• 19.11.2020

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Der Dienst an der Gesellschaft

arbeitsagentur

» Artikel vom

Machen wir uns nichts vor. Ohne Steuergelder würde in einem Staat nichts funktionieren. Straßen, Brücken, Müllabfuhr, öffentliche Verkehrsmittel, die Sicherheit, eine funktionierende Justiz usw. sind unverzichtbar, besonders für die Menschen, die das alles finanzieren. Ein ordentlich funktionierendes System dient auch dazu, dass keiner dem anderen an die Gurgel geht und wenn doch, er oder sie dafür gleichermaßen bestraft wird. Der Traum von Gerechtigkeit bleibt dabei jedoch meist auf der Strecke. Spannend ist, dass sich ausgerechnet die Justiz hinter schusssicherem Glas und dicken Stahlgittern in ihren Palästen verschanzt. Am Eingang der Justizgebäude gibt es jede Menge Kontrollen, um die Sicherheit des Personals zu gewährleisten. Man hat fast den Eindruck, dass die Justiz Angst vor den Menschen hat. Das deutsche Rechtssystem ist darauf ausgerichtet, dass Geld das Recht bestimmt. Das weiß jeder. Die Justiz mag zwar das Recht vertreten, aber von Gerechtigkeit sind diese Figuren so weit entfernt wie eine Jungfrau vom Kind.

Ein funktionierender Staat sollte bodenständige Politiker haben, die die Interessen der Bevölkerung vertreten. Dass in Deutschland die Uhren ein wenig anders ticken, das ist bekannt. Hier machen die Politiker keine Arbeit für die Mehrheit der Bevölkerung, sondern sie betreiben ideologische Machtpolitik und zwingen den Bürgern die dazu passende Meinung auf. Das funktioniert im Gleichschritt mit den Medien geradezu perfekt. Die Jugend wird in den Schulen rotgrün verstrahlt und nicht umsonst darf in einigen Bundesländern bereits ab 16 Jahren gewählt werden. Das bringt viele Stimmen für das linke Parteienspektrum. Besonders pikant ist, dass gerade rotgrüne Politiker sich mit richtiger Arbeit schwer tun. Meistens handelt es sich um Berufspolitiker, die in ihrem Leben kaum einen Cent Steuern bezahlt haben. Politiker zahlen praktisch nichts, weil sie Gesetze stets zu ihrem Vorteil machen. Das ist ein wunderschöner Kreislauf, der in den letzten Jahren immer weiter perfektioniert wurde. Die Konsorten Habeck, Kipping und Co. haben in ihrem Leben praktisch nichts in der Wirtschaft gearbeitet, nehmen für sich aber in Anspruch, Politik für das arbeitende Volk zu machen. Ganz nebenbei nötigen sie den Bürgern ihre eigene nichtsnutzige Meinung auf. Selbst Jungstars wie Kevin Kühnert von der SPD sind faul wie die Sünde. Nun hat der Kühnert zwar einige Jahre in einem Callcenter gearbeitet, aber eine abgeschlossene Ausbildung oder einen Studienabschluss hat er nicht. Seine größte Lebensleistung ist, stets Antworten auf Fragen zu haben, die niemand gestellt hat. Die Krönung ist aber sicherlich der rundliche Christdemokrat Altmaier. Er hat noch nie in der Wirtschaft gearbeitet, doch hat er es mit seinem fehlenden Sachverstand immerhin zum Wirtschaftsminister gebracht. Besonders glänzen unsere Politiker in ihren Nebentätigkeiten. Am liebsten sitzen sie in lukrativen Aufsichtsräten und kassieren dort aufwandslos fette Aufwandspauschalen. Hier geht es nicht um Neid, sondern um den Dienst an der Gesellschaft. Ein hoch bezahlter Politikerjob gehört nicht dazu. Das ist kein Dienst für die Allgemeinheit, sondern ungeniertes Schnorren am Steuersäckel.

Zu den größten Schnorrern der Gesellschaft gehören zweifelsfrei die Hartzer. Sie sitzen gesund und munter an ihrem Fliesentisch beim kühlen Bierchen, stopfen nebenbei ihre Kippen und philosophieren im Hartz-TV bei RTL oder Sat.1 über das ungerechte Leben. Und wer zahlt das alles? Die Steuerzahler, die immer weniger werden. In Deutschland arbeiten einfach zu wenige Menschen in produktiven Bereichen. Noch geht alles gut, noch kann alles bezahlt werden, doch die Frage ist, wie lange unser zunehmend marodes System die enormen finanziellen Belastungen noch stemmen kann. Ohne fette Schuldenaufnahme durch den Staat wohl nicht mehr allzu lange. Immerhin wird derzeit genug Geld gedruckt, so können alle Menschen noch prächtig leben. Dass in Deutschland die gebratenen Täubchen durch die Luft fliegen, weiß dank Facebook und Twitter die ganze Welt.

