• 27.01.2020

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Schach den Zicken

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» Artikel vom

Nicht ohne Grund ist „Zicke“ eine Bezeichnung für eine dümmliche, eingebildete Frau. Eine Frau, die stutenbissig, endlos eigensinnig, meckernd, Schwierigkeiten machend ist - mit anderen Worten, die Mehrheit der Frauen. Zicke ist das alte Wort für die weibliche Hausziege. Schon in der Weisheit uralter Volksmärchen galt die Ziege als eigensinniges, zuweilen bösartiges und gottloses Tier, beispielsweise in „Knüppel aus dem Sack“. Darin lügt eine vollgefressene Ziege, sodass ein Vater sogar seine Söhne verstößt, bis er selbst merkt, dass die Ziege einfach zickig und verlogen ist. Männer haben bei Frauen ja oft eine sehr lange Leitung und erst wenn sie durch eigene Erfahrung merken, was gespielt wird, fangen sie an nachzudenken.

Wie sehr diese Zickigkeit schon Mädchen bestimmt, merke ich täglich an meinen Töchtern. Kennzeichnend ist, dass sie sich damit am meisten selber schädigen. Sie stolpern dabei über ihre biologische Prägung und verschenken damit in grandiosem Ausmaß Talent und Möglichkeiten.

Mädchen benehmen sich häufig wie reine Herdenwesen. Ihre soziale Position zu anderen Mädchen geht ihnen über alles. Wandert die Herde zu einem Wasserloch, werden sie bedingungslos mitwandern. Auch der glasklare Beweis, dass ein anderes Wasserloch viel sauberer, reichhaltiger und sicherer ist, wird sie nicht davon abbringen. Beispiele dafür erlebe ich ständig und das fängt früh an. Im Kindergarten sind auch noch die Eltern wichtig, aber mit der Schulzeit wird zunehmend die Herde zur alleinigen Bezugsgruppe. Eine meiner Töchter probierte es in der ersten Klasse mit der Schach - AG, die es an ihrer Grundschule gibt. Sie lernte das Spiel schnell und leicht, spielte bei Turnieren mit und gewann auch. Doch Spaß, die schönsten Preise und die höchste Anerkennung verhinderten nicht, dass sie das unverhinderbar wieder aufgab. Was war passiert? Zwei Dinge: Ich konnte sie hinbringen, aber nicht mehr abholen. Da ich mehrere Kinder habe, war das logistisch eben nicht zu machen. Sie ging zwar auch nach der regulären Schulzeit immer selbst genau diesen Weg nach Hause, aber nach Schach konnte sie nicht mit der Freundin in der Gruppe gehen. Das sorgte für permanentes Unbehagen. Ganz vorbei war es, als eine Mitschülerin eine Bemerkung über den Bart des Lehrers machte, sie fand den unheimlich und meine Tochter war von da an nicht mehr ins Klassenzimmer zu bringen. Das war es dann mit Spielzügen durchdenken, Logik und Strategie entwickeln. Gescheitert an einem Bart und einer Freundin.

Das wiederholte sich bei allen meinen Mädchen in allen möglichen Situationen. Der erste Schüleraustausch - nicht dran teilgenommen, weil die „richtige“ Freundin nicht auch dran teilnahm, obwohl die Schüler einzeln bei Gastfamilien untergebracht werden. Schüleraustausch ist eigentlich eine tolle Sache, vor allem wenn er schon früh stattfindet. Die Horizonterweiterung ist enorm, ich habe noch kein Kind erlebt, das nicht begeistert zurückkam.

Eins meiner Kinder ist musikalisch begabt. Es ist das Kind, das sich auch ganz gut konzentrieren kann und an einer Sache dranbleibt. Sie ist konsequenter und gleichzeitig ausgeglichener als die Anderen. Bei einer Vorführung von Instrumenten in der Grundschule fand sie die Klarinette toll, fing an zu spielen und hatte schon nach zwei Jahren Unterricht in einer Klarinettengruppe ein ganz gutes Niveau drauf. Sie lernte schneller als die Anderen und sollte Einzelunterricht bekommen - und das war‘s dann auch. Allein mit dem Lehrer, ohne Freundin? Niemals. In der Gruppe war‘s ihr zu langweilig, allein geht gar nicht, Ende Klarinette. Andere Tochter, wird zur Gruppenleiterausbildung im Ferienlager eingeladen: Hätte sie ja so gerne gemacht, leider war keine Freundin dabei, also blieb man zu Hause und vergrub sich in schon fünfmal gelesenen Mädchenbüchern.

Alle meine Kinder haben verschiedene Sportarten angefangen und wieder hingeworfen. Meistens hat man es nicht lange vertragen, dass der Trainer trainiert hat, dass zu wenige Freundinnen mitmachten, dass Spiele manchmal zu Ende gespielt wurden statt pünktlich Schluss zu machen. Aber als einmal ein (hierzulande unbekannter) Profihandballer der spanischen Nationalmannschaft eingeladen war, waren sie begeistert, rangelten sich um Autogramme des Unbekannten. Rollt die Gruppe in eine Richtung, rollen die Mädchen garantiert mit. Motivation entstand immer durch Einordnung und Gleichschritt, nie durch Fähigkeit, Spaß, Ziele, Ergebnisse, Belohnungen.

