieren

Die Lügen der Kaffeehersteller werden immer dreister

kaffeausaethopien

» Artikel vom

Die Propaganda der Kaffeehersteller läuft seit Jahren auf Hochtouren. Da werden Kapseln angeboten oder feinste Kaffeeautomaten, die edlen und anspruchsvollen Kaffeegenuss versprechen. Alles Lüge! Wer sich ein wenig mit Kaffee beschäftigt, wird eine simple Wahrheit erfahren. Kaffee ist ein bitteres Getränk und dennoch begehrt, weil er Koffein in hoher Konzentration enthält. Das Koffein kann sich aber weder bei Kapseln, noch beim Automatenkaffee entfalten. Bei beiden Brüharten ist die Koffeinkonzentration am geringsten und lässt das Herz oder den Blutdruck überhaupt nicht höher schlagen. Woran liegt das? Das fast kochende Wasser wird einfach zu schnell durch den Kaffee gedrückt, so dass sich das Koffein nicht entfalten kann. Das Ergebnis sieht zwar wie Kaffee aus, es ist aber nur eine braune Brühe, die eher müde als wach macht.

Die Ursprungsregion des Kaffees ist Äthiopien. Starbucks hat die hohe Qualität des äthiopischen Kaffees erkannt und kauft dort große Mengen ein. Natürlich nicht ohne Grund. Es ist einfach die beste Qualität.

In der Werbung sieht man den Schwachsinn, dass arabischer oder kolumbianischer Kaffee von höchster Qualität sein soll. Das ist eine dreiste Lüge. Das Original kommt aus Äthiopien und nicht aus Lateinamerika oder anderen Ländern. Auch kommt kein Kaffee aus Italien. Gerade die Italiener preisen ihren Espresso an, der aber von einem kräftigen Kaffee mit hohem Koffeingehalt meilenweit entfernt ist. Dem Kunden wird etwas vorgegaukelt, was einfach nicht stimmt.

Wer einen schönen kräftigen und schmackhaften Kaffee trinken möchte, hat nur zwei Möglichkeiten. Viele erinnern sich an Omas Kaffee. Da wurde auf dem Gasherd das Wasser gekocht und dann nach und nach langsam durch einen Papierfilter mit gemahlenem Kaffee in eine Porzellankanne gegossen. Bei dieser langsamen Zubereitung kann sich das Koffein voll entfalten und dieser Kaffee ist Weltklasse. Er sieht nach Kaffee aus, schmeckt ausgezeichnet und das Koffein kann im Körper wirken. Die zweite Möglichkeit ist die äthiopische Zubereitung und die ist grandios einfach: Das Kaffeepulver wird in eine Tasse gegeben und das nicht mehr kochende Wasser einfach darüber gegossen. Man rührt den Kaffee im Uhrzeigersinn kurz auf und wartet 3 bis 4 Minuten, bis sich der Kaffeesatz am Boden der Tasse abgesetzt hat. Dann ist der Kaffee bereit zum Genuss. Diese Variante der Zubereitung erzeugt den höchsten Koffeingehalt. Die Äthiopier verfeinern den Kaffee noch mit viel Zucker im Verhältnis von 1:1 zum Kaffeepulver. Man nimmt natürlich keinen deutschen Zucker, denn der wird aus Zuckerrüben gewonnen. Richtiger Zucker wird aus Zuckerrohr hergestellt und darauf sollte man achten. Zucker ist nicht gleich Zucker! Der Zucker aus Zuckerrohr ist vorzugsweise leicht braun gefärbt und grobkörnig. Und der perfekte Kaffee wird aus Metallbechern getrunken, wie es die Äthiopier tun.

Diskutiere über diesen Artikel und teile Deine Erfahrungen mit anderen Lesern!

Beachte bitte die Kommentarregeln!


Wenn Du selbst spannende Themen oder interessante Erfahrungen hast, dann schreib doch einen Gastartikel darüber, natürlich völlig anonym. Unser Gastartikelportal mit weiteren Informationen findest Du hier.

Hast Du auf dieser Seite einen Fehler entdeckt? Auf unserer Fehlerhinweisseite kannst Du uns darauf aufmerksam machen und eine Korrektur vorschlagen.

Alle Artikel im Archiv lesen - Das Männermagazin

»Es war einmal...

auto

Gastautor: Bummibär ...eine Familie, die wollte in den Urlaub fahren. Wie es sich für einen verantwortungsvollen Familienvater…

»eBay oder Amazon

bett

Online einkaufen ist einfach mehr als nur geil. Das gewünschte Produkt ist schnell gefunden, dann ein kleiner Preisvergleich und…

»Es lebe der Hass

pbanner

Das Bestreben, missliebige Meinungen auszurotten, nimmt täglich zu und erreicht bereits auf einigen Feldern die Radikalität…

»Safe Digga!

spielen

Gastautor: eisfreak Da steht sie vor der Haustür, mit ihrer Mutter und dem Freund der Mutter. Ganz schön drall geworden, denke…

»Der gute Rat

pbanner

Ein einprägsames Erlebnis auf meinem Erkenntnisweg war der Besuch bei einer Bekannten. Nicht in ihrem Bett zwischen ihren…

Das Männermagazin

Freie Männer kommentieren


Über uns
Impressum
Datenschutz