Hier stellt sich die generelle Frage, wie faule Menschen am Dienst für die Gesellschaft teilhaben dürfen. Die Geschichte hat gezeigt, dass soziale Arbeitsmaßnahmen unter staatlicher Aufsicht, zur Not auch mit einem Klaps auf den Hintern, ganz gut funktionieren. Nein, auf diese Idee kamen nicht die üblichen Verdächtigen, sondern die Macher der Weimarer Republik. Es bedarf eben eines Verstandes, um solche politischen Maßnahmen richtig einzuschätzen. Leider traut sich kein Politiker an dieses Thema heran, sonst würde es in Deutschland deutlich gerechter zugehen. Ja, es gibt viele Menschen, die gerne arbeiten wollen, aber keine Chance dazu bekommen. Diese Menschen brauchen Hilfe. Doch diejenigen, die generell nicht arbeiten wollen, müssen zu einer Arbeit hinreichend motiviert werden, und zwar so lange, bis sie sich daran gewöhnt haben und jeden Morgen freudestrahlend mit einem Liedchen auf den Lippen in die Fabrik tänzeln. Hier darf durchaus etwas vom erfolgreichen System der DDR übernommen werden, nämlich die Frauenförderung, die dieses Wort dort verdient hat. Ohne zu murren und zu meckern gingen alle ostdeutschen Frauen arbeiten. Die Kinder wurden morgens im Kindergarten abgeliefert und nach der Arbeit abgeholt. Warum dieses erfolgreiche System in der BRD keine Freunde und Freundinnen findet, ist jedem klar. Es widerspricht dem, was Frauen wirklich wollen. Auch Frauen müssen zum Dienst an der Gesellschaft motiviert werden. Die Zahl der Steuerzahler würde durch die Decke gehen. Und nebenbei würden nach Deutschland wieder fleißige und gut ausgebildete Menschen kommen, wenn es kein Geld mehr fürs Nichtstun gibt. Und wer wirklich bedürftig sein sollte, dem reichen Sachleistungen und Essensmarken wie in den USA völlig aus.

In der Geschichte gibt es viele gute Beispiele, wie aus Schmarotzern ehrbare Menschen werden können. In Deutschland fehlen dazu schlichtweg die Vorbilder aus der Politik. Die Politiker wollen den fleißigen Menschen erzählen, wie die Uhr tickt, doch selbst haben sie noch nie etwas geleistet. Die politische Gehirnwäsche funktioniert leider prächtig und gerade die Linksgrünen sind darin ziemlich erfolgreich. Dass dabei die Gesellschaft immer mehr den Bach runtergeht, scheint niemanden weiter zu interessieren. Schließlich kommt der Strom aus der Steckdose, das Geld aus dem Automaten. Deutschland ist für Faulenzer das Schlaraffenland schlechthin.

Andererseits ist es beschämend, dass Kinder in Kindergärten und Schulen keine kostenlosen Mahlzeiten bekommen und die Digitalisierung dort ein Treppenwitz ist. Und es gibt viele weitere Beispiele. Es wurde immer gesagt, dass dafür kein Geld da sei. Ja, Geld für Kinder war noch nie da, aber für unsere neuen Mitbürger, die seit 2015 nach Deutschland strömen, spielt Geld keine Rolle. Es sind in diesem Bereich zwar sehr viele neue Jobs entstanden, in denen sich fürsorgend und liebevoll um die Integration gekümmert wird, aber das sind eben keine produktiven Jobs. Hier werden keine Steuergelder erwirtschaftet, sondern verbrannt.

An sich müsste es so sein, dass zuallererst Menschen, die die Gesellschaft finanzieren, von den Steuergeldern profitieren. Davon ist Deutschland mit seiner Politik meilenweit entfernt. Die erwirtschafteten Gelder fließen seit vielen Jahren in die Taschen der Faulpelze und Schnorrer. Der brave Steuerzahler, mittlerweile in der deutlichen Minderheit, geht leer aus. Diese Menschen haben keine Lobby in Deutschland.

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