So scheitert alles, was sie über die reine Schulpflicht hinaus anfangen. Hobbys bleiben abwesend oder nur schwach ausgeprägt. Auch die schwachen Resthobbys sind nur Dinge, bei denen kein Wettbewerb stattfinden kann. Aber eine Tochter hat jetzt etwas gefunden, in dem sie aufgeht. Es ist der reine Stoff, ohne Tätigkeiten und Entwicklung drum rum. Sie geht in eine Jugendgruppe, in der man genau das macht, was die Mehrheit der Mädchen gerne macht. Man trifft sich regelmäßig, zickt sehr viel rum, besucht einander, kocht manchmal ein bisschen. Sozialisieren pur ohne lästigen Sinn und Zweck. Ein paar wenige Jungs sind auch dabei, die alterstypisch hauptsächlich entweder die Clown & Kasperrolle spielen oder -die Älteren- schon das typische Alphagehabe drauf haben und denen die Herde bereitwillig folgt. Einer spielt „geheimnisvoller Bad Boy“ und ist der Oberalpha. Man sieht auf zu ihnen.

Innerhalb der Teilnehmer dieser Jugendgruppe wird natürlich auch ständig geplappert. Nachrichten fliegen per WhatsApp wie Hagelgewitter herbei. Es wird fleißig kommuniziert, intrigiert, gelabert. Einmal ging es darum, eine als uncool eingestufte Aspirantin auszugrenzen. Man schickte sie in die Irre, log sie auf geschickte Weise an über Ort und Zeit der Gruppe, behauptete fälschlicherweise, sie hätten eine erreichte Teilnehmergrenze. Hier lief sich die weibliche Kreativität warm. Papa bemerkt es aber, ich bin vorsensibilisiert, bei vielen Eltern wird das jedoch unter dem Radar gehalten.

Damit ist auch völlig klar, dass sämtliche Frauen- und Mädchenfördermaßnahmen völlige Fehlinvestitionen sind, weil sie von Grund auf falsch konstruiert bleiben. Sie orientieren sich an Wünschen und nicht an der Realität. Der Physikwettbewerb kann noch so interessant sein und tolle Preise haben, das Mädchen wird eine Schnute ziehen und nicht mitmachen, weil die Freundin nicht mitmacht oder eine sozial verbundene Person nicht motiviert ist.

Aus diesem Dilemma gibt es nur zwei Auswege. Entweder, man erkennt an, dass Mädchen mehr oder weniger Herdenvieh sind, das seine Talente meistens komplett ignoriert und lässt sie dieses Herdenvieh halt spielen, verabschiedet sich davon, bei ihnen Verantwortung und produktive Passion entwickeln zu wollen. Das bedeutet auch, man sollte sie später beruflich vor allem in Bereichen lassen, wo nicht viel Schaden angerichtet werden kann und wo sie so tun können, als würden sie etwas arbeiten, in Wirklichkeit aber nur Luft umwälzen und ihre kindlichen Zickenspiele möglichst exzessiv weitertreiben können. Dieser Weg ist deutlich preisgünstiger und einfacher als Förderungen, die doch nur wieder bei den Herdenzicken versanden und enden. Wir bekommen dann viele Sachbearbeiterinnen auf unterster Ebene, Fachfrauen für altenglische Literatur, Mütter, die sich mit tausend Freundinnen über ihre Tattoos verschnattern. Was nicht schlimm ist, alimentieren müssen wir sie so oder so.

Der zweite Ausweg wäre für heutige Verhältnisse ziemlich revolutionär und wird in unserem Meinungsverbotsland selbstverständlich nicht diskutiert, weil er nicht zur verordneten Einheitsideologie passt. Denn er akzeptiert die biologischen Tatsachen (Oh Gott!) und macht sie sich zunutze, anstatt sich ihnen zu verweigern und sie erbittert zu bekämpfen. Akzeptiert werden müsste, dass Mädchen nur auf sozialer Grundlage lernen, nicht durch explizite Förderung. Es müsste dann Ziel sein, sie in solchen sozialen Kleingruppen zu erziehen. Thema und Dynamik der Gruppe müsste geeignet und sachte gelenkt werden. Dieser Weg wurde tatsächlich schon oft beschritten, Religionen taten bzw. tun das, der Staat probierte es intensiv in den Jahren bis 1945 und prägte damit durchaus die Mädchen, leider mit einer Ideologie, deren Wirkung in Tod, Blut und Tränen für die Männer endete. Doch das geht auch mit anderen Inhalten. Schulformen, die das mehr oder weniger unbewusst probieren, sind langfristig erfolgreich damit. Der Tag ist dort geteilt: Vormittags findet klassischer Unterricht statt, Nachmittags teilen sich die Klassen in kleinere geschlechtergetrennte Gruppen und betreiben im Prinzip eine Art erweiterte Arbeitsgemeinschaften, die geschickt gesteuert nicht nur reinen Selbstzweck haben und Zickenproduktionsstätte sind. Dort findet die eigentliche Entwicklung statt. Man trickst ihnen Sinn und das Entwickeln von Fähigkeiten in ihre sozialen Spiele hinein. Dazu muss man auch die Irrationalität weiblichen Verhaltens akzeptieren. Ein Gruppenleiter, der aus welchen idiotischen Gründen auch immer die Zickerei erhöht, muss weg. Das persönliche Verhältnis und Harmonie als Ziel sind wichtig und müssen von der Steuerungsinstanz als Basis-Dauerthema einkalkuliert sein. Die Damen werden also nicht angeleitet, sondern manipuliert. Nur auf solcher Basis können sich auch Inhalte entwickeln. Dieser Weg bewirkt sicher keine Heilung der biologisch geprägten Schwerpunkte, aber er erhöht die Chancen, dass sich manche Talente und Fähigkeiten entwickeln können, statt immer nur im Geschnatter zickiger Teerunden zu verkümmern.

P.


Weiterführender Link: TrennungsFAQ
Ratsuchende Väter finden im TrennungsFAQ-Forum konkrete Hilfe


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